Fotoprojekte-365/52/30

Bei der Abarbeitung des eigenen RSS-Reader sehe ich öfters in den Fotoblogs, diese ganzen Fotoprojektgeschichten, die da heißen: Mache 52 Bilder in 52Wochen oder 365 irgendwas, oder 30 Bilder in so und so viel Tagen.

Liest man sich so die Blogpost und die Diskussionen dazu durch, komme ich immer wieder zu der Ansicht, das solche Projekte eher hinderlich, wie förderlich für die eigene Fotografie sind. Einige freiwillige Teilnehmer sind dann irgendwie immer im Stress noch schnell ein Bild für dieses Thema abzuliefern, oder sie Knipsen noch schnell etwas Belangloses.

Ich behaupte mal solche Fotoprojekte, wo man in einer gewissen Zeit, oder zu einem gewissen Thema, Bilder ja regelrecht abliefern muss, verleiten zum schlampig und ungenauen Arbeiten. Weil es irgendwann nur mehr um das Abliefern geht und nicht mehr um das Fotografieren selbst oder um das Bild. Anders kann ich mir die manchmal eher lieblosen Bildergebnisse nicht erklären.

Wenn es aber nur um den Spaß an der Sache geht, dann bewegt man sich aber meiner Meinung nach in eine ganz andere Richtung, dann sind wir hier bei einer eher belanglosen Instant-fotografie. Einfach ein Ergebnis-, das dann herzeigen und alles andere ist wurscht. So kommt es mir halt vor!

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Fotografisches Networking

Twitter und Facebook haben sich in den letzten Monaten bei mir zu einem guten Kommunikationskanal entwickelt. Hier werden Fragen beantwortet, Kontakte geknüpft und auch viele Bilder gezeigt und darüber diskutiert.
Da ich über Twitter/Facebook fast immer zu erreichen bin, ist dies auch die weitaus schnellere Art mit mir in Kontakt zu treten. Speziell über Twitter veröffentliche ich viele News usw. die man im Blog so nicht findet. Und manche die mir Folgen meinen auch ich Twittere hin und wieder einige vernünftige Sachen 😉
Einfach nur auf die Icons unten klicken und mir folgen:

Würde mich freuen wenn wir uns bei Twitter oder Facebook wieder sehen bzw. lesen.

Wenn Kameras Geschichten erzählen könnten!?

Wenn Kameras Geschichten erzählen könnten, was hätten diese wohl alles zu berichten? Hätten Kameras von Kriegsberichterstattern immer traurige Geschichten und Kameras von Hochzeitsfotografen immer glückliche Geschichten zu erzählen? Und was könnten uns wohl die Kameras von Robert Capa, Henri Cartier-Bresson und Ansel Adams alles erzählen?
[box type=“note“]Eine Geschichte, was meine Kameras erzählen könnten: Ich war sehr viel in der Natur unterwegs, wirklich bei jedem Wetter, wo andere Kameras nicht rausgehen wollten und es sich lieber gemütlich in der warmen Fototasche machten, haben wir zu zweit viele fotografische Abenteuer erlebt.
Des Öfteren wurde ich zur Adaption freigegeben und durch andere Brüder und Schwestern ersetzt. Und das Beste daran, wir sind oft auf andere Planeten gereist und haben dort eine seltsame und doch wunderschöne Fauna und Flora gesehen und doch war alles meisten auf wenige Quadratmeter vor unserer Haustür…[/box]

Was würde eure Kamera erzählen?


Fotoausstellung: Wien aus besonderen Perspektiven

Heute möchte ich auf eine Fotoausstellung in Wien hinweisen, um genauer zu sein, findet diese Ausstellung nur 30 Meter Luftlinie von meinem Büro statt. Unter dem Titel „WKW-Atelier“ bietet die Wirtschaftskammer Wien ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, ihre künstlerischen Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Da der Ausstellende Fotograf Herwig Arlt ein Fotografie-Kumpel von mir ist, möchte ich hier nun speziell auf die Fotoausstellung hinweisen.

neun sitzen ©Herwig Arlt



Auf den täglichen Wegen und Pfaden durch Wien haben die meisten von uns gelernt (genau) zu schauen. Viele sehenswerten Ansichten verlieren an Bedeutung, weil wir daran vorbeigehen, keine Detail mehr sehen oder einfach nicht mehr hochblicken vom Gehsteig. Dabei gibt es tagtäglich viel zu entdecken.

In dieser Ausstellung werden Bilder von und aus Wien gezeigt. Durch einen besonderen Aufnahmestandort, eine ungewohnte Perspektive oder durch einen geschickt gewählten Bildausschnitt muss zweimal, dreimal geschaut werden, um bekannte Gebäude, Ansichten oder Sehenswürdigkeiten zu erkennen.

stiegenhaus ©Herwig Arlt




[box type=“info“]Veranstaltungsort:
wko campus wien
Gebäude Wifi Wien
Bauteil A, Foyer,
Währinger Gürtel 97
1180 Wien
Die Ausstellung läuft noch bis zum 26.11.2010. Mo-Fr 7.00 – 22.00 Uhr, Sa 7.00 – 17.00 Uhr. Eintritt Frei.[/box]
Wenn ihr in der Nähe seid und etwas Zeit und Lust habt, so kann ich euch diese kleine feine Fotoausstellung nur empfehlen. Apropos, ich werde im Frühjahr 2011 unter der gleichen Flagge (WKW-Atelier) auch eine Fotoausstellung machen, natürlich mit dem Thema „Künstlerische Makrofotografie“.

Fotografie ist eben auch ein Kopfabenteuer

Fotografie mit allen ihren Facetten bietet mir die Möglichkeit, Bilder so einer Metapher zu unterziehen, das die Bilder später so sind, wie ich sie gesehen habe.
Immer Inspiriert durch die eigene Fantasie, geformt durch Bücher, Filme und das Leben, sehe ich manche Szenen eben anders. So wie dieses alte Haus im Schnee, so für mich nichts besonderes, doch beim umrunden des Hauses, vielen mir Szenen aus Büchern oder Filmen ein.
Fotografie ist eben auch ein Kopfabenteuer.

haus im schnee
VORHER-Haus im Schnee

old grunge house
Nachher-Old Grunge House

Fotografie

Fotografie beschäftigt mich. Fotografie ist meine Leidenschaft. In der Fotografie fühle ich mich wohl. Ich denke oft Fotografisch. Ich suche Fotografie in Büchern und im Internet. Ich rede gern über Fotografie. Ich für mich, bin Fotografie.
Vielleicht bin ich zu viel Fotografie?

Vielleicht sollte ich die Messlatte bzw. die Anforderungen die ich an mich selbst stelle und unbewusst an andere, wenn es um das Thema Fotografie geht, etwas überdenken. Und mich hier etwas zurück nehmen, und etwas lockerer werden.