Ein Messer, eine Lichtquelle und Licht und Schatten

Gestern habe ich gemeinsam mit einem befreundeten Fotografen versucht ein Messer mit nur einer Lichtquelle zu fotografieren. Ziel war es die Konturen, hell, dunkel und natürlich die Schärfe des Messers in den Bildern zu betonen bzw. sichtbar zu machen.

Als Lichtquelle haben wir uns für eine Octabox entschieden, von schräg vorne auf das Messer gerichtet, mit einem Abstand zum Messer von ca.70cm. Es ist höchst interessant zu sehen, wie sich die Konturen und der ganze Hell- Dunkelbereich verändert, ja regelrecht hin und her wandert, wenn man die Position der Lichtquelle nur um wenige Zentimeter verändert.

Und nun die Bilder:

messer

messer 2

messer 3

messer 4

Mit der Ricoh GXR im Studio

Vor einigen Tagen habe ich mal versucht die Ricoh GXR mit dem A12 50mm 2.5 Macro in der Studiofotografie einzusetzen. Als Vergleichskamera war eine Nikon D700 mit einem Nikon 24-70 2.8 Objektiv greifbar.

Eine APS-C Edelkompaktkamera mit einem Vollformatboliden und darauf wohl eines der besten 24-70er zu vergleichen ist eigentlich Blödsinn, denn da würde man zwei Welten miteinander vergleichen.

Deshalb war für mich interessant zu beobachten wie die Ricoh GXR mit dem ganzen Studiolicht und generell mit der Schärfe, dem Kontrast und der Gesamtsituation klarkommt.

Für mich zählt hier immer nur die Praxis, irgendwelche Labortests bzw. Auflösungscharts sind nett anzusehen, sagen aber nicht viel darüber aus, wie es dann in der Praxis ist, also so beim richtigen fotografieren.

Die Schärfe

Ich habe einige Bilder auf 50%/100% der GXR mit der D700 verglichen. Auf den ersten Blick ziemlich gleich, bei genauerer Betrachtung sieht man aber doch das die Grundschärfe bzw. der Mikrokontrast bei der D700 etwas höher ist.
(Hier muss ich dazu sagen, dass die meisten Bilder mit der Blende 5.6 bis 6.3 gemacht wurden. Also eine Blende, wo beide Objektive so ziemlich ihre höchste optische Leistung abgeben.) „Mit der Ricoh GXR im Studio“ weiterlesen