Der Pro Winkelsucher von Hoodman und der Winkelsucher von Seagull

Ein Zubehörteil um das man in der Makrofotografie nicht herumkommt, ist der Winkelsucher. Bei tiefen Kameraperspektiven, bei denen man dann nicht mehr vernünftig durch den Sucher blicken kann, ist ein Winkelsucher ein Segen.
Sicher, Fotografen die eine Kamera mit Lieveview besitzen und einem Dreh- und schwenkbaren Display haben hier einen Vorteil. Aber was trotzdem für einen Winkelsucher spricht, ist, das Liveview extrem viel Energie verbraucht, und somit den Akku regelrecht in Rekordzeit leer saugt. Noch dazu kommt das vorhandene Restlicht, denn hier sind die Display noch immer sehr anfällig in Bezug auf Spiegelungen und Kontrastverstärkung.

Ich selbst habe mir vor Monaten den Winkelsucher 1-2x von Seagull gekauft. Und bin eigentlich im großen und ganzem auch zufrieden, wenn man den Preis von ca. € 60.- bedenkt. Da mein Online Händler des Vertrauen Enjoyyourcamera auch den Pro Winkelsucher 1x-2.5x von Hoodman im Sortiment hat, lasse ich diesen nun gegen den Seagull antreten.

Pro Winkelsucher Hoodman und Winkelsucher Seagull

Den Pro Winkelsucher 1x-2.5x von Hoodman gibt es um € 140.-, dabei ist noch eine kleine Ledertasche, wo man den Winkelsucher und die mit gelieferten Adapter (Canon, Nikon extra zu kaufen für Pentax) verstauen kann.

Also gut und gerne der doppelte Preis des Winkelsucher von Seagull, und ist der Hoodman Winkelsucher den Mehrpreis wert? Die Verarbeitung ist beim Hoodman auf jeden Fall hochwertiger. Da währe zb. der Scharfstellring, beim Seagull ist er zu leichtgängig und kann damit unbeabsichtigt verstellt werden. Dieser ist beim Hoodman schwergängig und lässt sich trotzdem butterweich verstellen.

Die Mitgelieferten Sucheradapter, sind beim Seagull Winkelsucher aus Plastik, beim Hoodman Winkelsucher aus einer Plastik/Metallmischung. Dh. die wichtigen kleinen Führungsschienen sind aus Metall, und lassen sich dadurch auch strenger an dem Sucher befestigen.

Pro Winkelsucher Hoodman Adapter und Winkelsucher Seagull Adapter

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3 Must Have Fotozubehör für die Natur- und Makrofotografie

drei dinge für die naturfotografieUnnötiges Fotozubehör, habe auch ich schon etliches gekauft, mal weil ich geglaubt habe ich brauche das unbedingt, und ein anderes Mal, weil ich bei einem Motiv nicht zum gewünschten Bild gekommen bin, und ich genau dieses eine Fotozubehör dazu gebraucht hätte.

Etliche Kamerasysteme und auch Fotozubehör sind durch meine Hände gewandert, aber drei Dinge waren immer gleich. Und zwar drei Stück von Fotozubehör, ohne dessen ich mir eine Natur- und Makrofotografie nicht vorstellen könnte.

  • Ein Winkelsucher, eine Wasserwaage und einen Kabelauslöser. Liveview hin oder her, mit einem Winkelsucher lassen sich, so wunderbar einfach bei niedrigen Kameraperspektiven, rücken- und knieschonend die Motive im Sucher betrachten.
  • Mit der auf dem Blitzschuh aufsteckbaren Wasserwaage, vermeidet man wunderbar schiefe Bilder in Waag- und der Senkrechten. Sicher ist es einfach in Photoshop möglich die Bilder dann wieder gerade zu richten. Aber man verliert auch hier wieder Bildfleisch, und warum, wenn es sich auch leicht vermeiden lässt.
  • Ein Kabelauslöser ist der logische Schluss bei der Verwendung einer Spiegelverriegelung. Speziell in der Makrofotografie im Bereich 1:1 oder mehr, sind Erschütterungen z.B. durch das drücken des Auslöseknopfes, nicht erwünscht. Hier ist ein Kabelauslöser ein wahrer Segen.

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Tannenzapfen, Waldlichtungen und Bildzonen

Manche Motive findet man nur in der Bodenperspektive, und nur in dieser Boden nahen Perspektive werden diese Fotografisch für mich Interessant. Wenn die Kamera 15-25cm über dem Boden ist, wird es einfach mühsam durch den Sucher zu sehen und das Bild zu Komponieren.

Was mir bei dieser Aufnahmehöhe weiter helfen würde währen Liveview und ein dreh.- schwenkbarer Monitor. Ein Winkelsucher währe schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, leider kann man aber so Liveview nicht nutzen, bei Liveview ist das Scharfstellen einfach ein Genuss – Ich konnte mit der Olympus E3 einige Testaufnahmen mit der Liveview Funktion machen, und daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Wenn ich auf solchen Arbeitshöhen Fotografiere, frage ich mich immer, was sich die Ingenieure bei Kameras mit zwar einer Liveview Funktion aber ohne Dreh oder Schwenkbaren Monitor gedacht haben? Oder gehen sie davon aus das die Kamera immer auf Augenhöhe positioniert ist? Und das sich auch bei den modernen Monitoren der Einsehwinkel immer mehr verbessert ist auch kein Argument, denn im Freien sieht man fast gar nichts mehr vom Liveviewbild auf dem Monitor – der Winkel wird bei spiegelnden Tageslicht zum Problem.

Manche Motive findet man nur in der Bodenperspektive, und nur in dieser Boden nahen Perspektive werden diese Fotografisch für mich Interessant. Wenn die Kamera 15-25cm über dem Boden ist, wird es einfach mühsam durch den Sucher zu sehen und das Bild zu Komponieren.

Was mir bei dieser Aufnahmehöhe weiter helfen würde währen Liveview und ein dreh.- schwenkbarer Monitor. Ein Winkelsucher währe schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, leider kann man aber so Liveview nicht nutzen, bei Liveview ist das Scharfstellen einfach ein Genuss – Ich konnte mit der Olympus E3 einige Testaufnahmen mit der Liveview Funktion machen, und daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Wenn ich auf solchen Arbeitshöhen Fotografiere, frage ich mich immer, was sich die Ingenieure bei Kameras mit zwar einer Liveview Funktion aber ohne Dreh oder Schwenkbaren Monitor gedacht haben? Oder gehen sie davon aus das die Kamera immer auf Augenhöhe positioniert ist? Und das sich auch bei den modernen Monitoren der Einsehwinkel immer mehr verbessert ist auch kein Argument, denn im Freien sieht man fast gar nichts mehr vom Liveviewbild auf dem Monitor – der Winkel wird bei spiegelnden Tageslicht zum Problem.

Tannenzapfen im Wald
Tannenzapfen im Wald - Belichtung: 1/25 Sek. mit Blende 4 Belichtungskorrektur -0,7, Brennweite 31mm, ISO 100. Nikon D80+18-70mm 3,5-4,5.



Ein Bild wie das oben mit den Tannenzapfen befriedigt mich Fotografisch, denn es ist genau so wie ich es dort vor gefunden habe und wie es auf mich gewirkt hat. Und in diesem speziellen Fall ganz besonders, denn die Arbeit die ich mit den auf dem Boden liegenden Tannenzapfen hatte war doch enorm.

  • Bis ich den richtigen Bildausschnitt gefunden hatte, verging auch etwas Zeit.
  • Bei welche Blende und dadurch mit welcher Tiefenschärfe/Schärfentiefe werden die Tannenzapfen am Harmonischsten wahrgenommen.
  • Belichtungsreihen in den Minusbereich um das vorhandene doch Diffuse Licht zu beurteilen.
  • Anpassen des Weißabgleich.
  • Da das Licht von den vorhanden Bäumen unterbrochen wurde und die Sonne um diese Zeit schnell ihre Farbe und Leuchtkraft verändert. War hier Warten auf den richtigen Moment angesagt.
  • Nicht nur mir haben die Tannenzapfen gefallen sondern auch Waldameisen und die hatten plötzlich an mir Interesse. Leider hat der Wald genau dort wo ich am Boden gelegen habe, dornenartige Pflanzen am Boden verteilt – eher Suboptimal für die Hände!

Generell Arbeite ich bei solchen Lichtsituationen immer mit Kabelauslöser, Spiegelvorauslösung und Aufsteckbarer Wasserwaage.


Wald im Restlicht
Wald im Restlicht - Belichtung: 1/6 Sek. mit Blende 11 Belichtungskorrektur -2,0, Brennweite 46mm, ISO 100. Nikon D80+18-70mm 3,5-4,5.


    Bei diesem Aufnahme wollte ich das Bild in drei Zonen einteilen. Die erste Zone sind die Grasbüschel die das Bild im unteren Teil Rahmen – und beim betrachten hebt man vielleicht Instinktiv den Kopf um darüber zu sehen.
    Die Zweite Bildzone sind die Schatten des einfallenden Lichtes und die dadurch helleren Bäume und Äste. In der zweiten Zone sieht man auch sehr schön die Farbe des Lichtes von der Untergehenden Sonne.
    Und in der dritten Zone des Bildes ist das Ende des kleinen schmalen Weges nur mehr schwer zu erkennen. Der Blick wird Aufgehalten und kann sich noch etwas an dem kleinen Resten des Grünes satt sehen und dann wieder nach Vorne wandern.



Makro – Einsteiger Digitalkamera Ausrüstung

Die Makro oder Nahfotografie ist eigentlich eine Spezialdisziplin der Fotografie. Denn dort sind die Stars: Pflanzen, Pilze, Insekten uns sonstige kleine Dinge. Und um diese auf dem Digitalen Chip zu bannen benötigt man spezielles Equipment, angefangen vom Makro Objektiv das bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 geht, bis zum Einstellschlitten und dem Balgengerät, mit dem extreme Vergrößerungen und auch Tilt/Shift möglich sind.

Für jemanden der frisch in die Makro bzw. Nahfotografie einsteigen möchte ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Es erfordert einiges an Zeit um sich in die Materie einzulesen und noch mehr Geduld. Gerade beim Einstieg in die
Makrofotografie kann es passieren das man einiges an Lehrgeld bezahlt. Denn gerade hier ist das Zubehör Angebot sehr Speziell und auch manchmal auch sehr teurer.

Dieses Lehrgeld habe auch ich bezahlt und wie…aua. Hätte ich damals, als ich mit der Makrofotografie begonnen habe, jemanden gehabt der mir Tipps gegeben hätte, dann hätte ich mir einiges an Geld und Nerven sparen können. Denn gerade in der Nahfotografie lernt man am meisten bei der Tätigkeit selbst, dem Fotografieren. Aus einem Buch oder einer Zeitschrift kann man sich Anregungen holen oder auch das eine oder andere Abschauen.

Aber der Lerneffekt ist einfach Nachhaltiger, wenn man nach einem 2 Stunden Marsch durch die Botanik, bei Minus 10 Grad, kniend auf gefrorenem Boden, merkt das so ein Einstellschlitten schon seine Daseinsberechtigung hat. Denn jedesmal wenn man fünf Zentimeter nach hinten rücken möchte, um zb. der Blume mehr Raum zu geben, muss mann aufstehen und sein Stativ neu ausrichten, ich brauche natürlich nicht zu erwähnen das mann dann auch immer seine Bildkomposition im Sucher neu gestalten und auch finden muss! Mit dem Einstellschlitten – eine Schraube lösen – Schlitten fünf Zentimeter nach hinten schieben – Schraube wieder festdrehen – fertig – dauer 10 Sekunden. Das sind die Dinge die muss man erlernen und selber Erfahren oder jemand gibt es an dich weiter, oder noch besser er nimmt dich mit auf ein Makroshooting.

In der Makrofotografie sind oft solche Kleinigkeiten die dich in den Fotografischen Wahnsinn treiben können. Um vielleicht denn einen oder anderen davor zu bewahren, gebe ich mit diesem Artikel, meine Erfahrungen mit der Makrofotografie und dem Technischen Zubehör weiter. Starten möchte ich mit einem Vorschlag für eine Einsteiger-Ausrüstung in die Makrofotografie. Demnächst werde ich noch weitere Artikel veröffentlichen die sich mit der Makrofotgrafie beschäftigen zb.: High-Tech Profi Makroausrüstung, Blitze(n) in der Makrofotgrafie, Generelles Makrozubehör.

Makroausrüstung für den Einsteiger

Diese Einsteiger Ausrüstung bzw. die Zubehörteile die ich hier beschreibe, sind für den Anfänger Interessant der in die Makrofotografie zu 100% eintauchen möchte. Um zb. nur hin und wieder Makrobilder zu machen währe diese von mir Vorgestellte Ausrüstung wohl zu Oversized. Solltet ihr nur ab und an Makrobilder machen, so reicht sicher auch ein Satz Zwischenringe mit ein paar vernünftigen Nahlinsen (Achromaten) und einer guten Festbrennweite.
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