Ein Tag und Zehn Bilder

Ein Tag und Zehn Bilder, in Schwarzweiß mit viel Kontrast und noch mehr Spontanität. Mit Herz und intuitiven Halbwissen, gespeichert auf einem Medium und viele eingefangene Momente.

Für mich Abseits und ganz weit weg meiner anderen Fotografie. Loslassen, Sehen, Spüren, Einfangen und nicht stören. Den Moment im ganzen lassen. Sich dann wieder zurück ziehen und die festgehaltenen Momente sehen, spüren…

fotografie.


dogwalking

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Schienen, Holzbalken und das warten auf den Zug

Bei diesem Bild: Ich stand auf einer Brücke und wollte das links nur die Schienen zu sehen sind also „Stille“ und rechts ein verwischter Zug also „Tempo“. Nun und genau als ich so da stand mit meine Kamera auf dem Stativ, kommt eine Viertelstunde kein Zug?

Manchmal bilden wir Fotografen uns ein, das wir mächtig viel Geduld beim Fotografieren bzw. beim warten auf das Licht oder auf das Motiv, haben. Nun ich weis ja nicht wie es euch geht, aber manchmal habe ich auch keine Geduld, denn ich bin fertig für das Foto, die Kamera ist fertig für das Foto, ja auch die gesamte Umgebung ist bereit dafür, nur halt das nicht-auf das man wartet! Und da ich, so eine Fotoidee einfach erledigen muss, denn sonst kann ich am Abend nicht schlafen ;), warte ich und warte, unglaublich wie lang 15 Minuten sein können.

stille tempo

Während ich so warte, überlege ich mir welche Bildteile ich heraus heben möchte? Die Schienen und speziell da die Holzbalken, toll währe es wenn sie eine gewisse dreidimensionalität hätten. Und die kleinen Steine rundherum, sollten auch etwas betont werden-na dann schauen wir mal.

Zak, da isser ja, der Zug-Auslösen einpacken und Tschüss.

Zu Hause vor dem Monitor, beim betrachten des Bildes, merke ich dann das ich einige Entscheidungsfindungen treffen muss bzw. will:

  • In Farbe oder Schwarzweiss?
  • Welcher Bildausschnitt?
  • Mit welcher Bildbearbeitung kann ich, die mir wichtigen Bildteile betonen?

Tja letztendlich habe ich für diesen Workflow zwei Stunden gebraucht! Soviel zu der Kleinigkeit von 15 Minuten warten auf den Zug!


Bagger Photo Essay

Bei einem Alleinstehenden großen Bagger kann ich nicht einfach so vorbei gehen. Hier werden ja wieder Kindheitswünsche wach. Und außerdem habe ich mir vorgenommen wenn ich im Lotto gewinne, kaufe ich mir so einen Bagger. Und dann werde ich einfach sinnlos in meinem 70000 m2 Grundstück die Erde von links nach rechts schaufeln und dann am nächsten Tag von rechts nach links 😉

Nun denn, für alle Baggerfans und solche die es noch werden wollen: Meine kleine „Bagger Photo Essay“:


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Bild-Schwarz und Weiß

mohnblume himmel schwarzweiss



Weiß ist nicht nur die Abwesenheit von Farbe,
es ist eine scheinende und verstärkende Farbe,
so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz…
G.K. Chesterton
Das Schwarz ist wie eine Abkühlung des Relativen auf den Nullpunkt.
In dieser ambivalenten Deutung von Ruhe und Aktivität liegt für mich
das Prinzip Schwarz, wie ein großer Atem.
Reiner Ruthenbeck


Weiß ist nicht nur die Abwesenheit von Farbe,

es ist eine scheinende und verstärkende Farbe,

so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz…

G.K. Chesterton


Das Schwarz ist wie eine Abkühlung des Relativen auf den Nullpunkt.

In dieser ambivalenten Deutung von Ruhe und Aktivität liegt für mich

das Prinzip Schwarz, wie ein großer Atem.

Reiner Ruthenbeck




Durchhalten bei einem Gewitter und die Bilder

Die Bilder dir ihr unten seht sind gestern bei einem mächtigen Gewitter Fotografiert worden. Eigentlich müsste man bei solch einen Regen, Blitz und Donner Zu Hause bleiben und sich einen Tee zu Gemüte führen. Diesmal bin ich aber draußen geblieben und habe auch die letzte Sekunde genutzt um noch ein paar Bilder zu machen.

Wenn schon die Blitze links und rechts von einem einschlagen und der Donner wie eine Explosion ist dann sollte man wirklich aufhören 😉 Bei Bild Zwei und Drei sieht man aber das es sich bezahlt gemacht hat, das ich so lange gewartet habe. Denn solche Dramatischen Wolkenformationen gibt es eigentlich nur bei einem Gewitter. Auch Interessant bei Bild Eins, dadurch das ich einen ganz tiefen Kamerastandpunkt gewählt hatte und in den Himmel hinein Fotografiert habe, scheint es so als währe hier irgendwo ein Wasser oder ähnliches.

Technik: ISO 200 und Blende 11. Wunderbar einfach Komponiert mit der Liveview Funktion und dem Drehbaren Monitor der Olympus E-30. Alle Bilder im JPG Modus!

 

 

baum_und_himmel_sw

landschaft_schwarzweiss

landschaft_parndorf_schwarzweiss

Regentropfen auf Blätter in Schwarzweiss

Nach dem Regen ist vor dem Regen. Die Zeit nach einem starken Regenguss kann man Fotografisch wunderbar nutzen um die Regentropfen die sich zb. auf Blättern sammeln Abzulichten.

In meinem Fall hatte ich die Kamera zehn Zentimeter über dem Boden auf einem Stativ, Monitor nach oben gedreht und mit Liveview und Spiegelvorauslösung das Bild in aller Ruhe komponiert.

Jeder weiss das Blätter grün sind und in den Regentropfen spiegelten sich auch keine anderen Blätter oder Farben. Also bot sich eine Umsetzung in Schwarzweiss an. Dadurch wirken die Regentropfen fast wie kleine Perlen. Auch die Blätter heben sich durch ihre ausgeprägte Form besser vom Hintergrund ab.

regentropfen_blatt_sw
regentropfen_blatt_sw_1
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