Velbon Cube-das schnellste Ministativ

Das Velbon Cube ist wohl eines der am schnellsten zu öffnenden Ministative der Welt. Bei einer maximalen Tragkraft von ca. 400g, ist es eher für Kompaktkameras oder noch besser für Zubehör geeignet. Das Cube von Velbon hat einen integrierten Stativkopf, der sich durch ein einfaches Zusammendrücken lösen und dadurch bewegen lässt. Die maximale Höhe ist 940mm und zusammen geschoben von 240mm. Damit passt es dann auch in die Fototasche. „Velbon Cube-das schnellste Ministativ“ weiterlesen

Feisol Stative – die Bunten aus Carbon

FEISOL CT 3441SB Reisestativ LIMITED GOLD
FEISOL CT 3441SB Reisestativ LIMITED Edition
Auf der letzten Fotobörse in Wien habe ich mir die Feisol Carbonstative der Limited Edition angesehen. Keine Frage ist eine reine Kosmetische Sache, aber ich muss sagen diese Limited Edition sieht in echt, extrem cool aus. Feisol hat nicht nur das Stativ eingefärbt sondern auch den Kugelkopf, die Schnellkupplung und die Schnellwechselplatte!

Was mir auch noch aufgefallen ist, das bei diesem Modell (Reisestativ CT-3441SB) die Stativbeine um 180 Grad schwenkbar sind, dadurch erreicht es ein Packmaß von 43cm! Weiters ist mir auch noch das geringe Gewicht von 1,1 kg und der Preis von ca. € 380.- in Erinnerung geblieben.

Ich hatte ja schon die Tarnversion vom Manfrotto 055, aber so ein buntes Carbonstativ währe schon mal eine Abwechslung 😉

SteadePod-die kleine flexibel Stativalternative

Ein Stativ für Unterwegs, klein, leicht und günstig. Das SteadePod ist so eines, im Prinzip ist es eine Drahtschnur, die zwischen Kamera und einem Plastikteil gespannt wird, auf das man mit dem Fuss steigt. Die Drahtschnur, wird mit einem automatischen Aufrollmechanismus wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Dadurch ist die Kamera in der Vertikalen fixiert und es wird leichter die Seitlichen Bewegungen zu Minimieren.
Es gibt drei mögliche Verriegelungen, Locked-da wird die Schnur gesperrt, Adjust/Retract-da kann die Schnur ausgezogen werden und wenn man sie auslässt wird sie Automatisch wieder eingerollt, Extend-da kann man auch die Schnur ausziehen aber sie wird nicht wieder eingezogen.

steadepod
steadepod


Das SteadePod besitzt eine Schraube mit der man das kleine Ding an der Kamera am Stativanschluss befestigen kann, dort befindet sich auch beim SteadePod ein Gelenk, damit kann man dann das SteadePod auch im Hochformat benutzen. Die Schnurlänge ist ca. 180cm lang und das Gewicht des SteadePod beträgt ca. 85g.
Dh. man kann das SteadePod überall dort mitnehmen wo man kein normales bzw. großes Stativ verwenden kann, darf oder will. Aber das schöne daran ist, das man das SteadePod auch für andere Dinge zweckentfremden kann, zb. um anderes Fotozubehör festzuhalten, wie zb. ein Blitzgerät. Denn durch die Drahtschnur und die Möglichkeit eine Schlinge zu machen, kann man das SteadePod mit einem Blitzgerät wirklich fast überall festmachen. Um das Blitzgerät an dem SteadePod befestigen zu können habe ich einen aufschraubbaren Blitzschuh verwendet, denn es um wenig Geld von etlichen Herstellern gibt.
blitz auf steadepod
blitz auf steadepod

Für die Befestigung meines Blitzgerätes habe ich ja normalerweise beine Manfrotto Clamp, wenn man aber nun die höhe des Blitzgerätes, das an der Superclamp befestigt ist, verändern möchte ist man am Ende. Mit dem Zweckentfremdeten SteadePod ist es aber eine leichte, die Höhe wunderbar schnell und einfach zu regulieren. Versucht habe ich das in der Makrofotografie, wenn ich zb. mit einem Blitzgerät das Makromotiv leicht aufzuhellen versuchte, da habe ich den Blitz mit dem SteadePod an das Stativ gehängt und so das Motiv von vorne und ganz unten angeblitzt.
Oder in der Porträtfotografie, einfach das SteadePod mit dem Blitz an einem kleinen Ast gehängt, zum Motiv gedreht und fertig.
steadepod mit blitz an baum
steadepod mit blitz an baum

steadepod an stativ
steadepod an stativ

Als Kamerastativ währe mir das SteadePod zu wenig, aber als Stativalternative um damit auch anderes Fotozubehör an den unmöglichsten Stellen zu befestigen ist das SteadePod klasse. Das SteadePod kostet ca. € 30.- ist zb. hier erhältlich: Enjoyyourcamera.

Tiefe Kameraperspektiven

Tief runter, ganz tief runter, ist die Devise in der Makro- und Nahfotografie. Und wenn es geht, stabil, flexibel und ohne viel Aufwand und Gewicht. Am besten ist es immer noch mit einem stabilen Stativ, keine Frage.
Aber nicht immer möchte ich mit der ganzen schweren Ausrüstung unterwegs sein, manchmal schnappe ich mir auch nur eine kleine Festbrennweite und die Kamera. Da geht es fotografisch eher um Detailaufnahmen als um Makrobilder, und da bin ich öfters mit einem kleinen Tischstativ oder einen Bohnensack Stativ unterwegs.

Wichtig finde ich hier, ist es das richtige Stative für die jeweilige fotografische Aufgabe zu finden, und wie flexibel man sein will und wie viele man tragen möchte.

Stativ mit Umgedrehter Mittelsäule

Wenn das eigene Stativ keine Möglichkeit hat, die Mittelsäule umzulegen, dh. in eine Horizontale Position zu bringen, dann ist es doch meistens möglich die Mittelsäule verkehrt umzustecken. Mit dieser Funktion ist es möglich eine sehr tiefe Kameraposition zu erreichen.
Die Stabilität ist trotzdem ausgezeichnet. Leider ist die Bedienung der Kamera sehr umständlich möglich, da ja die oberen Knöpfe am Kopf stehen, sind diese somit nicht so leicht zugänglich. Ich persönlich habe noch nie seit ich fotografiere, die Mittelsäule umgedreht, da mir das zu umständlich ist und ich mit der Bedienung der Kamera nicht zurechtgekommen bin.
Ebenfalls nicht so einfach ist es bei einer umgedrehten Mittelsäule, wenn man einen Winkelsucher benutzt, durch diesen durchzusehen. Denn die Kamera hängt genau unter der Mittelsäule des Stativs, da muss man genau unter das Stativ kriechen, um durch den Winkelsucher sehen zu können.

tiefe position mit umgedrehter mittelsäule
tiefe position mit umgedrehter mittelsäule

Stativ mit Umlegbarer Mittelsäule und L-Winkel von Novoflex

Maximal Flexibilität bietet eine Stativ mit Umlegbarer Mittelsäule in Kombination mit einem L-Winkel. So tief hinunter kommen sonst wenige Stativkombinationen, durch die Bauform eines L und der Möglichkeit der Zentimeter genauen Verstellung durch den Arca Swiss Schwalbenschwanzes ist es möglich die Kamera flexibel bis wenige Zentimeter über den Boden zu positionieren.
Die Bedienung der Kamera ist genau so möglich wie wenn die Kamera genau über dem Stativ stehen würde, weiter gibt es auch keine Beeinträchtigung beim Einsehen des Winkelsuchers. Einer meiner Lieblingslösungen in der Makrofotografie, zwar einiges mehr zum Tragen aber sonst Top.

tiefe position mit l-winkel novoflex
tiefe position mit l-winkel novoflex


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Vanguard Alta Pro 263 AT-Erfahrungsbericht

Da mein Manfrotto 055 Stativ nach 14 Jahren schön langsam ersetzt werden muss, hatte ich das Vanguard Alta Pro 263 AT schon länger im Fokus. Glücklicherweise hat mir Enjoyyourcamera.com ein solches für einen Erfahrungsbericht zur Verfügung gestellt.
Ein Stativ für mich, das sollte für meine Fotografischen Themen, das sind die Natur- und Makrofotografie, folgendes erfüllen:

Anforderungen
  • Stabil sollte es sein
  • Noch Halbwegs tragbar
  • Vernünftiger Preis
  • Bodennahes Arbeiten

Videobericht über das Vanguard Alta Pro 263 AT, sorry für die Tonqualität, der Wind war grausam und ich habe leider noch kein extra Audioaufnahmegerät.

Die Beine des Vanguard Alta Pro 263 AT kann man in drei Stufen ausfahren. Die Stativbeinverschlüsse machen einen guten Eindruck, ich hatte in der Vergangenheit mit meinem in die Jahre gekommenen Manfrotto 055 mit diesen immer etwas Probleme. Die Maximale höhe des Alta Pro beträgt mit ausgezogener Mittelsäule ca. 165cm (und ohne Mittelsäule ca. 132cm) das reicht für mich allemal.

Das Gewicht des Vanguard ist mit ca. 2kg für ein Aluminiumstativ ok. Beim Gewicht eines Stativs muss man immer einen Kompromiss eingehen, entweder es ist sehr stabil und dadurch schwer, oder eben leicht und dadurch fliegt es halt beim leichtesten Windhauch um. Ein Lösung währe ein Stativ aus Carbon oder Basalt, hier muss man aber mit mindestens € 350.- rechnen. Ich persönlich bin noch nicht bereit dazu, für ein Stativ so viel Geld auszugeben, denn hier muss man ja noch mal € 100.- bis € 250.- für einen vernünftigen Kugelkopf oder Neiger dazu rechnen, da ist man schnell auf € 500.- bis € 600.-

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Bohnensack Stativ MagBag 2

magbag 2Der MagBag 2 von Trek-Tech ist kein normaler Bohnensack bzw. Aushelfsstativ, denn er kann am Gürtel getragen werden, kann als Gegengewicht am Stativ befestigt werden. Der MagBag 2 hat weiters einen Integrierten Regenschutz für die Kamera, dieser kann auch als Nottasche verwendet werden. Einen mitgeliefertes Schnellverschlussplatte mit Magnetbefestigung die auch schwerste Kameras bombenfest hält. Das Füllmaterial kann einfach und schnell entnommen werden da es noch einmal extra verpackt ist, dadurch kann der MagBag 2 platzsparend transportiert werden und erst an der Location selbst mit Sand oder sonstigen Material gefüllt werden. Puh, also wenn das nichts ist für einen Bohnensack, der Preis dürfte so zwischen € 40.- bis € 50.- liegen.

ZipShot Stativ von Tamrac

zipshot stativ tamracDas ZipShot Stativ von Tamrac ist zusammengelegt nur 38cm lang, 312g schwer und die maximal Höhe beträgt 112cm. Das ZipShoot kommt ebenfalls mit einem kleinen Kugelkopf daher. Die maximale Belastbarkeit beträgt 1316g.
Bis jetzt noch nichts besonderes, aber das ZipShot Stativ von Tamrac ist in Sekundenbruchteilen geöffnet und das von ganz allein. Durch eine ausgeklügelte Mechanik, den selbstaufklappbaren Zeltstangen nicht unähnlich, klappt das ZipShot von allein aus. Durch die länge von 38cm und diesen Öffnungsmechanismus, könnte ich mir das ZipShot als Stativ für ein Blitzgerät beim entfesselten Blitzen vorstellen, oder als Stativ für Zubehör. Amazon listet das Zipshot mit ca. € 50.-: Link zu Amazon


Hersteller-Link., Deutscher Vertrieb-Hapa-Team.