The Old Treant und keine Makrobilder

Gestern hatte ich für eine Fototour in die Donau Auen eigentlich ziemlich viel vorgehabt. Ich wollte einige Makrobilder mit meiner neuen kleinen Softbox und Blitz machen. Ich hatte da schon ganz genaue Vorstellungen davon.
Dazu muss ich noch sagen, das ich ziemlich viel Equipment dabei hatte, eben um diese Makrobilder zu machen, normalerweise bin ich fast immer mit einer minimalen Ausrüstung unterwegs. Ich bin da also stundenlang bei einigen Minusgraden und vollgepackt wie ein Lasttier durch die Pampa unterwegs und finde 3.5 stunden lang kein einziges vernünftiges Makromotiv! Nicht mal ansatzweise was, das sich gelohnt hätte fotografisch verewigt zu werden-nichts, nada!?

Old Treant

Und dann ist mir dann dieser Baum untergekommen. Sehr komisch, wie er da so stand. An gewissen Stellen an den Ästen war dieser irgendwie für diese Jahreszeit untypische grüne Rinde. Der Baum hat sich so extrem durch seine Größe, Astvergabelungen und der stellenweise grünen Rinde von den anderen Bäumen abgehoben, das es schon fast irgendwie dreidimensional wirkte.
Und fremd, als gehörte er dort nicht hin oder er nur gehörte in diesen Wald und die anderen Bäume waren am falschen Platz. Wie auch immer, ich musste, und habe ihn fotografiert.

aber seht selbst

old treant

Ein Verschneiter Wald im Dezember

Nichts anders als viel Schnee, viel Wald und noch mehr Kälte, mehr hatte der Dezember an diesem Tag für mich nicht zu bieten. Und trotz der Anstrengung war es eine gute Fototour, denn auch diese trostlos erscheinenden Bilder erzählen, zumindest für den Autor einiges.

verschneiter wald im dezember




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Strukturen und Formen im Chaos

Eines des Interessantesten Dinge, die man in der Fotografie tun kann, ist es Strukturen und Formen im Chaos zu finden. Immer wieder bereitet es mir viel Vergnügen dies bei Bäumen zu tun.

Auf den ersten Blick scheint es ein langweiliges und trostloses Bild zu sein, doch dann beginnt es fast zu vibrieren vor reichhaltiger und üppiger Ausdruckskraft…es bietet keinen einzigen Fokuspunkt, so dass unsere Augen rastlos über die Bildfläche wandern, ohne einen finalen Zusammenhang zu erkennen.

strukturen formen chaos




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Wald im Herbst-Fotografisch Impressionistische Bilder

Dieser Bilder sind eher dazu da, zu zeigen, was ich dort fühlte, als darum wie es dort war. Die fotografisch festgehaltene Wirklichkeit, die mit einem Bildbearbeitungsschritt des Impressionismus verfeinert wurden und nur so die echte Stimmung wiedergeben können.
Und trotzdem bleiben die Ansprüche an die Bildkomposition, ich würde meinen diese werden sogar bei solchen Bildern noch wichtiger.

Bei Bildern, die in diese Richtung gehen, ist es sehr schwer anzufangen und wieder aufzuhören! Deshalb es für mich sehr wichtig sofort, wenn ich zu Hause bin, mit der Bildbearbeitung zu beginnen, denn nur dann ist die Erinnerung an die Situation noch frisch und nur so kann ich den Bildern das gewisse Etwas mitgeben.

monet trees




monet forest




monet forest way



Lightgames in Forest-und doch wenig Licht

So ab 17:00 Uhr hat man in einem Wald um diese Jahreszeit wenig Licht, oder anders gesagt, ein anderes sehr konzentriertes Licht. An diesen Stellen, an denen das Sonnenlicht durch die dichten Waldbäume durchdringt, hat man dann am Boden solche kleinen Lichtflecken mit sehr starken Licht.
Und wenn dann die Entfernung zum Motiv stimmt, und so gegen 17:00 Uhr, wenn das Licht bereits etwas wärmer ist, können dann solche Bilder entstehen. „Lightgames in Forest-und doch wenig Licht“ weiterlesen

Entschleunigte Makrofotografie und Blumen im Wald

Manchmal frage ich mich, ob es sich überhaupt auszahlt, dieses warten auf ein besonderes Licht. Speziell im Wald, wenn ich dort eine interessante Pflanze finde, setze ich mir als Ziel mein Motiv mit einen Attraktiven Licht in Szene zu setzen.

Sehr Cool finde ich hier, wenn das Licht seitlich auf das Motiv fällt und so einzelne Motivteile betont werden. Und spätestens jetzt muss man sich näher mit dem Motiv und besonders mit dem Licht auseinandersetzen. Von wo kommt das Licht und von welcher Kameraposition ist das Licht am besten für das Bild.

Da sich die Sonne ja immer weiter bewegt, verändert sich dadurch auch der Winkel, die Farbtemperatur und die Intensität der Sonnenstrahlen. Und natürlich dadurch auch der Bildeindruck des Motivs, wie kann es auch anders sein, sollte man auch hier immer die Position der Kamera mit verändern, ist ja schon fast wie Actionfotografie.

Was ich aber eigentlich damit sagen möchte, ist, wenn man sich in der Makrofotografie mit dem Motiv und dem besonderen Licht auseinandersetzen möchte und sich hier nur mit dem Optimum zufriedengibt. Dann muss man sich einfach Zeit lassen für sein Motiv und seine Fotografie entschleunigen.

flower in forest

4 blatt

zackenblatt

Da im Wald die Blumen bzw. Pflanzen eher klein sind, arbeite ich hier meistens immer mit einem Bohnensack. Dieser hat den großen Vorteil, dass er ziemlich tief hinunterkommt, so tief wie kein anderes Stativ mit Kugelkopf.

Weiters benutz ich einen kleinen Faltreflektor, eine Seite Silber und die andere Gold, die goldene Seite habe ich etwas mit einem Drahtschwamm bearbeitet, dar mir das zu viel Gold war und dadurch zu warm. Noch einen Kabelauslöser, eine Aufsteckbare Wasserwaage, einen Winkelsucher und viel Geduld und wenig Wind. Das ist es auch schon. 😉

Ein Waldbild, GPS und ein Panagor Objektiv

forest austria

Bei meiner letzten Fototour habe ich ein extrem geniales Waldstück gefunden, selten habe ich einen so fotogenen Ort gesehen. Versteckt und doch für jeden sehbar, wunderbar umringt von schönen majestätischen Bäumen. Durch die sich das Licht zur richtigen Tageszeit, wunderbar und fast schon märchenhaft diffus hindurch schlängelt. Also um es kurz zu machen: „Ein Paradies für den Naturfotografen“.

Die Szene, die ihr oben in dem Bild seht, habe ich ca. 20 Minuten beobachtet, denn ich konnte mich daran nicht sattsehen. Wie das wunderbare diffuse Licht von rechts diesem Waldstück fast schon einen märchenhaften Stempel aufdrückt.
Die Farbe des Lichtes sieht man auch sehr schön an den Bäumen im oberen Teil, diese leicht goldene Schimmer-einfach genial, ich liebe diese Farbe des Lichtes.

Ich bewege mich ja bei meinen Touren immer einige Kilometer, mit einigen Gewicht auf und über der Schulter. Um so schöner ist dann die Freude, wenn ich dann so einen Platz finde. Da so ein Wald es an sich hat, das er meistens sehr groß von der Fläche her ist, ist es nicht immer sehr leicht so einen „Fotografisch Wertvollen“ Ort wieder zu finden.
Diesbezüglich ist es der Königsweg, wenn man den Ort dann mit einem GPS markieren kann, damit man ihn dann später wieder findet. Ich habe im Zuge einer Vertragsverlängerung vor einigen Tagen ein Handy (HTC Magic) bekommen, dieses besitzt einen eingebauten GPS-Sender/Empfänger.
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