500mm Objektiv Zu Verschenken

Objektive sollen Freude machen, in diesem Sinne starte ich hier nun folgende Aktion. Ich verschenke ein manuelles 500mm Objektiv mit einer fixen Blende 8 und einem M42 Anschluss.
Das Objektiv ist zwar schon etwas älter, aber es sieht aus wie aus dem Ei gepellt, selten habe ich so ein 500er in so einem guten Zustand gesehen. Das Objektiv hat natürlich auch eine Staivschelle, sehr wichtig bei dieser Brennweite. Extra lege ich noch den passenden 2xfach Telekonverter dazu, da wird dann aus dem 500er ein 1000mm Objektiv!! An einer Crop-DSLR hat man nun unglaubliche 1500mm bzw. 1600mm oder bei MFT 2000mm Brennweite zur Verfügung. Na, wenn das nichts ist!

500mm objektiv
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Der Einstieg in die Makrofotografie mit einem 135mm Objektiv und Zwischenringe

Ich glaube in keinem anderen Genre der Fotografie wird so gerne über das Objektiv bzw. das beste Objektiv diskutiert, wie in der Makrofotografie. Eher ein 50mm bzw. 60mm nehmen und so etwas mehr vom Hintergrund auf dem Bild haben. Oder doch lieber ein 90/100mm, und mit diesen den Hintergrund zusammen stauchen, oder gleich ein 150/180/200mm und damit den Hintergrund auf ein Minimum reduzieren und das Motiv extrem freistellen? Tja viele Fragen und viele mögliche Antworten.

Was ist aber nun, wenn man gerade erst in die Makrofotografie einsteigen möchte und sich noch kein echtes Makroobjektiv leisten kann oder will? Nun da gibt es einige Alternativen, eine Möglichkeit möchte ich euch hier nun vorstellen.

Manuelles 135mm Objektiv

Seht euch nach einem Manuellen 135mm Objektiv um. Hier würde ich euch ein 135er Objektiv mit einem M42 Bajonett empfehlen, da es dort sehr viel Auswahl gibt und diese doch recht günstig zu bekommen sind.

Als Lichtstärke würde ich 2.8/3.5/4.0 nehmen, denn damit hat man dann mehr kreativen Spielraum bei der Gestaltung mit der Schärfe/Unschärfe. Generell muss man sagen, dass es fast keine wirklich schlechten 135mm Objektive gibt, bzw. sehr viele, die optisch sehr gut sind. Die 135er dürften leichter optisch zu konstruieren sein, wie andere Brennweiten, denn ich glaube es gibt keine anderen Brennweitenbereich, wo mir so viele gute Objektive untergekommen sind wie bei 135mm!

Und nun einige bezahlbare Empfehlung, diese Objektive habe ich entweder selbst benutzt oder sind bei Kennern sehr beliebt bzw. werden diese immer sehr gelobt und gerne empfohlen.

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Erste Testbilder mit dem Jupiter 9 85mm 2.0

Gestern habe ich ein Jupiter 9 85mm 2.0 käuflich erworben. Das Jupiter 9 ist eines dieser Objektive, das angeblich bei Offenblende extrem den Hinter- oder Vordergrund regelrecht malerisch unscharf abbildet. – Ich stehe ja auf solche Objektive. 😀
Gestern bei den Testaufnahmen ist mir aufgefallen, dass das Jupiter 9 bei Blende 2.0 gefühlte 0.00001 mm Schärfentiefe/Tiefenschärfe hat. 😉 So etwas habe ich bei einem 85er noch nicht gesehen, bei einem Telemakro ist das schon öfters an zu treffen aber bei einem leichten Tele, habe ich es so extrem noch nicht gesehen.

Bei Testbild 1 sehr schön zu sehen, was ich meine. Ich habe auf die schwarze Schachtel scharf gestellt, der Vorder- und der Hintergrund verschwimmen derartig, dass es fast schon wirkt wie eine Nebelsuppe, die das Motiv eingehüllt hätte! Finde ich faszinierend.

testbild jupiter9 85mm 2.0

Bei Testbild 2 habe ich auf die Holzkante des Regals scharf gestellt, der Schmuckbaum zeigt die gewohnten Bokeh ringe, aber interessant hier, wie das Jupiter die Pflanze im Hintergrund verschwimmen lässt.

testbild 2 jupiter9 85mm 2.0

Bei Testbild 3 habe ich auf die dunkelrote Weinflasche und hier auf den Verschluss scharf gestellt.

testbild 3 jupiter9 85mm 2.0

In den nächsten Tagen werde ich einen ausführlichen Artikel über meine Erfahrungen mit dem Jupiter 9 85mm 2.0 veröffentlichen. Und dann auch mit Bildern, die das Jupiter 9 verdient. 😉