Zwei Sommerliche Makrobilder mit dem Volna 9

Schön langsam merkt man es das der Herbst kommt, die Blätter der Bäume nehmen andere Farben an und die blühenden Pflanzen sind auch fast alle weg. In den nächsten Wochen werde ich mir auch in der Makrofotografie andere Motive suchen müssen, denn die duftenden, frischen Farben sind kaum noch anzutreffen. „Zwei Sommerliche Makrobilder mit dem Volna 9“ weiterlesen

Fotografische Betrachtungen einer Gabel

Eine fotografische Auseinandersetzung mit einer Gabel. Sinnlos, banal, interessant oder einfach eine Übung für die Makrofotografie. Was auch immer, das liegt wohl wieder im Auge des Betrachters.

Nach dem Motto es ist Platz in der kleinsten Hütte und Makrofotografie kann zu jeden Zeitpunkt stattfinden, zeige ich euch nun meine Interpretationen einer Gabel.

gabel 1

gabel 2

gabel 3

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Volna 9 Makroobjektiv 50mm 2.8 – das Besondere

Nun möchte ich euch einen weiteren Geheimtipp unter den Manuellen Objektiven vorstellen: Das Volna 9 Macro 50mm 2.8. Das Volna 9 hat eine Naheinstellgrenze von 24cm davon bleiben, bei voll ausgezogenen Objektiv beim maximalen Abbildungsmaßstab von 1:2, noch 10cm über.
Wie bei meinen anderen UDSSR Objektive auch, ist die Verarbeitung des Volna 9 sehr gut, aus dem Ganzen gedreht bzw. ein Vollmetallgehäuse.

Objektiv Macro Volna 9 50mm 2.8 2

Größenvergleich Volna 9 und Canon 50mm 1.8

Das Volna 9 ist ein sehr kompaktes 50mm Makroobjektiv, auch im 1:2 Makromodus ist es eines der kleinsten manuellen Makroobjektive. Die Haptik des Volna 9 ist ausgezeichnet, alles läuft butterweich und es lässt sich damit sehr fein und genau scharf stellen.

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Ver-Unscharfte Usambaraveilchen Blüte in meiner Makrofotografie

usambaraveilchen again

Jaja ich weiß, schon wieder ein Usambaraveilchen, diesmal ist die Blüte aber immerhin in einer anderen Farbe. Um was es mir bei diesen Bild aber eigentlich geht ist folgendes:
Eigentlich wollte ich die Blüte von vorne bis hinten scharf haben, einfach so eine klassische Makroaufnahme. Hier habe ich wieder den Trick mit einem weißes Blatt als Hintergrund verwendet. Aber, um so länger ich mich mit dem Motiv befasste und ich mir die Testaufnahmen auf dem Display ansah, um so weniger gefielen mir die Bilder.
Wenn ich dann so im Sucher beobachte, wie sich die Schärfeebene beim Fokussieren von vorne bis hinten hin und her bewegt, bevorzuge ich in letzter Zeit immer wieder, das eher unscharfe Bild-mit einer sehr kurzen Schärfeebene.

Wie zb. bei dem oben gezeigten Bild. Die Schärfe liegt hier bei Blende 2.8 an der vordersten Blattspitze, so das wirklich nur die feinen Härchen an dem Blütenblatt scharf sind (Obwohl richtig scharf sind sie auch nicht, das liegt daran, das mein Makroobjektiv das Volna 9 bei der Blende 2.8 extrem weich ist). Trotz des extrem unscharfen Hintergrundes erkennt man noch die gesamte Blüte und den Stengel.

Ich finde dieses Bild verwirrt den Betrachter etwas (ähnlich wie mein Augenbild), es ist das Scharf/Unscharf was eigentlich Unscharf/Scharf sein sollte – bzw. was wir eigentlich gewohnt sind zu sehen oder eben erwarten.

In der Makrofotografie finde ich persönlich diese Art der Bilder zurzeit viel Attraktiver als Bilder mit einer maximalen Schärfentiefe/Tiefenschärfe.

Ein Tunnelblick, verpasste Bilder und ein Experiment

Wenn ich eine meiner Touren durch den Wald mache, bemerke ich immer wieder, das ich mir fotografisch gesehen immer einen Mikrokosmos vorstelle. Ja ich sehe schon das fertige Bild mit einem Rahmen, oder besser gesagt ich kann auch ohne Sucher das rundherum einfach ausblenden.
So ähnlich wie ein Tunnelblick, in dem ich dann nur das Motiv und den Hintergrund sehe. Ich denke speziell in der Makro- und der Nahfotografie, ist es viel schwieriger diese Bilder in seinem Kopf aus dem ganzen Bild, das unser Auge wahrnimmt, auszuschneiden.

Wenn ich mich mit einer normal langsamen Schrittgeschwindigkeit durch den Wald bewege, und mein Blick über den Boden, die Blätter, Sträucher und Bäumen schweift, bleibe ich plötzlich stehen und habe in Sekunden ein Motiv gefunden und auch sofort aus diesem Ganzen herausgelöst. Oder ich sehe es gar nicht und laufe eben an diesem tollen und genialen Motiv/Bild einfach vorbei! Ja auch das ist Fotografie.

Die Stimmung des Waldes, die Stimmung des Fotografen im Moment der Aufnahme, kann nicht immer zu jeden Bildbetrachter durchdringen. Alle Bilder erzählen etwas, so oder so. Diese fünf Bilder von mir erzählen auch etwas, ich nenne es gerne ein „Kopfabenteuer“, und zur Unterstützung biete ich euch ein kleines Experiment an.
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