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Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.

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Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Olympus E-620 HLD-5 Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

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In unseren Breitengraden gibt es ab 19:00 Uhr bis ca. 20:15 Uhr ein wundbares Licht, ja für uns Fotografen sogar ein “Must Have Licht”. Auf dieser Wiese habe ich mich mit Stativ und Kamera auf die Lauer gelegt und habe diese Wiese mit dem Licht beobachtet.

Wie jetzt eine Wiese beobachten? Um die oben genannte Zeit kann man es sehr gut beobachten wie sich das Licht verändert, es wird dreidimensionaler und taucht die Wiese in ihr Fantastisches Licht ein. Die Wiese selbst sonst eher Flach mit wenig Farblichen Akzenten oder Strukturen bzw. sehbaren Unterschied von diesen. Bekommt durch dieses Licht Struktur, Tiefe und ja auch weiche Schatten.

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Am Samstag hatte ich wieder ein Hundefotografie Shooting. Diesmal waren Tina, Curry und Emi zu Gast. Zum Glück hatte das Wetter mit gespielt und wir konnten wieder im Wald Fotografieren.

Das Harte Licht der Sonne

Da die Fotoshootings immer am frühen Nachmittag statt finden, steht auch leider die Sonne immer noch hoch und gibt auch ein sehr hartes und direktes Sonnenlicht ab. Das Sonnenlicht ist um diese Zeit so hart, das haut einen die ganzen Bilder zusammen, auch werden die Kontraste zu hart. Hier bleibt einen nichts anderes übrig als das harte Licht der Sonne vom Fotomodell abzuhalten und dies weicher zu machen.

Effektiv und Technisch vernünftig geht das nur mit einem großen Durchlichtreflektor bzw. Diffuser der über oder seitlich vor dem Modell Positioniert wird.

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Der Sprechende Baum

22. März 2009 · 2 kommentare

Als ich so den Baum Fotografiere und eine Detailaufnahme machen will. Höre ich wie der Baum knarzt und kracht, er bewegt sich im starken Wind hin und her. Er spricht zu mir, als ich ihn Fotografiere. Welche Geschichte hat er wohl zu erzählen? Beschwert er sich über die immer gleiche Aussicht, oder erzählt er alte Geschichten von der guten alten Zeit?

Die Stimme des Baumes: [audio:http://www.zoomyboy.com/wp-content/uploads/2009/03/baum_spricht.mp3]

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Bilder erzählen Geschichten. Und Schauspieler erzählen meistens wenn sie Fotografiert werden bewusst oder auch unbewusst immer Geschichten, das liegt ihnen ihm Blut.
Das kannst du fast nicht besser machen die Posings der Gesichtsausdruck, die Körperhaltung, die Spannung in der Bildszene – einfach Fantastisch. Einige Bildbeispiele was ich meine könnt ihr euch hier ansehen.
Seht euch mal die Bilder genau an, diese Schauspieler drücken dieser Fotografie ihren Stempel auf, sie beginnen eine Geschichte zu erzählen die der Bildbetrachter weiter spinnen kann und das oft nur mit ihrem Gesichtsausdruck und Kopfstellung! Genial, da gibt es für einen Fotografen sehr viel zu Lernen.

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Ich kann es nicht oft genug sagen und eigentlich sollten sich alle Fotografen dies in ihr Stammbuch schrieben.

“An diesem einen Tag sind die Modells die Stars, das ist ihr Tag, ein ganz besonderer Tag. Denn sie so schnell nicht wieder vergessen sollen.”

Es muss für sie ein Erlebnis sein und wenn sie dann ihre Bilder Monate oder gar Jahre später wieder betrachten, gehen die Mundwinkeln nach oben, denn es war ein genialer Tag für Sie. Das Ergebnis, dh. die Bilder sind nur ein Teil dieses grandiosen Tages, der anderer Teil ist das Fotoshooting. Die Atmosphäre der sogenannte Wohlfühlfaktor der am Set herrscht. Das ist die Aufgabe des Fotografen.

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Als Ergänzung zu Martins Artikel “20 Fotografie Weisheiten” veröffentliche ich nun meine 12 Dinge die ich über das Fotografieren gelernt habe!
Wechsle niemals ein Objektiv auf einer Hohen Brücke!

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