Makromotiv ausgeleuchtet mit einer Mini Taschenlampe

Letzten hatte ich ja das unglaubliche Glück und eine kleine Taschenlampe von Steffen vom Lensflare Blog gewonnen. Nun habe ich dieses Taschenlampe für die Makrofotografie verwendet, zur Ausleuchtung bzw. als kleiner Aufheller von gewissen Motivdetails.
Auch wenn diese Taschenlampe extrem stark ist für die größe, gegen die Sonne hat sie keine Chance, deshalb macht das Ausleuchten in der Makrofotografie nur sinn in schattigen Bereichen oder wo halt die Sonne nicht so extrem im Vordergrund ist.

Auch wenn eine Taschenlampe die Lichtquelle ist, genau so wie bei anderem Licht, gilt hier auch, der Winkel und der Abstand zum Motiv ist entscheidend. Und diesmal habe ich ein Video aufgenommen, das die Unterschiede und denn Aufbau dieses Makroshootings zeigt. Die Bilder selbst habe ich unten noch einmal angehängt.


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Makrofotografie an einem Teich

Letzten Samstag habe ich mich auf eine Makro-Fototour gemacht. Da ich unbedingt saftig grüne Pflanzen fotografieren wollte, habe ich mir ein so genanntes Feuchtgebiet ausgesucht. Gefunden habe ich dies an einem Teich, dort ist die Erde durch das stehende Wasser ziemlich feucht und dadurch ideal für solche Pflanzen.

Meine Makrofografie

Ich Arbeite in der Makrofotografie immer langsamer, ich endschleunige sozusagen das Fotografieren. Ganz wichtig für mich ist das umrunden des Motivs, das sehen von wo das Licht kommt, wie der schatten fällt, welche Strukturen aus welchem Winkel am besten zur Geltung kommen.

Und sehr selten kommt es vor, das genau zu dem Zeitpunkt an dem ich an meinem Fotoplatz ankomme, und alles passt: Das Motiv, das Licht, kein Wind und ein toller Hintergrund. Welch eine Freude für einen Makrofotografen, aber das ist extrem selten, wenn es aber so ist, und es dann noch solche Bilder gibt, die genau so sind, wie man es sich vorgestellt hat. Ja dann geht man mit einem Dauergrinser auf die nächste Makrofototour. :)

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Aufbau, Location und Fotozubehör eines Makroshootings

Manche gestandene Makrofotografen meiden einen Blitz wie der Teufel das Weihwasser. Zu recht? Ich sage es mal so, es gibt Motive da ist ein Blitz eine Hilfe, ja auch in der Makrofotografie.
Normalerweise nutzt man ja das vorhanden Tageslicht um sein Motiv auszuleuchten. Dann verwendet man Reflektoren um das Tageslicht an die gewünschte Stelle zu lenken. Ist aber zu wenige bzw. fast kein Tageslicht vorhanden kann man sich mit einem Blitz helfen.

Ich zb. nehme einen Blitz zum Aufhellen, wenn eben zu wenig Tageslicht vorhanden ist. Dieses normalerweise sehr harte Blitzlicht mache ich mit einem Faltreflektor weich, zusätzlich wird die Blitzleistung auf ein Minimum zurück geregelt. Auch lässt sich mit so einem Aufhellblitz gewisse Akzente setzen, um zb. kleinen Pilzen etwas mehr Pepp geben oder die Pilze fast durchsichtig erscheinen zu lassen.

[tip]Da in der Makrofotografie alles ziemlich klein ist könnt ihr hier als Reflektor auch ziemlich alles einsetzen was Licht reflektiert. Da ihr hier nicht viel Fläche braucht. Als Reflektoren haben sich schon Alufolie die ihr an die Rückseite eures Fototasche bzw. Rucksacks gebt und so eine Reflektorwand habt, oder auch eine Rettungsdecke, oder auch so ein kleines stück einer ISOmatte die man sich an die Frontscheibe eines Autos geben kann damit sie nicht völlig vereist. Als Blitzreflektoren sind hier die Farben Silber oder Weiss sehr geeignet.[/tip]
Bei meinem letzten Makroshooting im Wald, habe ich einen Aufhellblitz verwendet. Denn Tageslicht war fast keines da, somit griff ich auf das Blitzlicht zurück. Dieses doch harte Blitzlicht habe ich wie schon oben besprochen mit einem Faltbaren Durchlichtreflektor weicher gemacht. Den Faltreflektor und das Blitzgerät habe ich mit einer Manfrotto Super Clamp an einem Stativbein festgehalten.
Eigentlich war ich doch schon viel zu spät dran um im Wald noch Makroaufnahmen zu machen. Denn es war schon zappenduster, doch das haltet keinen richtigen Fotografen davon ab, noch denn einen oder anderen Makrobild zu machen. Dann halt schon mit 15 Sekunden belichtungszeit 😉
[important]Nun habe ich gleich mit der kleinen TZ5 drauf gehalten und ein kleines Video gemacht. So quasi Live von der Makro-Location aus dem Wald. Ein paar Video Impressionen von meinem Makroshooting, wundert euch nicht so sehr über meine komische Sprache, denn es war so kalt das mir fast die Spucke im Mund gefroren ist:[/important]
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