Olympus OM-D Serie und die E-M5

Olympus hat gestern die OM-D Serie und hier das erste Modell daraus die E-M5 vorgestellt. Ich will hier jetzt nicht alle technischen Daten auflisten, denn die gibt es bei Olympus zum Nachlesen, sondern ich möchte auf eine Punkte/Funkionen, die mir ins Auge gesprungen sind, eingehen.


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Neue Digitalkameras-Canon 60D, Nikon D7000, Pentax K5 und Olympus E5

Nikon D7000, Canon 60D, Pentax K5 und Olympus E-5 das sind für mich doch die Überraschungen bei den Digitalkameras die bei der Photokina vorgestellt worden sind. Bei jeder dieser Kameras könnte ich mir vorstellen mit diesen zu Arbeiten und mit guten Bildern nach Hause zu kommen.

canon 60d
Überrascht hat mich zb. Canon, das sie endlich mit der 60D eine DSLR mit einem Dreh-und Schwenkbaren Display gebracht haben.

nikon d7000
Nikon hat mit der D7000 ein ganz heißes Eisen im Feuer, denn mit einem 100% Sucher, Magnesiumlegierung für Ober- und Rückseite und einem Doppel-SD-Speicherkartenfach hat Nikon wohl diese Kameraklasse neu definiert.

pentax k5
Scheinbar reiht Pentax gerade seine DSLR-Klasse neu, denn die Neue K5 ist ebenfalls mit Magnesiumgehäuse (mit 77 Gehäuse-Dichtungen), 7 B/Sek. und ISO 80 – ISO 51200 ausgestattet, so könnte man wohl die K5 vor der K7 reihen.

olympus e5
Und Olympus hat mit der E-5 eher eine moderate Modellpflege gemacht, als hier ein komplett neues Modell zu bringen. Mit einem neuen Live MOS Sensor mit 12,3 Megapixeln, 3 Zoll großes schwenkbares HyperCrystal LCD mit 921.000 Pixeln und das erste mal bei einer Olympus DSLR, mit HD-Video (1.280 x 720 Pixel / 30 B/s).

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Also ich Persönlich finde, es sind alles sehr spannende Digitalkameras und das bringt einiges an frischen Wind in den APS-C Markt. Und was haltet ihr von diesen neuen Kameramodellen?
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Photobörse in Wien und ein Pentacon 135 2,8 Preset

Heute besuchte ich mal die Internationale Camera-, Film- und Photobörse in Wien. Wie üblich waren schon zu beginn um 9:00 Uhr die Hallen voll. Denn auch bei einer Fotobörse gilt, wer zuerst da ist, der kann vielleicht das Schnäppchen machen.
Obwohl, manche Preise waren einfach überzogen. Denn wenn Objektive oder Kameras teilweise zum doppelten Preis der sonst bei Auktionshäusern oder Onlinehändlern bezahlt werden muss, dort verlangt wird, gibt mir das schon zum nachdenken. Aber wie auch immer, hin und wieder braucht man auch etwas Glück, und ich konnte ein Pentacon 135 2,8 Objektiv um € 25.- klar machen.

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Objektiv Helios 58 2.0

Letztens konnte ich ein Objektiv gebraucht zu einem vernünftigen Preis € 15.- kaufen. Und zwar ein Helios 58 2.0, das Helios wurde bzw. wird noch immer in Russland gebaut und hat den Ruf, ein extrem gutes Preisleistungsverhältnis zu haben.

helios 58 2.0 helios 58 2.0 2

Das Helios hat einige Eigenheiten, aber genau die geben dem Helios einen gewissen Charakter. Da wären zb.:

  • Die extreme Zentrumschärfe – das Helios ist in der Bildmitte scharf und wird zum Bildrand hin immer unschärfer und das aber extrem. Bildbeispiel.
  • Das Bokeh – in Kombination der oben erwähnten Randunschärfe und den Blendenlamellen hat das Helios ein sehr schönes Bokeh.
  • Eine Stufenlose Blendeneinstellungen – das Helios hat wie jedes andere Objektiv einen Blendenring, aber gleich dahinter befindet sich ein Ring mit dem man die Blende stufenlos und leichtgängig zwischen der Offenblende und der mit dem Blendenring eingestellten Blende wechseln kann. Ein kurzes Video dazu:

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Alte Manuelle Objektive mit Adapter an Modernen Digitalkameras

vivitar 70-210 3,5 series 1 3Alte Manuelle Objektive an einer modernen Digitalkamera zu verwenden macht meiner Meinung nach nur dann Sinn:

  • Wenn man noch von früher einen Altbestand an Objektiven besitzt und an diesen noch hängt und darunter befinden sich noch einige Objektivschätze.
  • Wenn man gerne herum experimentiert oder einen Sentimentalen Hang zu den alten Objektiven hat.
  • Oder man möchte sich gerne für den Preis eines neuen Objektives drei oder fünf alte Objektive kaufen.

Im Prinzip ist es aber egal warum, sondern hier möchte ich euch zeigen, wie und was.

Ich Persönlich verwende die alten manuellen Objektive wegen der Experimentierfreude und ich mag diese Oldstyle Haptik und das Butterweiche Scharfstellen und teilweise auch die nicht so super korrigierte Optische Leistung. Bei manchen Objektiven kann man hier schon fast von einem Abbildungs-Charakter sprechen, denn gerade weil sie damals in den 70er und 80er Jahren noch nicht alle Objektive mit hoch vergüteten Glas ausgestattet haben, bilden die alten Objektive regelrecht anders ab.

Wie. Jetzt wird es ein bisschen Technisch. Die ganze Adaptiergeschichte von Fremdobjektiven hat etwas mit dem Auflagenmaß zu tun, das Auflagenmaß gibt den Abstand zwischen Filmebene/Sensorebene und der Bajonett-Auflagefläche an. Im Prinzip lassen sich so alle Fremdobjektive deren Auflagenmaß größer oder gleich ist als das eigene Auflagenmaß daran Adaptieren. Und die Differenz zwischen den Auflagenmaßen zwischen zwei verschiedenen Systemen wird mit einen Objektivadapter aufgefüllt.

Die Adapter werden zwischen Objektiv und Kamera geschraubt. Empfehlenswert ist hier zuerst den Adapter auf das Objektiv und dann diese Kombination auf die Kamera anbringen. Diese Objektivadapter sind immer Glaslos und werden im Prinzip wie ein Zwischenring angebracht. Die Adapter bewegen sich Preismäßig so ca. zwischen € 10.- bis € 30.-, es gibt aber auch Adapter für ausgefallenere Objektivsysteme um € 80.- bis € 100.-.

Adapter für das Olympus FT System.

Canon FD – Contax/Yashica – Exakta – Leica R – M39 – M42 – Minolta MD

Nikon – Olympus OM – Pentacon Six – Pentax K – T2 – Mamiya 645

Hasselblad – Pentax 645N – Pentax 67 6×7


Über das Fotografieren mit Fremdobjektiven über einen Adapter sollte man folgendes wissen:

  • Fokussierung/Scharf stellen erfolgt manuell, es funktioniert kein Autofokus.
  • Belichtungsmessung erfolgt bei Arbeitsblende im A- oder M-Modus – je nach Kameramodell.
  • Es ist immer die Offenblende eingestellt, bei zb. OM-Objektiven, wird erst durch das betätigen des Blendenhebels die Blende auf den eingestellten wert geschlossen. Natürlich wird dadurch auch der Sucher dunkel.

Wenn ihr zb. bei eurem Manuellen Objektiv mit der Blende 16 fotografieren wollt müsst ihr bei einem Objektiv mit Olympus OM Anschluss folgendes machen:

  1. Die gewünschte Blende am Objektivblendenring einstellen.
  2. Den Blendenhebel am Objektiv drücken und halten.
  3. Die Belichtung an der Kamera anpassen, gut ab zu lesen am Display der Kamera, meistens mittels eines Balkensymbol.

Für alle Visuellen Typen ein kleines Video dazu:



Bei den Adaptern selbst gibt es von sehr gut Verarbeitet bis Katastrophal, ich selbst hatte schon Adapter die einfach nicht in die Objektiv Verriegelung eingerastet sind. Ob hier der Adapter nicht gut verarbeitet war oder ob beim Objektiv selbst der kleine befestigungsstift bereits ausgeleiert war, keine Ahnung, habe hier einfach die „Just Do It“ Methode gewählt und den Adapter mit Superkleber angebracht, hält bombenfest 😉

Was. Welche alten Manuellen Objektive kann man denn nun kaufen? Bei welchen Objektiven lohnt es sich? Da ich hier den Markt und die Szene seit einiger Zeit beobachte, habe ich mir hier einige Leckerbissen heraus gesucht, die auch von anderen Fotografen gelobt wurden bzw. meistens Positiv erwähnt wurden. Ich versuche nur die Objektive zu erwähnen die noch halbwegs Leistbar sind, Objektive die noch gebraucht, Preise erzielen die sogar höher sind als der damalige Neupreis, werden von mir hier nicht berücksichtigt-Eventuell werde ich diese in einen anderen Artikel behandeln.

Olympus OM. Im OM System sind folgende Objektive einen Blick wert:

  • Als absolutes Preis-Leistungssieger das Zuiko Auto-S 1:1,8/50 mm – bzw. um ein paar Euro mehr das Zuiko Auto-S 1:1,4/50 mm.
  • Im Telebereich das tolle Zuiko Auto-T 1:2,8/100 mm, Zuiko Auto-T 1:2,8/135 mm, Zuiko Auto-T 1:3,5/135 mm und Zuiko Auto-T 1:4/200 mm, Zuiko Auto-T 1:4,5/300 mm.
  • Und im Makrobereich das geniale Zuiko Auto-Makro 1:3,5/50 mm.

Gerade im OM System sind in den letzten Monaten die Preise leider gestiegen. Wo man vor einiger Zeit noch für ein 50er € 15.- bezahlt hat und man die andere Objektive dieses Systems regelrecht hinterher geschmissen bekommen hat, haben nun wohl auch die letzten Händler erkannt das sich hier etwas Geld machen lässt.

Die Qualität der OM Serie war schon damals in den 70er und 80er sehr gut, relativ hohe Lichtstärke in kompakter Form. Gerade im Makrobereich war Olympus sehr gut aufgestellt. Zb. mit Ausgezeichneten Makroobjektiven, Balgengeräten, Auto-Macro-Tubus mit speziellen Makro-Köpfen, Zangenblitze usw. Darum war das Olympus OM Makro System Jahrelang in der Dentalfotografie der Platzhirsch.

Vivitar. Vivitar hat speziell in den 70er und 80er Jahren ihre Objektive von Namhaften Objektivhersteller bauen lassen und dann unter dem Label „Vivitar“ verkauft. Folgende Vivitar Objektive sind Empfehlenswert:

  • Vivitar 55mm 2,8 Macro, Vivitar 90mm 2,5 Macro, Vivitar 90mm 2,8 Macro, Vivitar Series 1 90mm 2,5 1:2 Macro, Vivitar Series 1 105mm 2,5 macro.
  • Vivitar Series 1 135mm 2,3, Vivitar 135mm 2,8, Vivitar 135mm 2,8 close-focusing 1:2 Macro.
  • Vivitar Series 1 70-210mm 2,8-4, Vivitar Series 1 70-210mm 3,5 (Beispielbilder), Vivitar 90-180mm 4,5 Flat Field Zoom, Vivitar Series 1 28-90mm 2,8-3,5 Vivitar Series 1 35-105 3,5 close focus.

Bei Vivitar möchte ich besonders auf die Serie 1 Objektive hinweisen, denn in dieser Serie waren einige Optische Perlen zu finden, die man heute auch noch zu einem vernünftigen Preis bekommen kann. Speziell in dieser Serie 1 hat Vivitar einige der damaligen besten Objektiv-Hersteller engagiert diese Objektive für sie zu bauen. Darunter Namen wie Kino Precision (Kiron), Komine und Tokina. Gerade Objektive von diesen Herstellern haben einen Ausgezeichneten Ruf. Um heraus zu finden welches Vivitar Objektiv von welchem Hersteller gebaut wurde, gibt es in der Seriennummer einen Nummernschlüssel, der sich immer auf die ersten Ziffern der Seriennummer des Objektives bezieht:

6 Olympus – 9 Cosina – 13 Schneider Optik – 22 Kino Precision (Kiron) – 25 Ozone Optical – 28 Komine – 32 Makinon – 33 Asanuma (Tokina) – 37 Tokina – 42 Bauer – 44 Perkin Elmer (US) – 47 Chinon – 51 Tokyo Trading – 56 Kyoe Schoji – 75 Hoya Optical – 81 Polar.

Vielleicht habe ich ja den einen oder anderen Appetit auf die alten Manuellen Objektive gemacht. Dieser erste Artikel soll erstmal eine kleine Einführung in dieses Thema sein, das nächste mal werde ich noch genauer auf einige Objektivschätze eingehen zb. die Russischen Helios, Jupiter Objektive und auch die Makroobjektive von Kiron. Bedenken sollte man auf dieser Spielwiese aber doch folgendes: Objektive aus den 70er und 80er Jahre waren teilweise noch nicht alle mit zb. einer Apochromatischen Korrektur und vergüteten Glassorten wie zb.ED-Glas ausgestattet. Aber gerade deshalb bilden diese Objektive sehr eigen ab, wie ich schon oben erwähnte, sie haben schon fast einen eigenen Abbildungs-Charakter. Generell muss man aber sagen, das man für relativ wenig Geld sehr viel Optische Leistung und auch viel Spass beim Arbeiten damit bekommt.

Und ob sich unsere heutigen Digitalen Plastikobjektive in 20 Jahren auch noch so Butterweich scharf stellen lassen, wie diese Manuellen Objektive, sei mal dahin gestellt!?

 

Insekten und das Olympus 14-42 Kitobjektiv

Mit Geduld und natürlich etwas Glück kann man auch mit einem Einsteiger Zoomobjektiv, bei mir das Olympus 14-42, vernünftige Bilder fotografieren. Der Ausschuss ist bei fliegenden Getier sehr hoch, denn die wollen natürlich gerade dann nicht still halten, wenn der Autofokus scharf gestellt hat.

Fotografiert habe ich hier ohne Blitz und Aufheller, nur mit dem vorhandenen Tageslicht. Ich bin doch Überrascht was das kleine Olympus 14-42 Kitobjektiv Optisch leistet, für ein € 80.- Objektiv echt Spitze. Und ich freue mich schon auf mein Makroobjektiv, denn dann geht es erst richtig los.

libelle


schmetterling



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Erste Eindrücke von der Olympus E-30

olympus_e30

Da ich vor kurzem von Nikon zu Olympus gewechselt bin, möchte hier nun meine bisherigen Erfahrungen mit der Olmypus E-30 weiter erzählen. Mit so Persönlichen Erfahrungen ist es immer natürlich Subjektiv. Aber Eventuell hilft es ja denn einen oder anderen bei seiner Entscheidung.

Gehäuse

Die Gehäusequalität der E-30 ist sehr gut, es fühlt sich etwas hochwertiger an als bei der Nikon D80. Keine Ahnung ob sie jetzt auch wirklich mehr aushält als die Nikon, hoffentlich muss ich das nie Austesten. Da ich normal große Hände habe, schmiegt sich die E-30 wunderbar in meine Hand, das Gewicht ist angenehm und die Oberfläche ist sehr griffig. Für größere Hände würde ich aber den Optionalen Batteriehandgriff empfehlen.

Liveview und der Akku

Seit ich die Olympus E-30 habe Fotografiere ich Landschaften nur mehr im Liveview Modus. Es einfach ein Genuss damit zu Fotografieren- die Landschaft mit Echtzeit Livevorschau durch den Monitor zu betrachten und mit dem Livehistogramm die veränderte Belichtung sofort zu sehen-bevor ich Bild gemacht habe. Und auch den Dreh- und Klappbaren Monitor genieße ich, endlich bei tiefen Kamerastandpunkten in gerader Körperhaltung zu Fotografieren. -Leider verbraucht das Arbeiten mit Liveview auch einiges an Energie, dh. also der Akku macht ziemlich schnell schlapp. Was mir hier nicht ganz klar ist, warum Olympus hier so ein schwaches Ladegerät beilegt, die volle Ladung dauert gefühlt doppelt so lange wie ich den Akku der D80 voll geladen habe! Hier muss ich mir noch einige Reserve Akkus kaufen, denn mit schnell mal laden ist hier nix.

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