Juhu-Tamron gibt uns ein neues 90er Makroobjektiv

Es gibt nicht viele Makroobjektive, die seit vielen Jahren so einen guten und legendären Ruf unter den Makrofotografen haben, wie das 90mm 2.8 Makroobjektiv von Tamron. Durchgängig seit den 80ern ist dieses Makroobjektiv, damals noch manuell und mit dem genialen Adaptall System, in vielen Fototaschen/Rucksäcken von Fotografen zu finden. Und das zu Recht, denn nicht nur das es optisch sehr gut ist, ein wunderbares Bokeh hat, ist auch das Preis/Leistungsverhältnis immer ausgezeichnet.

Tamron_90mm_macro_VC_USD_Makroobjektiv

Ich kenne kein anderes Makroobjektiv, das öfters empfohlen wird als das 90er von Tamron. Nicht nur wegen den oben genannten Gründen, sondern weil man damit einfach nichts falsch machen kann.

Und nun hat Tamron das 90mm 2.8 Makroobjektiv komplett Neukonstruiert, in eine neue Fassung gesteckt und die neue optische Rechnung mit hochwertigen Vergütungen versehen. (die genauen technischen Daten gibt es hier)

[yellow_box]Und ich kann euch aus eigener Erfahrung dazu nur Folgendes sagen: Das neue Tamron 90mm 2.8 Makroojektiv ist der Hammer! Dieses Makroobjektiv geht so dermaßen derbe ab, ich bin absolut begeistert, ein fantastischer Wurf ist ihnen da gelungen.[/yellow_box]

Eine ausführlichen Praxistest (mit Schärfe und Bokeh Vergleich) und mit zb. dem Canon 100mm 2.8 L Makroobjektiv reiche ich nach.

Tamron 70-210 3.5 der Kracher

Am Abend zu geheimen Zeiten in geheimen Kellern wurden Informationen über Objektive, über gewisse Geheimtipp Objektive, weiter gegeben. Nein, Spaß beiseite, des Öfteren habe ich von einigen anderen Fotografen Diskussionen mit gehört, welches alte manuelle 70-210mm Zoomobjektiv denn nun das Beste sei?
Einige behaupten ja, das Vivitar 70-210mm 3.5 aus der Serie 1 ist eines der besten. Dieses Objektiv hatte ich ja selber und war auch sehr zufrieden damit. Nun habe ich aber seit ein paar Wochen ein Tamron SP 70-210mm 3.5, dieses Objektiv ist aus der SP Profi Linie. Es wurde von 1984 bis 1999 produziert.
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Duo-Ein verpasstes Flugmanöver und eine entspannte Session

Selten bekomme ich bei einem Bild derart viele Kommentare bzw. Emails mit fast immer den gleichen Inhalt. In diesem Fall war es oft: „Technisch Perfekt“.
Wahrscheinlich meinten sie, dass dieses Bild scharf ist, kein störender Hintergrund sichtbar ist und vielleicht noch die Bildkomposition.

duo

Die Geschichte zu diesen Bild.

Eigentlich im vorbei Gehen entdeckte ich diese Blüte, zuerst dachte ich, dass diese zwei Dinger an der Seite zur Blüte selbst gehören. Erst beim näher kommen sah ich das dies zwei Insekten waren (vielleicht weis ja jemand welche das sind?). Da es bei Insekten immer schnell gehen muss beim Aufbauen und Einrichten der Kamera, denn meistens haben diese immer etwas Besseres vor, als genau dort sitzen zu bleiben, wo ich da mit meiner Ausrüstung herumfuchtle, baute ich in Rekordzeit das Stativ auf und komponierte schnell das Bild.
„Was ich aber nach Hause gebracht habe, war das Bild oben. Fotografiert mit einem manuellen Tamron SP 70-210 3.5, zu diesem Objektiv mehr in einem extra Artikel.“Aber nix da, die beiden Typen hatten es überhaupt nicht eilig, sie bewegten sich ganze 5 Minuten keinen Millimeter. Im Prinzip war das Bild bereits im Kasten. Da flog das Insekt von rechts plötzlich ab, drehte zwei runden um die Blüte und war dann wieder am Landeanflug. Und da währe mir fast das perfekte Bild, in dieser Situation, gelungen. Da ich aber am Objektiv blende 8 eingestellt hatte, war bei einer Brennweite von 210mm und im Abbildungsmaßstab von ca. 1:2 nur ein paar Zentimeter breiter Schärfebereich vorhanden.

Da das eine Insekt noch immer auf der Blüte saß, hätte ich mir vorgestellt, wie das andere heranfliegende Insekt, mit dem Kopf und vielleicht auch noch mit den Flügeln in diesem Schärfebereich währe. Tja das währe ein geniales Bild geworden. Leider konnte ich nicht so schnell den Auslöser betätigen, oder das Insekt war einfach zu schnell, wie auch immer, es war leider kein brauchbares Bild dabei.

Insekten zu fotografieren in der Makrofotografie gehört nicht gerade zu meinen täglichen Geschäft. Da mir das fast immer zu stressig wird. Aber in diesem Fall war es, bis auf das verpasste Flugmanöver, eine extrem ruhige und entspannte Session.

Hartnäckigkeit und Flexibilität in der Makrofotografie

Bei diesen Makrobild hat mich der abgebildete Käfer fast in den Wahnsinn getrieben. Ich wollte ihn unbedingt von der Seite fotografieren, da hier die Blütenblätter und das Licht optimal waren.
Wenn ich schon mal Insekten in der Makrofotografie auf einen Bild festhalte, dann will ich es immer so, als wenn das Insekt einen Ausdruck hat. So als würde das Insekt eine Botschaft an den Bildbetrachter senden, also am coolsten finde ich es immer, wenn die Insekten in die Kamera schauen oder ihr Körper in einer gewissen Stellung etwas erzählt. Oder besser gesagt, wenn eine Spannung da ist.
Also zuerst checke ich die Lichtsituation, von wo kommt das Licht, wie fällt das Licht auf die gesamte Szene. In diesem Fall auf die weißen Blütenblätter, und in welcher Höhe fotografiere ich die ganze Szene. Die Blende und Verschlusszeit Kombination ist ziemlich schnell gefunden und das Stativ richtig aufgestellt.

Da sich der Käfer immer etwas bewegt hat, musste ich die Schärfe immer etwas nachstellen. Also wie gesagt eigentlich wollte ich denn Käfer etwas von der Seite fotografieren. Aber der Käfer drehte sich immer mit dem Kopf/Gesicht immer zu mir, dh. in die Kamera. Nun gut also das Stativ wieder etwas nach links, und natürlich muss man wenn man die Position des Stativ ändert, die Kamera wieder komplett neu einstellen – die Schärfe, die Bildkomposition usw.

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Mit dem Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro in Streetfotografie

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD
Letztes Wochenende hatte ich die Möglichkeit das Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro in der Praxis zu testen. Das 18-270 ist ein so genanntes Superzoom, nicht nur der Brennweitenbereich ist Super sondern auch die Größe bei 270mm.
Ich hatte selber ja noch nie so ein Megazoom Objektiv, angefangen hat Tamron damals, so weit ich mich erinnere mit den 28-200mm Objektiven. Nun 2010 sind wir bei unglaublichen 18-270mm angekommen.

Bei solchen Objektiven muss man immer bedenken, das die Zielgruppe eher die Fotografen sind die solche Objektive für den Urlaub verwenden. Also lieber ein Objektiv mitnehmen als fünf Objektive. Mit einem Dreh am Zoomring hat man ein Weitwinkel, ein leichtes Tele oder eben ein Superteleobjektiv.
Ich bin ja bei solchen Superzoom Objektiven immer etwas vorsichtig, da läuten bei mir immer die Alarmglocken. Denn bei solch einem Brennweitenbereich sind natürlich auch einige Linsen verbaut und mehr Linsen bedeutet normalerweise auch, das diese sehr schwer Optisch zu korrigieren sind.

Zum Glück hat Tamron alles was sie so Ausstattungsmässig zu bieten haben im 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro verbaut. Von LD-Glaselementen und Asphärischen Linsen bis zu einer Innenfokussierung. Tamron dem 18-270 noch einen effektiven Bildstabilisator spendiert. Denn bei 270mm ist eigentlich Schluss mit lustig, ohne Stativ zu fotografieren wird das zum Glücksspiel.

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD 2

Da bei dem Gewicht das, das 18-270er hat, der Objektivtubus von alleine heraus fährt wenn man die Kamera nach unten hält, hat Tamron eine Verriegelung eingebaut, bei der das Objektiv bei der Brennweite 18mm festgehalten wird.

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD 3

Ich habe die Möglichkeit gleich genutzt und das Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro ausgeführt, und zwar habe ich mir gedacht das ich mich in die Streetfotografie stürze. Und das natürlich in einer der schönsten Städte der Welt, in Wien.
Mit dem 18-270er und einer Aktivierten ISO-Automatik, lässt es sich wunderbar entspannt auf Motivsuche gehen.

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD 4

Also als erster muss ich sagen, das es mich ziemlich geflasht hat, als ich mit einem Dreh am Objektiv von 18mm auf 270mm gezooment habe-WoW! Es hat schon was, wenn man zb. in einer Kirche mit 18mm einen großen Teil der schönen Deckenmalerei fotografiert und ohne das Objektiv zu wechseln, mit 270mm ein kleines Detail des Kirchenaltars fotografieren kann. Die Autofokusgeschwindigkeit halt ich für ein Objektiv dieser Klasse für in Ordnung, es fokussiert relativ leise an meiner Canon 50D.
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Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter auf dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro Objektiv

Da das Tamron SP 90mm 2.5 Macro Objektiv mit Adaptall 2 Anschluss nur bis zum Modus 1:2 geht, ich aber auch hin und wieder einmal gerne bis zu 1:1 fotografieren möchte, habe ich mich auf suche gemacht nach eine Möglichkeit dies technisch umzusetzen.
Tamron hat damals 1979 extra einen eigenen Teleconverter gefertigt, mit dem es möglich war, mit dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 zu kommen.

tamron sp bbar mc teleconverter 2x

Der Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter mit dem Codekürzel „01F“ konnte mit allen Tamron SP Objektiven ab einer Brennweite von 90mm eingesetzt werden. Da dieser Teleconverter auch der SP-Serie angehörte, war er die erste Wahl um die Brennweite seiner Tamron SP-Objektiven zu verdoppeln bzw. um den Abbildungsmaßstab zu vergrößern.

tamron sp bbar mc teleconverter 2x

Aber Achtung, Tamron hatte damals auch einen zweiten 2xfach Teleconverter im Sortiment mit dem Codekürzel „200F“ dieser kann nicht mit dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro verwendet werden, da hier die Hinterlinse des Objektivs an den Linsen des Teleconverters anschlägt.
Die beiden Tamron SP Teleconverster unterschieden sich auch durch das Aussehen. Das Modell 01F, hat am Gummischarfstellring Längsrillen und die eingravierten Blendenwerte sind hinter einem Schiebemechanismus. Das Modell 200F ist am Gummischarfstellring geriffelt und die eingravierten Blendenwerte sind normal sichtbar.
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