Kameras der Vergangenheit

Schöne Webseite mit Bildern und Beschreibungen von Alten Kameras. Wunderbare Kameras konnten sie damals auch schon bauen, einfach mal reinschauen bei TheCameraSite.

The Camera Site
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Leitung in Rot Blau und die einzig mögliche Bildkomposition

Manchmal ist die Bildkomposition in der Fotografie für ein Bild einfach. Denn es lässt sich dieses Bild nur so und nicht anders Komponieren. Ich konnte in diesem Fall nur so die Kamera neigen um den Strommasten mit seinen drei Leitungen in die Mitte zu setzen. Der Boden hätte nur Abgelenkt und war fade. Also die Kamera in Richtung Himmel geneigt. Und wenn man dann als Fotograf nicht faul ist und auf das richtige Licht wartet. Ja dann bekommt man so ein Bild und kann sich eigentlich beim betrachten des Bildes nur gemütlich zurück lehnen und etwas lächeln. 😉

Leitung in Rot Blau
Leitung in Rot Blau


Manchmal ist die Bildkomposition in der Fotografie für ein Bild einfach. Denn es lässt sich dieses Bild nur so und nicht anders Komponieren. Ich konnte in diesem Fall nur so die Kamera neigen um den Strommasten mit seinen drei Leitungen in die Mitte zu setzen. Der Boden hätte nur Abgelenkt und war fade. Also die Kamera in Richtung Himmel geneigt. Und wenn man dann als Fotograf nicht faul ist und auf das richtige Licht wartet. Ja dann bekommt man so ein Bild und kann sich eigentlich beim betrachten des Bildes nur gemütlich zurück lehnen und etwas lächeln. 😉


Tannenzapfen, Waldlichtungen und Bildzonen

Manche Motive findet man nur in der Bodenperspektive, und nur in dieser Boden nahen Perspektive werden diese Fotografisch für mich Interessant. Wenn die Kamera 15-25cm über dem Boden ist, wird es einfach mühsam durch den Sucher zu sehen und das Bild zu Komponieren.

Was mir bei dieser Aufnahmehöhe weiter helfen würde währen Liveview und ein dreh.- schwenkbarer Monitor. Ein Winkelsucher währe schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, leider kann man aber so Liveview nicht nutzen, bei Liveview ist das Scharfstellen einfach ein Genuss – Ich konnte mit der Olympus E3 einige Testaufnahmen mit der Liveview Funktion machen, und daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Wenn ich auf solchen Arbeitshöhen Fotografiere, frage ich mich immer, was sich die Ingenieure bei Kameras mit zwar einer Liveview Funktion aber ohne Dreh oder Schwenkbaren Monitor gedacht haben? Oder gehen sie davon aus das die Kamera immer auf Augenhöhe positioniert ist? Und das sich auch bei den modernen Monitoren der Einsehwinkel immer mehr verbessert ist auch kein Argument, denn im Freien sieht man fast gar nichts mehr vom Liveviewbild auf dem Monitor – der Winkel wird bei spiegelnden Tageslicht zum Problem.

Manche Motive findet man nur in der Bodenperspektive, und nur in dieser Boden nahen Perspektive werden diese Fotografisch für mich Interessant. Wenn die Kamera 15-25cm über dem Boden ist, wird es einfach mühsam durch den Sucher zu sehen und das Bild zu Komponieren.

Was mir bei dieser Aufnahmehöhe weiter helfen würde währen Liveview und ein dreh.- schwenkbarer Monitor. Ein Winkelsucher währe schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, leider kann man aber so Liveview nicht nutzen, bei Liveview ist das Scharfstellen einfach ein Genuss – Ich konnte mit der Olympus E3 einige Testaufnahmen mit der Liveview Funktion machen, und daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Wenn ich auf solchen Arbeitshöhen Fotografiere, frage ich mich immer, was sich die Ingenieure bei Kameras mit zwar einer Liveview Funktion aber ohne Dreh oder Schwenkbaren Monitor gedacht haben? Oder gehen sie davon aus das die Kamera immer auf Augenhöhe positioniert ist? Und das sich auch bei den modernen Monitoren der Einsehwinkel immer mehr verbessert ist auch kein Argument, denn im Freien sieht man fast gar nichts mehr vom Liveviewbild auf dem Monitor – der Winkel wird bei spiegelnden Tageslicht zum Problem.

Tannenzapfen im Wald
Tannenzapfen im Wald - Belichtung: 1/25 Sek. mit Blende 4 Belichtungskorrektur -0,7, Brennweite 31mm, ISO 100. Nikon D80+18-70mm 3,5-4,5.



Ein Bild wie das oben mit den Tannenzapfen befriedigt mich Fotografisch, denn es ist genau so wie ich es dort vor gefunden habe und wie es auf mich gewirkt hat. Und in diesem speziellen Fall ganz besonders, denn die Arbeit die ich mit den auf dem Boden liegenden Tannenzapfen hatte war doch enorm.

  • Bis ich den richtigen Bildausschnitt gefunden hatte, verging auch etwas Zeit.
  • Bei welche Blende und dadurch mit welcher Tiefenschärfe/Schärfentiefe werden die Tannenzapfen am Harmonischsten wahrgenommen.
  • Belichtungsreihen in den Minusbereich um das vorhandene doch Diffuse Licht zu beurteilen.
  • Anpassen des Weißabgleich.
  • Da das Licht von den vorhanden Bäumen unterbrochen wurde und die Sonne um diese Zeit schnell ihre Farbe und Leuchtkraft verändert. War hier Warten auf den richtigen Moment angesagt.
  • Nicht nur mir haben die Tannenzapfen gefallen sondern auch Waldameisen und die hatten plötzlich an mir Interesse. Leider hat der Wald genau dort wo ich am Boden gelegen habe, dornenartige Pflanzen am Boden verteilt – eher Suboptimal für die Hände!

Generell Arbeite ich bei solchen Lichtsituationen immer mit Kabelauslöser, Spiegelvorauslösung und Aufsteckbarer Wasserwaage.


Wald im Restlicht
Wald im Restlicht - Belichtung: 1/6 Sek. mit Blende 11 Belichtungskorrektur -2,0, Brennweite 46mm, ISO 100. Nikon D80+18-70mm 3,5-4,5.


    Bei diesem Aufnahme wollte ich das Bild in drei Zonen einteilen. Die erste Zone sind die Grasbüschel die das Bild im unteren Teil Rahmen – und beim betrachten hebt man vielleicht Instinktiv den Kopf um darüber zu sehen.
    Die Zweite Bildzone sind die Schatten des einfallenden Lichtes und die dadurch helleren Bäume und Äste. In der zweiten Zone sieht man auch sehr schön die Farbe des Lichtes von der Untergehenden Sonne.
    Und in der dritten Zone des Bildes ist das Ende des kleinen schmalen Weges nur mehr schwer zu erkennen. Der Blick wird Aufgehalten und kann sich noch etwas an dem kleinen Resten des Grünes satt sehen und dann wieder nach Vorne wandern.



Dreidimensionales Wiesen Licht

In unseren Breitengraden gibt es ab 19:00 Uhr bis ca. 20:15 Uhr ein wundbares Licht, ja für uns Fotografen sogar ein „Must Have Licht“. Auf dieser Wiese habe ich mich mit Stativ und Kamera auf die Lauer gelegt und habe diese Wiese mit dem Licht beobachtet.

Wie jetzt eine Wiese beobachten? Um die oben genannte Zeit kann man es sehr gut beobachten wie sich das Licht verändert, es wird dreidimensionaler und taucht die Wiese in ihr Fantastisches Licht ein. Die Wiese selbst sonst eher Flach mit wenig Farblichen Akzenten oder Strukturen bzw. sehbaren Unterschied von diesen. Bekommt durch dieses Licht Struktur, Tiefe und ja auch weiche Schatten.


Wiese in Parndorf
Wiese in Parndorf



In unseren Breitengraden gibt es ab 19:00 Uhr bis ca. 20:15 Uhr ein wundbares Licht, ja für uns Fotografen sogar ein „Must Have Licht“. Auf dieser Wiese habe ich mich mit Stativ und Kamera auf die Lauer gelegt und habe diese Wiese mit dem Licht beobachtet.

Wie jetzt eine Wiese beobachten? Um die oben genannte Zeit kann man es sehr gut beobachten wie sich das Licht verändert, es wird dreidimensionaler und taucht die Wiese in ihr Fantastisches Licht ein. Die Wiese selbst sonst eher Flach mit wenig Farblichen Akzenten oder Strukturen bzw. sehbaren Unterschied von diesen. Bekommt durch dieses Licht Struktur, Tiefe und ja auch weiche Schatten.


Wiese in Parndorf 02
Wiese in Parndorf 02


Wiese in Parndorf 03
Wiese in Parndorf 03



Um so mehr die Zeit kommt bis die Sonne untergeht, um so kann man beobachten wie die Wiese eine Form erhält, es zeichnen sich fast kleine Hügel ab und kleine Täler. Konturen von höheren Grasbüschel werden von allein herausgearbeitet und betont, Grün bekommt je nach Höhe der Grases ein Hellgrün bis zum fast Dunkelgrünen gehenden Farbverlauf. Obwohl es eigentlich das gleiche Grün für uns ist, das Licht belichtet quasi in Zonen.


Wiese in Parndorf 04
Wiese in Parndorf 04


Wiese in Parndorf 05
Wiese in Parndorf 05




Wiese in Parndorf 06
Da hier der Winkel zur Untergehenden Sonne ziemlich klein ist, ist eine Sonnenblende bzw. Streulichtblende ein muss.



Der Weg zum Motiv

Fotomotive gibt es in der kleinsten Hütte bzw. auch in der Unwirklichsten Landschaft oder Stadt.

In der Umgebung wo ich lebe ist die Landschaft nicht gerade der Hit wenn es um Fotomotive geht. Die Gegend ist flach manchmal grau in grau und an gewissen Tagen fade. Hin und wieder wenn ich auf Fototour bin, suche ich mir einen Wolf, ich irre Fokussiert auf eine Fotografisch wertvolles Motiv regelrecht durch die Landschaft.
Was in diesem Moment dann aber zu 100% passiert ist folgendes: Man sieht vor lauter suchen die Details nicht mehr, die Augen, das Gehirn sind ja eingestellt auf das Suchen und nicht auf das Wahrnehmen.
Ich möchte gar nicht wissen wie oft ich in diesem Such-Zustand an einem richtig guten Fotomotiv vorbei gelaufen bin! Und da ist der Punkt an dem man Stoppen sollte. Ich glaube es war Mark Twain der sagte:


Pflanze Baumstamm
Pflanze Baumstamm



Fotomotive gibt es in der kleinsten Hütte bzw. auch in der Unwirklichsten Landschaft oder Stadt.

In der Umgebung wo ich lebe ist die Landschaft nicht gerade der Hit wenn es um Fotomotive geht. Die Gegend ist flach manchmal grau in grau und an gewissen Tagen fade. Hin und wieder wenn ich auf Fototour bin, suche ich mir einen Wolf, ich irre Fokussiert auf eine Fotografisch wertvolles Motiv regelrecht durch die Landschaft.
Was in diesem Moment dann aber zu 100% passiert ist folgendes: Man sieht vor lauter suchen die Details nicht mehr, die Augen, das Gehirn sind ja eingestellt auf das Suchen und nicht auf das Wahrnehmen.
Ich möchte gar nicht wissen wie oft ich in diesem Such-Zustand an einem richtig guten Fotomotiv vorbei gelaufen bin! Und da ist der Punkt an dem man Stoppen sollte. Ich glaube es war Mark Twain der sagte:

Spaziere im Regen, rieche an Blumen, bleib am Wegrand stehen, baue Sandburgen gehe auf Wanderschaft, finde heraus wie Dinge funktionieren, erzähle Geschichten, sprich die magischen Worte und vertraue dem Universum.

Bei meinem Bild oben, war das im Prinzip ähnlich. Ich bin langsam mit der Kamera in der Hand durch den Wald gegangen. Und habe die Waldatmosphäre, die Stille eingesogen, in diesen Momenten achte ich auf Details. Ja ich Scanne regelrecht die Umgebung nach Fotomotiven. Und manchmal ist es auch Intuition. Aber bei dem Fotomotiv von dem Bild oben, dieser Pflanze die ihren Weg durch den Baumstamm gefunden hat, bin ich sicher fünf mal vorbei gelaufen!
Beim sechsten mal habe ich es gesehen Nein ich habe es regelrecht aufgenommen und registriert, habe das Motiv umrundet und dann mein Foto gemacht.

Die Quintessenz daraus

Nicht verzagen, die Fotomotive sind da, man muss sie nur entdecken. Ist die Umgebung nicht so Attraktiv, um Klassische Landschaftsaufnahmen zu machen. Kann man versuchen Detailmotive zu finden und hier meine ich nicht Makro. Sondern zb. die Details eines Baumes, einer Tür oder einer Wand. Man muss sich schon auf das Abenteuer Fotografie einlassen um Fotografische Abenteuer zu erleben. Die Fotomotive sind da, gebt ihnen eine Chance und wenn es beim 20 Anlauf ist.


12 Dinge die ich über das Fotografieren lernte

Als Ergänzung zu Martins Artikel „20 Fotografie Weisheiten“ veröffentliche ich nun meine 12 Dinge die ich über das Fotografieren gelernt habe!

Wechsle niemals ein Objektiv auf einer Hohen Brücke!

wechsle kein objektiv über einer brücke

„12 Dinge die ich über das Fotografieren lernte“ weiterlesen