Blume am Weg- Standpunkt ganz tief unten

flower at a way

Es gibt Bilder die machen mir schon beim Fotografieren Spaß und erst recht wenn sie dann fertig sind. Das Bild oben ist eines davon. Es war ein Genuss dieses Bild zu komponieren – ich hatte alle Zeit dieser Welt, ich war ungestört und der Wind hat sich auch zurückgehalten.

Eigentlich im Vorbeigehen habe ich diese extrem kleine Blume auf dem Weg im Garten gesehen, sie hat sich ihren Weg durch einen kleinen Spalt der Steinplatten gebannt.
Die letzten Sonnenstrahlen sind von oben links gekommen, diese haben noch gerade so die Blütenblätter der Blume aufgehellt-einfach wunderbar.
Da die Blume selber nur wenige Zentimeter groß ist und ich auch etwas vom Steinboden für die Bildkomposition verwenden wollte, musste ich sehr bodennah arbeiten. Hier habe ich dann zu einem Bohnensack gegriffen, da dieser durch die Kunststoffgranulat Füllung extrem flach gedrückt werden kann.

Wenn man als Fotograf nicht flach am Bauch liegend durch den Sucher oder das Display mit Liveview durchsehen möchte, übrigens ist nur kopfüber in einer Tropfsteinhöhle hängend schlimmer, denn diese Position ist nach ca. 10 Minuten extrem unhandlich für den Körper und auch für die Ausrüstung. Darum sollte man zu einem Winkelsucher greifen-es ist halt wirklich einfacher damit. 😉

Fotografieren ist schon was tolles.

Sphere-eine Mineralflasche und etwas Makrofotografie

Als ich gestern Abend so meine Emails checke, und mein Blick so etwas Abseits meines Monitors hängen bleibt. Sehe ich da im Gegenlicht der Wohnzimmerbeleuchtung eine Mineralflasche, und wie sich darin die Kohlensäurebläschen wunderbar hin und her bewegen.

Zack-Bumm, Makroobjektiv (Kiron 105) auf die Kamera montiert, auf das Stativ geschnallt, seitlich mit einem entfesselten SB-24 geblitzt. Den Weißabgleich an der Kamera so verändert das ich einen starken Blaustich bekomme, diesen dann in Photoshop noch etwas verstärkt, und da waren sie meine Sphere Bilder.

making of sphere
sphere 11
sphere 22
sphere 33

Makromotiv ausgeleuchtet mit einer Mini Taschenlampe

Letzten hatte ich ja das unglaubliche Glück und eine kleine Taschenlampe von Steffen vom Lensflare Blog gewonnen. Nun habe ich dieses Taschenlampe für die Makrofotografie verwendet, zur Ausleuchtung bzw. als kleiner Aufheller von gewissen Motivdetails.
Auch wenn diese Taschenlampe extrem stark ist für die größe, gegen die Sonne hat sie keine Chance, deshalb macht das Ausleuchten in der Makrofotografie nur sinn in schattigen Bereichen oder wo halt die Sonne nicht so extrem im Vordergrund ist.

Auch wenn eine Taschenlampe die Lichtquelle ist, genau so wie bei anderem Licht, gilt hier auch, der Winkel und der Abstand zum Motiv ist entscheidend. Und diesmal habe ich ein Video aufgenommen, das die Unterschiede und denn Aufbau dieses Makroshootings zeigt. Die Bilder selbst habe ich unten noch einmal angehängt.


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Makrofotografie an einem Teich

Letzten Samstag habe ich mich auf eine Makro-Fototour gemacht. Da ich unbedingt saftig grüne Pflanzen fotografieren wollte, habe ich mir ein so genanntes Feuchtgebiet ausgesucht. Gefunden habe ich dies an einem Teich, dort ist die Erde durch das stehende Wasser ziemlich feucht und dadurch ideal für solche Pflanzen.

Meine Makrofografie

Ich Arbeite in der Makrofotografie immer langsamer, ich endschleunige sozusagen das Fotografieren. Ganz wichtig für mich ist das umrunden des Motivs, das sehen von wo das Licht kommt, wie der schatten fällt, welche Strukturen aus welchem Winkel am besten zur Geltung kommen.

Und sehr selten kommt es vor, das genau zu dem Zeitpunkt an dem ich an meinem Fotoplatz ankomme, und alles passt: Das Motiv, das Licht, kein Wind und ein toller Hintergrund. Welch eine Freude für einen Makrofotografen, aber das ist extrem selten, wenn es aber so ist, und es dann noch solche Bilder gibt, die genau so sind, wie man es sich vorgestellt hat. Ja dann geht man mit einem Dauergrinser auf die nächste Makrofototour. :)

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Makroobjektiv Kiron 105mm 2,8

Da ich das Glück hatte ein Kiron 105mm 2,8 Macro sehr günstig zu kaufen und ich von diesem Makroobjektiv begeistert bin, möchte ich euch dieses geniale Objektiv etwas näher vorstellen.

Die Technik zum Kiron 105 2,8

Das 105er Kiron wurde in den 70-80iger Jahren gebaut, der Name Kiron ist heute gänzlich unbekannt, denn Kiron fertigt keine Objektive mehr. Bekannt wurde Kiron dadurch, das sie Objektive für Vivitar, für deren legendäre Serie 1(zu erkennen an den ersten beiden Ziffern „22“ der Seriennummer) gebaut haben.

Diese für die Vivitar Serie 1 gefertigten Objektive von Kiron, waren zu damaligen Zeit mit Objektiven der Originalhersteller gleichzusetzen und öfters auch Optisch besser. Anfang der 80iger Jahre hat dann Kiron unter eigenen Namen einige Objektive gefertigt und verkauft.

Da Kiron am Anfang Objektive für andere bekannte Hersteller gebaut hat, gibt es das Kiron 105 2,8 Macro unter einigen verschiedenen Labels/Namen. Zb. Soligor, Vivitar Serie 1 und Lester Dine, aber es ist immer das Kiron 105 2,8 Macro. Obwohl dieses Objektiv doch schon einige Jahre am Buckel hat, wurde es noch viele Jahre später extra für Lester Dine (US-Dentalzubehör) gebaut. Dies und die noch heute gesalzenen Gebrauchtpreise, zeigen wie beliebt dieses Objektiv unter Kennern ist.

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Blumen im Makro-Zu-Hause-Modus Fotografiert

Wenn es das Wetter nicht zulässt das man Makroaufnahmen in der Natur macht, dann wird einfach die Blumenvase des Wohnzimmertisches als Alternative genommen.
Zum Glück stehen in dieser fast immer frische Blumen. Diese Aufnahmen wurden mit dem Vorhanden Tageslicht das durch das Fenster herein schien, aufgenommen. Als Makroobjektiv wurde das Nikon 18-70mm mit einer Achromatischen Nahlinse +5 missbraucht.

Obwohl die Nahlinse schon eine von der guten Qualität ist, kommt man in diesem Makrobereich schon an das Optische Limit. Mit einem besseren Basisobjektiv zb. einer guten Festbrennweite währe hier sicher noch einiges mehr drin. Das Optimum ist hier aber eindeutig ein echtes Makroobjektiv. Aber ich denke als leichte kleine Alternative ist diese Nahlinse nicht schlecht.

Wenn es das Wetter nicht zulässt das man Makroaufnahmen in der Natur macht, dann wird einfach die Blumenvase des Wohnzimmertisches als Alternative genommen.
Zum Glück stehen in dieser fast immer frische Blumen. Diese Aufnahmen wurden mit dem Vorhanden Tageslicht das durch das Fenster herein schien, aufgenommen. Als Makroobjektiv wurde das Nikon 18-70mm mit einer Achromatischen Nahlinse +5 missbraucht.

Obwohl die Nahlinse schon eine von der guten Qualität ist, kommt man in diesem Makrobereich schon an das Optische Limit. Mit einem besseren Basisobjektiv zb. einer guten Festbrennweite währe hier sicher noch einiges mehr drin. Das Optimum ist hier aber eindeutig ein echtes Makroobjektiv. Aber ich denke als leichte kleine Alternative ist diese Nahlinse nicht schlecht.


Blume Rot-Gelb
Blume Rot-Gelb


Blume Vio
Blume Vio


Blume von Innen
Blume von Innen