Ver-Unscharfte Usambaraveilchen Blüte in meiner Makrofotografie

usambaraveilchen again

Jaja ich weiß, schon wieder ein Usambaraveilchen, diesmal ist die Blüte aber immerhin in einer anderen Farbe. Um was es mir bei diesen Bild aber eigentlich geht ist folgendes:
Eigentlich wollte ich die Blüte von vorne bis hinten scharf haben, einfach so eine klassische Makroaufnahme. Hier habe ich wieder den Trick mit einem weißes Blatt als Hintergrund verwendet. Aber, um so länger ich mich mit dem Motiv befasste und ich mir die Testaufnahmen auf dem Display ansah, um so weniger gefielen mir die Bilder.
Wenn ich dann so im Sucher beobachte, wie sich die Schärfeebene beim Fokussieren von vorne bis hinten hin und her bewegt, bevorzuge ich in letzter Zeit immer wieder, das eher unscharfe Bild-mit einer sehr kurzen Schärfeebene.

Wie zb. bei dem oben gezeigten Bild. Die Schärfe liegt hier bei Blende 2.8 an der vordersten Blattspitze, so das wirklich nur die feinen Härchen an dem Blütenblatt scharf sind (Obwohl richtig scharf sind sie auch nicht, das liegt daran, das mein Makroobjektiv das Volna 9 bei der Blende 2.8 extrem weich ist). Trotz des extrem unscharfen Hintergrundes erkennt man noch die gesamte Blüte und den Stengel.

Ich finde dieses Bild verwirrt den Betrachter etwas (ähnlich wie mein Augenbild), es ist das Scharf/Unscharf was eigentlich Unscharf/Scharf sein sollte – bzw. was wir eigentlich gewohnt sind zu sehen oder eben erwarten.

In der Makrofotografie finde ich persönlich diese Art der Bilder zurzeit viel Attraktiver als Bilder mit einer maximalen Schärfentiefe/Tiefenschärfe.

Makrofotografie an einem Teich

Letzten Samstag habe ich mich auf eine Makro-Fototour gemacht. Da ich unbedingt saftig grüne Pflanzen fotografieren wollte, habe ich mir ein so genanntes Feuchtgebiet ausgesucht. Gefunden habe ich dies an einem Teich, dort ist die Erde durch das stehende Wasser ziemlich feucht und dadurch ideal für solche Pflanzen.

Meine Makrofografie

Ich Arbeite in der Makrofotografie immer langsamer, ich endschleunige sozusagen das Fotografieren. Ganz wichtig für mich ist das umrunden des Motivs, das sehen von wo das Licht kommt, wie der schatten fällt, welche Strukturen aus welchem Winkel am besten zur Geltung kommen.

Und sehr selten kommt es vor, das genau zu dem Zeitpunkt an dem ich an meinem Fotoplatz ankomme, und alles passt: Das Motiv, das Licht, kein Wind und ein toller Hintergrund. Welch eine Freude für einen Makrofotografen, aber das ist extrem selten, wenn es aber so ist, und es dann noch solche Bilder gibt, die genau so sind, wie man es sich vorgestellt hat. Ja dann geht man mit einem Dauergrinser auf die nächste Makrofototour. :)

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Blumen im Makro-Zu-Hause-Modus Fotografiert

Wenn es das Wetter nicht zulässt das man Makroaufnahmen in der Natur macht, dann wird einfach die Blumenvase des Wohnzimmertisches als Alternative genommen.
Zum Glück stehen in dieser fast immer frische Blumen. Diese Aufnahmen wurden mit dem Vorhanden Tageslicht das durch das Fenster herein schien, aufgenommen. Als Makroobjektiv wurde das Nikon 18-70mm mit einer Achromatischen Nahlinse +5 missbraucht.

Obwohl die Nahlinse schon eine von der guten Qualität ist, kommt man in diesem Makrobereich schon an das Optische Limit. Mit einem besseren Basisobjektiv zb. einer guten Festbrennweite währe hier sicher noch einiges mehr drin. Das Optimum ist hier aber eindeutig ein echtes Makroobjektiv. Aber ich denke als leichte kleine Alternative ist diese Nahlinse nicht schlecht.

Wenn es das Wetter nicht zulässt das man Makroaufnahmen in der Natur macht, dann wird einfach die Blumenvase des Wohnzimmertisches als Alternative genommen.
Zum Glück stehen in dieser fast immer frische Blumen. Diese Aufnahmen wurden mit dem Vorhanden Tageslicht das durch das Fenster herein schien, aufgenommen. Als Makroobjektiv wurde das Nikon 18-70mm mit einer Achromatischen Nahlinse +5 missbraucht.

Obwohl die Nahlinse schon eine von der guten Qualität ist, kommt man in diesem Makrobereich schon an das Optische Limit. Mit einem besseren Basisobjektiv zb. einer guten Festbrennweite währe hier sicher noch einiges mehr drin. Das Optimum ist hier aber eindeutig ein echtes Makroobjektiv. Aber ich denke als leichte kleine Alternative ist diese Nahlinse nicht schlecht.


Blume Rot-Gelb
Blume Rot-Gelb


Blume Vio
Blume Vio


Blume von Innen
Blume von Innen



Zu Hause Foto Makroworkshop – Gefrorene Blätter und der Glücksklee

Man möchte unbedingt heute noch Fotografieren. Nur, draussen hat es Minus Grade der starke Wind fährt einen in die Glieder und in der Hütte ist es schön Kuschlig. Warum nicht in den eigenen vier Wänden einen kleinen Makro-Shoot machen? Nun habe ich euch einen kleinen Workshop Tipp zusammen gestellt bzw. einige Anregungen wie man ohne viel Aufwand in den eigenen vier Wänden (im warmen) eine kleine Makro Session abhalten kann.

Gefrorene Blätter

Blätter die im gefrorenen Eis liegen sind im Makrobereich ein Klassiker. Nur wir wollen ja Zu Hause bleiben. Also von draussen einige Blätter einsammeln, welche ist im Prinzip egal, sucht halt welche aus die euch gefallen. Diese Blätter legt ihr dann in eine durchsichtige Plastikschüssel und füllt heisses Wasser hinein, so 5-10 cm hoch.

blaetter aus der naturblaetter im wasser

Dann gebt ihr eure Plastikschüssel in das Gefrierfach eures Kühlschrank. So nach ungefähr eine halben Stunde ist dann das Wasser gefroren. Warum heisses Wasser, weil es bei heissem Wasser, schöne Muster im Eis gibt.

blaetter im kuehlfachblaetter gefroren

Vorzugsweise solltet ihr eure Ausrüstung schon fertig aufgebaut haben, denn das Eis schmilzt in der warmen Hütte ziemlich schnell. Ich habe mich für einen Klassischen Aufbau entschieden. Die Plastiktasse habe ich auf den Boden gestellt. Von links habe ich versucht das letzte Tageslicht zu nutzen. Von rechts oben habe ich mit der Photoflex Softbox mit einem Vitivar 285HV bestückt, auf der kleinsten Leistung, für etwas mehr Kontrast bzw. Aufhellung gesorgt.

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