Fotografieren, Twitter und Freizeit und so

    Praxis. Beim letzten Fotoshooting habe ich mich wieder maßlos über meine kleinen Leuchtenstative geärgert. Ich habe ja schon einmal kurz erwähnt das ich mit deren Standfestigkeit Probleme hatte. Indoor hat man sicher kein Problem mit diesen leichten Stativen, aber draußen wenn nur etwas Wind geht und ich rede hier nicht von einem Orkan, dann liegt es am Boden – Eher Suboptimal für den Blitz darauf! Was ich mich frage ist ob in den USA weniger Wind geht als bei uns, denn bei den tollen Videos der Kommerz-Strobist-Fotografen fliegt nie ein Stativ um und die schwören ja auch diese kleinen leichten Manfrotto Leuchtenstative, eventuell könnte es sein das sie dort eine andere Erdanziehungskraft haben als wir in Europa 😉 Hier muss ich also dringendst Umrüsten, bevor ich das nächste umgefallene Stativ vor Wut mit einem Bodyslam zerstöre.
    Praxis 2 – Die Sonne und Ich. Ich kämpfe bei meinen Shootings massiv mit der Sonne, sie ist mir einfach zu hell. Schatten wird zu Zeit erzeugt mit einem 120cm Faltreflektor, obwohl dieser schon sehr sehr leicht ist, wird er mit der Zeit trotzdem schwer, und die Windangriffsfläche ist auch enorm, sagt zu mindestens mein Assistent-ich glaube ihm. Hier wird mir wahrscheinlich auch nicht anderes übrig bleiben als mit einem California Sunbounce oder Lastolite Skylite das vernünftig zu machen. Oder habt ihr einen Tipp für mich?
    Praxis 3. In der Humanoid-Fotografie habe ich für die nächsten 6 Wochen ,immer am Wochenende, Shootings vereinbart. Hier merke ich auch das mir diese Fotoshootings fotografisch gesehen gut tun. D.h ich merke das ich hier eine eigene Art entwickle wie ich das Shooting plane und abhalte. Generell Arbeite ich dort immer effektiver, beim Fotografieren selbst und auch bei der Bildsichtung und bearbeitung. Für mich heißt das, ich bekomme aus einem drei bis vier stunden langen Shooting mehr gute Bilder raus als vorher.
    Technik. Im Moment überlege ich von Nikon zu Olympus zu wechseln, da es da einige dinge gibt die mir bei meiner Art der Fotografie helfen können oder zu mindestens unterstützen können. Ich denke hier nur zb. an ein Dreh- und schwenkbares Display in der Makrofotografie oder die Bildstabilisation mit allen Objektiven. Das muss ich mir aber noch genauer ansehen und die Preise der E3 bzw. E30 beobachten.
    Freizeit. Zur Zeit habe ich sehr wenig Bock auf Twitter und Co. Die Freie Zeit die mir bleibt gehe ich lieber Fotografieren. Twitter ist das Tamagotchi des Internet, statt das man das macht was man will, twittert man nur darüber.
    Prinzipiell frage ich mich so oder so, wie das geht, wenn man Berufstätig ist und vielleicht sogar noch eine Familie hat und dann noch Fotografie als Hobby oder als Beruf ausübt, wo dann noch die Zeit her kommt um so viel zu Twittern?
    Fotoblogs. Absolut On Top finde ich zur Zeit, Fotoblogs die ihre eigenen selbst fotografierten Bilder veröffentlichen und vielleicht sogar noch kurz dazu etwas erzählen.


Twitter – nicht Fisch und nicht Fleisch

twitter Bei Twitter bin ich seit ca. Zwei Monaten Angemeldet. Mein Fazit zu Twitter: „Ich habe bis jetzt denn Sinn von Twitter noch nicht verstanden und werde es warscheinlich auch nicht mehr, für mich ist Twitter nicht Fisch und nicht Fleisch.“
Als Kommunikationstool im Telegrammstil mag Twitter für einige toll sein, ich dachte halt Twitter ist zum Austausch von Informationen im kurzen und knackigen Stil. Nur meine Vorstellung von Informationen scheint nicht deckungsgleich mit den vielen anderen Twitter Usern zu sein.

  • Es Interessiert mich einfach nicht ob jemand gerade seine #Katze gefüttert hat oder das gerade das #Duschgel leer ist, und genau so wenig ob er mit einer #Morgenlatte aufgewacht ist.
  • Twitter als Seotool. Sehr beliebt ist auch in Twitter, links zu seinen neuesten Blogartikeln zu veröffentlichen. Es gibt schon Plugins die das Automatisieren. Ich habe mich schon selbst dabei erwischt, das ich auf meine neuesten Artikel in Twitter hingewiesen habe. Nur hat es mir nichts gebracht, denn die, die mir per Twitter folgen, haben eh meinen RSS Feed Abonniert bzw. kommen öfters so vorbei. Twitter selbst hat glaube ich schon reagiert, denn die wollen natürlich auch nicht von Möchtergern Seo´s zugespammt werden. – Für mich kein Thema mehr, ich klicke auf keinen Link mehr, und veröffentliche auch keinen mehr.
  • Twitter Laggt. Sehr oft kommt es vor das Twitter bei mir derartig laggt, das meine Fragen und Antworten gleichzeitig nach 25 Minuten veröffentlicht werden. Also unbrauchbar. Schon klar, Twitter ist Beta, nur es hat halt auch eine Zeitverzögerung wie Zeta.
  • Bis jetzt hatte ich drei (3) sinnvolle Twitterische Telegrammartige Dialoge. Einmal mit einem Blog Nachbarn über Ähnliche und weiter führende Artikel, dann eine tiefgründige Diskussion über Bilder – die aber über Skype statt fand, und einmal konnte ich einem Stammleser einen kleinen tipp per Email geben. Darum werde ich meinen Twitter Account noch aufrecht halten, um vielleicht mit dem einen oder anderen eine Diskussion oder sonstigen Dialog auf einem anderem Medium weiter zu führen. Meine Twitter Aktivitäten werden sich aber darauf reduzieren, das ich nur mehr reagiere bei einer persönlichen Anfrage.

Gibt es da draußen noch jemanden dem es ähnlich geht? Und für was verwendet ihr eigentlich Twitter?