Nikon D5100 die Funktionen und die Praxis

Nikon hat heute die D5100 vorgestellt und natürlich wird das auch von einigen Newsseiten und Fotografieblogs aufgegriffen und darauf hingewiesen. Da wird darüber diskutiert und darauf applaudiert, dass die D5100 den Sensor der D7000 bekommen hat und nun Full HD besitzt.
Ich habe diese News nun in den letzten Stunden mindestens 20-mal auf deutschsprachigen/englischen Seiten gelesen und kein einziger geht darauf ein, was meiner Meinung nach die wirklich beachtenswerte neue Funktion der Nikon D5100 ist!
Bei der D5000, also der Vorgängerin der D5100, war Nikon der Meinung das ein Dreh- und schwenkbares Display mit einem Gelenk an der Unterseite der Kamera, das Beste sei. Leider hat da wer in der Entwicklungsabteilung bei Nikon geschlafen, und nicht bedacht das es wohl auch Menschen gibt die die D5000 gerne auf einem Stativ benutzen wollen. Mit etwas größeren Stativköpfen bzw. den Wechselplatten gab es dann immer wieder mal Probleme mit dem Display. Denn das Gelenk des Displays war eben genau dort, wo es störte. „Nikon D5100 die Funktionen und die Praxis“ weiterlesen

Nikon D7000-Analoges Rauschen und die Dateien

Da ich ja gestern auf der Photo Adventure war, einer Fotomesse in Wien, hatte ich die Gelegenheit die Nikon D7000 in die Hand zu nehmen.
Das Gehäuse liegt Nikon typisch sehr geht in der Hand und macht von der Verarbeitung her einen guten Eindruck. Ich hatte ja schon eine Nikon D70s und D80, also kann ich hier nur mit diesen Kameras vergleichen.

nikon d7000

Die Nikon D7000 kommt mir vor wie eine Erwachsene D80. Das Gehäuse ist noch wertiger und was mir auch noch aufgefallen ist, war die Reaktionszeit des Menüs und des Autofokus, hier dürfte Nikon schon auch einiges getan haben.

Was mich aber aus den Socken gehaut hat, war die ISO Performance der Nikon D7000! Ich habe am Nikon-Stand einige Testbilder mit verschiedenen ISO Zahlen gemacht und diese zu Hause mit Capture NX2 entwickelt und war echt positiv überrascht.

Denn speziell bei den sehr hohen ISO Bereichen, hat das Rauschen für mich ausgesehen wie ein Analoges Rauschen. Irgendwie wie das Rauschen der alten Kodakfilme, ist vielleicht nur mein Eindruck und ich kann mich da auch sehr täuschen, aber dieses Nikon-D7000-Rauschen sagt mir persönlich ehr zu als das meiner Lumix G2!
[box type=“download“]Hier kann man sich die JPG (ISO 3200 bis ISO 25600)
Downloaden: ISO3200 | ISO 6400 | ISO 12800 | ISO 25600
Und für wer sich die NEF Dateien lieber selbst entwickelt möchte der kann sich das gesamte Paket (200 MB) Downloaden: Nef Download[/box]

Nikon D7000 ISO 25600

Unglaublich oder, vernünftige ISO 25600 bei einer Mittelklassekamera! Mit einer vernünftigen Entrauschungs-Software bearbeiten, oder in SW das Rauschen als Korn verwenden und fertig ist das Bild der Nacht.

Neue Digitalkameras-Canon 60D, Nikon D7000, Pentax K5 und Olympus E5

Nikon D7000, Canon 60D, Pentax K5 und Olympus E-5 das sind für mich doch die Überraschungen bei den Digitalkameras die bei der Photokina vorgestellt worden sind. Bei jeder dieser Kameras könnte ich mir vorstellen mit diesen zu Arbeiten und mit guten Bildern nach Hause zu kommen.

canon 60d
Überrascht hat mich zb. Canon, das sie endlich mit der 60D eine DSLR mit einem Dreh-und Schwenkbaren Display gebracht haben.

nikon d7000
Nikon hat mit der D7000 ein ganz heißes Eisen im Feuer, denn mit einem 100% Sucher, Magnesiumlegierung für Ober- und Rückseite und einem Doppel-SD-Speicherkartenfach hat Nikon wohl diese Kameraklasse neu definiert.

pentax k5
Scheinbar reiht Pentax gerade seine DSLR-Klasse neu, denn die Neue K5 ist ebenfalls mit Magnesiumgehäuse (mit 77 Gehäuse-Dichtungen), 7 B/Sek. und ISO 80 – ISO 51200 ausgestattet, so könnte man wohl die K5 vor der K7 reihen.

olympus e5
Und Olympus hat mit der E-5 eher eine moderate Modellpflege gemacht, als hier ein komplett neues Modell zu bringen. Mit einem neuen Live MOS Sensor mit 12,3 Megapixeln, 3 Zoll großes schwenkbares HyperCrystal LCD mit 921.000 Pixeln und das erste mal bei einer Olympus DSLR, mit HD-Video (1.280 x 720 Pixel / 30 B/s).

[box type=“note“]
Also ich Persönlich finde, es sind alles sehr spannende Digitalkameras und das bringt einiges an frischen Wind in den APS-C Markt. Und was haltet ihr von diesen neuen Kameramodellen?
[/box]

Kennenlernen der Neuen Kamera

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.
  • Noch ein Paar Worte zu Kamerabedienung. Mit dem Kopf schütteln kann ich nur wenn ich Fragen zur Kamerabedienung in einem Foto-Forum lese, die Hersteller denken sich schon etwas dabei, wenn sie ein Benutzerhandbuch dazu legen! Um das Potenzial seiner Digitalkamera etwas ausnutzen zu können, ist es nun einmal erforderlich das man seine Kamera kennt und sie Blind bedienen kann. Und für das kleine Bedienungshandbuch findet sich immer in der Kameratasche ein Platz, also immer schön mitnehmen.

Und nun noch Fünf Tipps 😉 für Einsteiger oder Umsteiger, die gerade ihre Neue Digitalkamera bekommen haben:

  • Gib deiner Digitalkamera einen Namen und wenn du schon dabei bist, versuche heraus zu finden welches Geschlecht deine Kamera hat.
  • Deine Kamera darf Maximal Zwei Meter von dir entfernt sein, wenn du schläfst.
  • Putze Sie mindestens Drei mal am Tag mit einem weichen Fusselfreien Tuch.
  • Schreibe spätestens Zwei Tage nach erhalt der Kamera, ein Gedicht über dich und deine Digitalkamera und veröffentliche es.
  • Lass Absolut Niemanden deine Kamera halten oder borge sie gar her, deine Digitalkamera würde es dir nie Verzeihen.

 

Gedanken zu einem Systemwechsel

Warum ein Systemwechsel? Bei mir sind es eher Praktische Gründe, Details bzw. Unterschiede die das eine Kamerasystem hat und das andere eben nicht. Ich habe meine Fotografische Arbeitsweise in den letzten Monaten Revue passieren lassen und versteckt darauf geachtet, was kann mich bei meiner Art der Fotografie, Technisch gesehen, unterstützen.

Liveview und Tiefe Kameraperspektiven. Immer öfters habe ich mich dabei erwischt, das ich tiefe oder hohe Kameraposition verwende. Um zb. den Vordergrund mehr mit einzubeziehen. Auch ertappe ich mich dabei wieder mehr in die Nahfotografie einzutauchen. Diesbezüglich sind meiner Meinung nach Lifeview und ein Dreh- und Schwenkbares Display eine große Hilfe bei der Umsetzung des gewünschten Bildes.
Lifeview ohne ein bewegliches Display ist nur die halbe Lösung, zb. bei einer Kamera auf Hüft- oder Kniehöhe lässt sich kein fixes Display vernünftig betrachten. Weiters ist es meiner Meinung ein Genuss mit der Lifeview Funktion auf ein Motiv Manuell scharf zu stellen bzw. mit der Schärfe zu spielen und dadurch ein Bild zu Komponieren. Ein Aufsteckbarer Winkelsucher währe eine Alternativ doch währe dieser wider eine Teil mehr in der Fototasche und leider ohne der Lifeviewfunktion.

Bildstabilisation. Speziell bei schlechteren Lichtsituationen und diese gibt es bei Porträtshootings im Wald viel öfters als man denkt, ist eine Bildstabilisation mit einem Verwacklungssicheren-Gewinn von drei bis vier Blenden, ohne die ISO erhöhen zu müssen, eine sehr nützliche Funktion. Den Bildstabilisator in das Kameragehäuse einzubauen finde ich persönlich die bessere Lösung, da dadurch alle Objektive, egal welche Preisklasse und Brennweite, Bildstabilisiert sind. Das das Sucherbild nicht Stabilisiert ist, stört mich nicht weiter.

Warum ein Systemwechsel? Bei mir sind es eher Praktische Gründe, Details bzw. Unterschiede die das eine Kamerasystem hat und das andere eben nicht. Ich habe meine Fotografische Arbeitsweise in den letzten Monaten Revue passieren lassen und versteckt darauf geachtet, was kann mich bei meiner Art der Fotografie, Technisch gesehen, unterstützen.

Liveview und Tiefe Kameraperspektiven. Immer öfters habe ich mich dabei erwischt, das ich tiefe oder hohe Kameraposition verwende. Um zb. den Vordergrund mehr mit einzubeziehen. Auch ertappe ich mich dabei wieder mehr in die Nahfotografie einzutauchen. Diesbezüglich sind meiner Meinung nach Lifeview und ein Dreh- und Schwenkbares Display eine große Hilfe bei der Umsetzung des gewünschten Bildes.
Lifeview ohne ein bewegliches Display ist nur die halbe Lösung, zb. bei einer Kamera auf Hüft- oder Kniehöhe lässt sich kein fixes Display vernünftig betrachten. Weiters ist es meiner Meinung ein Genuss mit der Lifeview Funktion auf ein Motiv Manuell scharf zu stellen bzw. mit der Schärfe zu spielen und dadurch ein Bild zu Komponieren. Ein Aufsteckbarer Winkelsucher währe eine Alternativ doch währe dieser wider eine Teil mehr in der Fototasche und leider ohne der Lifeviewfunktion.

Bildstabilisation. Speziell bei schlechteren Lichtsituationen und diese gibt es bei Porträtshootings im Wald viel öfters als man denkt, ist eine Bildstabilisation mit einem Verwacklungssicheren-Gewinn von drei bis vier Blenden, ohne die ISO erhöhen zu müssen, eine sehr nützliche Funktion. Den Bildstabilisator in das Kameragehäuse einzubauen finde ich persönlich die bessere Lösung, da dadurch alle Objektive, egal welche Preisklasse und Brennweite, Bildstabilisiert sind. Das das Sucherbild nicht Stabilisiert ist, stört mich nicht weiter.

Die Kamera ist ein Werkzeug, und ein Werkzeug soll erstens gut in der Hand liegen und zweitens seine Arbeit so verrichten, dass ich mich auf das zu bearbeitende Objekt-in unserem Falle das Motiv – konzentrieren kann, und ich nicht meine Aufmerksamkeit der Kamera widmen muss. -Fritz Pölking

Vor ca. zwei Monaten hatte ich die Gelegenheit einen Tag mit einer Olympus E-3 in den Wald zu ziehen und dort habe ich mir natürlich die für mich typischen Fotomotive Fotografisch zur Brust genommen. Die Bilder die ich mit der Olympus gemacht habe waren nicht besser als die mit der Nikon D80, aber ein Aha-Effekt hat sich schon nach ein paar Aufnahmen eingestellt. Ich kam mit der E-3 müheloser zu einem Ergebnis, eben durch solche Dinge wie dem Drehbaren Display in Kombination mit Lifeview.
Die Bedienung der Olympus war kein Problem, auch ohne Handbuch-generell ist die Bedienung von modernen Digitalkameras meiner Meinung nach fast immer Selbsterklärend.

Und hier kommt nun auch der Emotionale teil, es hat mir sehr viel Spass gemacht mit der Olympus E-3 zu Fotografieren. Eben durch die schon bereits weiter oben besprochenen Punkte. Und ich Fotografiere auch deswegen gern, wegen des Sache selbst, dem Fotografieren. Diese Zeit des Fotografierens möchte ich genießen und Spass daran haben und der war Definitiv mit der E-3 da!

Und das es jetzt wahrscheinlich eine Olympus wird ist einfach Zufall, im Moment hat eben Olympus diese Kameras im Sortiment, in ein oder zwei Jahren ist es vielleicht Canon oder wieder Nikon. Bei meinem eher kleinen Objektiv Sortiment spielt ein Systemwechsel nicht so eine große Rolle, wie bei jemanden der bereits zehn oder mehr Objektive besitzt. Und ob nun Olympus, Nikon oder Lego vorne an der Kamera steht ist dem Motiv doch egal, oder?


Über den Tellerrand-Olympus als Alternative und das erste kennenlernen

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Olympus E-620 HLD-5 Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Olympus E-620 HLD-5

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

  • Olympus Digitalkameras rauschen ab ISO 400 bzw. ISO 800 mehr als zb. Nikon oder Canon Kameras.


    • Bildrauschen für mich kein Thema, denn wenn ich bedenke wie oft ich damals zu analogen Zeiten einen Film über ISO 400 eingesetzt habe oder ich jetzt mit der Digitalkamera über ISO 400 bzw. 800 gehe, sehr sehr selten. Und wenn doch stört mich das Rauschen eigentlich nicht, generell empfinde ich Bildrauschen nicht so störend wie zb. Bildunschärfe. Und sollte ich mal wirklich in den Kritischen ISO bereich kommen wo alles zugerauscht ist und es mich stört, dann habe ich ein wunderbar arbeitendes Professionelles Entrauschungsplugin (Noiseware), das hier noch einiges herausholen kann. Bildrauschen für mich Uninteressant.
  • Olympus Kameras haben generell einen geringeren Dynamikumfang als Kameras anderer Hersteller.
    • Dynamik was? Ja einige mehr oder weniger glaubhafte Tests haben gezeigt das hier ein Unterschied ist, zb. im Schattenbereich oder im Hellsten Bereich, das dort keine Zeichnung mehr ist usw. oder so ähnlich. Sowas vergesse ich aber leider immer sehr schnell. Denn bei so geringen Unterschieden ist es der Speicherplatz nicht wert darüber noch zu schreiben oder gar Nachzudenken. Einen merkbaren Dynamikunterschied könnte ich mir vorstellen bei Cropkameras zu Digitalen Mittelformatkameras wie einer Hasselblad oder Phase One.

      Michael Reichmann von Luminous Landscape hat mal einen recht lustigen Test gemacht, er hat Experten zwei Bilder im format 13×19″ gezeigt, einmal Fotografiert mit einer Canon G10 und einmal mit einer 40000.- Dollar Hasselblad mit Phase One Rückteil. Keiner der Experten konnte eindeutig einen Unterschied der Aufnahmen feststellen und keiner konnte die Bilder der jeweiligen Kamera zuordnen! Soviel zum Dynamikumfang Unterschied!


Fotografieren, Twitter und Freizeit und so

    Praxis. Beim letzten Fotoshooting habe ich mich wieder maßlos über meine kleinen Leuchtenstative geärgert. Ich habe ja schon einmal kurz erwähnt das ich mit deren Standfestigkeit Probleme hatte. Indoor hat man sicher kein Problem mit diesen leichten Stativen, aber draußen wenn nur etwas Wind geht und ich rede hier nicht von einem Orkan, dann liegt es am Boden – Eher Suboptimal für den Blitz darauf! Was ich mich frage ist ob in den USA weniger Wind geht als bei uns, denn bei den tollen Videos der Kommerz-Strobist-Fotografen fliegt nie ein Stativ um und die schwören ja auch diese kleinen leichten Manfrotto Leuchtenstative, eventuell könnte es sein das sie dort eine andere Erdanziehungskraft haben als wir in Europa 😉 Hier muss ich also dringendst Umrüsten, bevor ich das nächste umgefallene Stativ vor Wut mit einem Bodyslam zerstöre.
    Praxis 2 – Die Sonne und Ich. Ich kämpfe bei meinen Shootings massiv mit der Sonne, sie ist mir einfach zu hell. Schatten wird zu Zeit erzeugt mit einem 120cm Faltreflektor, obwohl dieser schon sehr sehr leicht ist, wird er mit der Zeit trotzdem schwer, und die Windangriffsfläche ist auch enorm, sagt zu mindestens mein Assistent-ich glaube ihm. Hier wird mir wahrscheinlich auch nicht anderes übrig bleiben als mit einem California Sunbounce oder Lastolite Skylite das vernünftig zu machen. Oder habt ihr einen Tipp für mich?
    Praxis 3. In der Humanoid-Fotografie habe ich für die nächsten 6 Wochen ,immer am Wochenende, Shootings vereinbart. Hier merke ich auch das mir diese Fotoshootings fotografisch gesehen gut tun. D.h ich merke das ich hier eine eigene Art entwickle wie ich das Shooting plane und abhalte. Generell Arbeite ich dort immer effektiver, beim Fotografieren selbst und auch bei der Bildsichtung und bearbeitung. Für mich heißt das, ich bekomme aus einem drei bis vier stunden langen Shooting mehr gute Bilder raus als vorher.
    Technik. Im Moment überlege ich von Nikon zu Olympus zu wechseln, da es da einige dinge gibt die mir bei meiner Art der Fotografie helfen können oder zu mindestens unterstützen können. Ich denke hier nur zb. an ein Dreh- und schwenkbares Display in der Makrofotografie oder die Bildstabilisation mit allen Objektiven. Das muss ich mir aber noch genauer ansehen und die Preise der E3 bzw. E30 beobachten.
    Freizeit. Zur Zeit habe ich sehr wenig Bock auf Twitter und Co. Die Freie Zeit die mir bleibt gehe ich lieber Fotografieren. Twitter ist das Tamagotchi des Internet, statt das man das macht was man will, twittert man nur darüber.
    Prinzipiell frage ich mich so oder so, wie das geht, wenn man Berufstätig ist und vielleicht sogar noch eine Familie hat und dann noch Fotografie als Hobby oder als Beruf ausübt, wo dann noch die Zeit her kommt um so viel zu Twittern?
    Fotoblogs. Absolut On Top finde ich zur Zeit, Fotoblogs die ihre eigenen selbst fotografierten Bilder veröffentlichen und vielleicht sogar noch kurz dazu etwas erzählen.