Makromotiv ausgeleuchtet mit einer Mini Taschenlampe

Letzten hatte ich ja das unglaubliche Glück und eine kleine Taschenlampe von Steffen vom Lensflare Blog gewonnen. Nun habe ich dieses Taschenlampe für die Makrofotografie verwendet, zur Ausleuchtung bzw. als kleiner Aufheller von gewissen Motivdetails.
Auch wenn diese Taschenlampe extrem stark ist für die größe, gegen die Sonne hat sie keine Chance, deshalb macht das Ausleuchten in der Makrofotografie nur sinn in schattigen Bereichen oder wo halt die Sonne nicht so extrem im Vordergrund ist.

Auch wenn eine Taschenlampe die Lichtquelle ist, genau so wie bei anderem Licht, gilt hier auch, der Winkel und der Abstand zum Motiv ist entscheidend. Und diesmal habe ich ein Video aufgenommen, das die Unterschiede und denn Aufbau dieses Makroshootings zeigt. Die Bilder selbst habe ich unten noch einmal angehängt.


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Makrofotografie an einem Teich

Letzten Samstag habe ich mich auf eine Makro-Fototour gemacht. Da ich unbedingt saftig grüne Pflanzen fotografieren wollte, habe ich mir ein so genanntes Feuchtgebiet ausgesucht. Gefunden habe ich dies an einem Teich, dort ist die Erde durch das stehende Wasser ziemlich feucht und dadurch ideal für solche Pflanzen.

Meine Makrofografie

Ich Arbeite in der Makrofotografie immer langsamer, ich endschleunige sozusagen das Fotografieren. Ganz wichtig für mich ist das umrunden des Motivs, das sehen von wo das Licht kommt, wie der schatten fällt, welche Strukturen aus welchem Winkel am besten zur Geltung kommen.

Und sehr selten kommt es vor, das genau zu dem Zeitpunkt an dem ich an meinem Fotoplatz ankomme, und alles passt: Das Motiv, das Licht, kein Wind und ein toller Hintergrund. Welch eine Freude für einen Makrofotografen, aber das ist extrem selten, wenn es aber so ist, und es dann noch solche Bilder gibt, die genau so sind, wie man es sich vorgestellt hat. Ja dann geht man mit einem Dauergrinser auf die nächste Makrofototour. :)

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Fischen nach Licht und alte Objektive

Zur Zeit fotografiere ich mit einem  manuellen 20 Jahre alten Vivitar Serie 1 70-210 f3,5 Makro, durch den Cropfaktor von x2 denn alle Olympuskameras haben, habe ich nun ein 140-420 f3,5 Makro. Was mich aber an diesen Objektiv so Fasziniert ist das Bokeh bei blende 3,5 und die Schärfe die für ein Zoomobjektiv meiner Meinung nach sehr gut ist.

Ob es jetzt Sinn macht an einer modernen Digitalkamera ein 20 Jahre altes Objektiv zu verwenden, steht zwar auf einen anderen Blatt. Aber es macht einfach Spass damit zu Arbeiten, zu beobachten wie durch das manuelle drehen am Objektiv die verschiedenen Schärfeebenen regelrecht in das Bild springen. Nicht zu vergessen wir reden hier von ca. € 70.- für das Objektiv und € 15.- für den Adapter, also für ca. € 100.- ein 140-420 mit durchgehender blende von 3,5.

Natürlich muss man hier bei den Manuellen Objektiven schon aufpassen, denn nicht alles was alt und schwer ist, ist auch gut. Für dieses doch aufwendigere Thema werde ich in den nächsten Tagen einen eigenen Artikel veröffentlichen.

pusteblume

Für diese vier Bilder habe ich etwa 3 stunden gebraucht, nicht etwa um die richtige belichtung zu finden oder für den Aufbau der Kamera und die Bildkomposition. Sondern das warten auf das richtige Licht, hat die Zeit gekostet. Beim Thema Licht bin noch ziemlich Konservativ, ich warte persönlich gerne darauf. Denn es ist ein Spektakel sondergleichen wenn das richtige Licht das Motiv einhüllt, es zum leuchten bringt oder gewisse Strukturen betont oder der ganzen Szene eine dreidimensionalität gibt.

Speziell bei den beiden letzteren Bildern von dem Feld, sieht man das sehr schön was ich meine. Das Licht arbeitet regelrecht die feinen Härchen der Feldfrucht heraus und modelliert den Hintergrund schon fast Malerisch. Natürlich hier noch unterstützend das großartige Bokeh des Vivitar Objektiv.

blumenball

feld im gegenlicht

feld im gegenlicht 2

Landschafts-Makrofotografie ohne Stativ!

Bildkomposition, Goldener Schnitt, Fehlersuche im Bild das alles ohne Stativ – Unmöglich.

Fritz Pölking sagte einmal in einem Artikel(Buch): “Das man für eine Nahaufnahme mindestens 45 Minuten braucht – wenn man eher fertig ist, habe man geschlampt!”. Auf diese Aussage hin hat er Unmengen an Leserbriefe bekommen. Die Entdeckung der Langsamkeit. stativAuf dem Rücken den Vollgepackten Lowepro und auf den Schultern das Stativ ((Gedanken über Eschenholz Stative von Adrian Ahlhaus)) mit 3D Neiger, und dann ein längerer Marsch durch Wald und Wiesen. Und wie ich das Stativ gehasst habe, von einer schmerzenden Schulter auf die andere und wieder zurück. Und dann das Motiv meiner Wahl endlich gefunden, und nur das eine wirkliche Motiv, das Stativ aufbauen, die Kamera auf den 3D Neiger montieren, und dann mein Motiv durch den Sucher das erste mal beobachte kommt eigentlich erst der Teil, der mir am Fotografieren am meisten Spass macht. „Landschafts-Makrofotografie ohne Stativ!“ weiterlesen