Digitalkameras nach dem Baukastensystem

Ich persönlich hoffe, dass es irgendwann möglich ist, sich seine Digitalkamera nach Verwendungszweck, selbst in einer Art Baukastensystem zusammenstellen zu können. Der Sportfotograf stellt sich seinen Highspeed Boliden zusammen, der Porträt-Studiofotograf nimmt das Mittelformatmodul mit der Funkfunktion für sein Blitzsystem und der Naturfotograf genehmigt sich eine höchst auflösende aber dafür eher langsame Kamera usw.
Wir alle kaufen mit unseren Digitalkameras Funktion mit, die wir nicht brauchen oder bzw. gar nicht wollen. Trotzdem entscheiden wir uns eben für dieses Modell, weil uns eben genau diese zwei oder drei Funktionen wichtig sind! Aber ist es nicht viel Sinnvoller, wenn es möglich wäre, sich seine Wunsch Digitalkamera so zusammenstellen zu können, wie wir Fotografen es wollen und dann auch benötigen!

Vielleicht wird es in 10 oder 15 Jahren so weit sein, dass wir das Fachgeschäft betreten und sich folgendes Gespräch, so abspielen, wird:

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3 Spannende Digitalkameras

In den letzten Monaten waren jetzt nicht wirklich die großen Überraschen bzw. die Kracher bei denn neuesten Veröffentlichungen der Kamerahersteller dabei. Mal abgesehen von den DSLR Boliden und der Einsteigerklasse mit immer mehr Pixel und noch mehr möglichen ISO Einstellungen bzw. einer HD Videofunktion.

Aber wo sind die Ideen und Konzepte abseits des bereits gezeigtem? Denn auch durch diese kleinen innovativen Dinge kann der komplette Digitalkamera Markt einen wichtigen Schritt nach vorne machen, meine ich.

Hier sind mir persönlich eigentlich nur drei Digitalkameras in den letzten Monaten aufgefallen, die Samsung NX10, Lumix G2 von Panasonic und die Samsung EX1.

Die Samsung NX10.

Was mir bei der Samsung NX10 gleich aufgefallen ist, ist das der verbaute Sensor ein CMOS-Sensor im APS-C-Format ist und das ein hochpräziser elektronischer Bildsucher den Spiegel ersetzt. Durch den Wegfall des Spiegelkasten ist es möglich geworden die Samsung NX10 so kompakt zu bauen. Auf einem 3 Zoll AMOLED-Bildschirm lassen sich dann auch wunderbar die Bilder vorab betrachten.
samsung nx10
Speziell mit dem 2.0 30mm Objektiv (auf dem Bild zu sehen) ist die NX10 eine echte Hosentaschenkamera, und dies geht schon eher in die Richtung-man sollte nie das Haus ohne Kamera verlassen.
Prinzipiell denke ich, werden in ein paar Jahren alle Einsteiger- und Aufsteiger Kameramodelle einen elektronischen Sucher haben. Dann wird auch sicher die Auflösung dieser, schon mehrere Millionen Pixel hoch sein und so ein Echtzeit Liveview im Sucher könnte ja auch dann für mich Interessant sein.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Die Lumix G2 von Panasonic

Die kleine G2 von Panasonic könnte ein genialer Wurf werden. Schwenkbarer 3 Zoll Monitor, Blitzschneller Kontrast-Autofokus, feine Wechselobjektive und ein Touchscreen-Autofokus.
Man tippt auf dem Display auf die gewünschte Motivstelle und die Kamera stellt auf diesen Punkt scharf, gleichzeitig kann man der G2 auch sagen, dass sie auch gleich auslösen soll.
panasonic lumix g2

Ich stelle mir das gerade in der Makro- bzw. Landschaftsfotografie vor: In Ruhe auf dem nach oben gedrehten Display das Makromotiv komponieren, die Blende und Verschlusszeit einstellen und mit einer Berührung auf das Display die einzelnen möglichen Stellen im Bild durchgehen ob nicht da oder dort, die Schärfe besser hin passt.

Jetzt werden sich vielleicht einige denken, was sollen der sch…, brauche ich nicht. Tja jedem das seine, war früher schon so, damals sagten das viele über den Autofokus, die Zeitautomatik, TTL, Polaroid, Liveview… usw.
Ich denke über solche Neuerungen eher pragmatisch, wenn es mich in meiner fotografischen Arbeit, beim Weg zum Bild unterstützt, wunderbar her damit, egal was die anderen darüber sagen.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Die Samsung EX1

Eine gute Digitale Kompaktkamera, das wäre schon was, wie zb. die Samsung EX1, die könnte ich mir gut für die Streetfotografie vorstellen.

Mit dem verbauten 1/1,7 Zoll großen Sensor (der weitaus größer ist, wie die üblich verbauten in Kompaktkameras), der absichtlichen Reduktion auf 10 Millionen Pixel – um das Bildrauschen nicht zu fördern. Und einem 3 Zoll AMOLED Display, mit RAW Speicherung und der Möglichkeit die EX1 im manuellen Modus zu bedienen gehört dieses Modell schon alleine deswegen zu einer Besonderheit.
Als i-Tüpfelchen gibt es noch den obligatorischen Bildstabilisator und ein Sahnestück von Objektiv mit einer maximalen Lichtstärke von 1.8 obendrauf. Na wenn das nicht eine geniale Kompaktkamera für die Streetfotografie ist, dann weis ich auch nicht mehr.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Also ich freue mich darauf, was da noch kommt.

Kennenlernen der Neuen Kamera

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.
  • Noch ein Paar Worte zu Kamerabedienung. Mit dem Kopf schütteln kann ich nur wenn ich Fragen zur Kamerabedienung in einem Foto-Forum lese, die Hersteller denken sich schon etwas dabei, wenn sie ein Benutzerhandbuch dazu legen! Um das Potenzial seiner Digitalkamera etwas ausnutzen zu können, ist es nun einmal erforderlich das man seine Kamera kennt und sie Blind bedienen kann. Und für das kleine Bedienungshandbuch findet sich immer in der Kameratasche ein Platz, also immer schön mitnehmen.

Und nun noch Fünf Tipps 😉 für Einsteiger oder Umsteiger, die gerade ihre Neue Digitalkamera bekommen haben:

  • Gib deiner Digitalkamera einen Namen und wenn du schon dabei bist, versuche heraus zu finden welches Geschlecht deine Kamera hat.
  • Deine Kamera darf Maximal Zwei Meter von dir entfernt sein, wenn du schläfst.
  • Putze Sie mindestens Drei mal am Tag mit einem weichen Fusselfreien Tuch.
  • Schreibe spätestens Zwei Tage nach erhalt der Kamera, ein Gedicht über dich und deine Digitalkamera und veröffentliche es.
  • Lass Absolut Niemanden deine Kamera halten oder borge sie gar her, deine Digitalkamera würde es dir nie Verzeihen.

 

Gedanken zu einem Systemwechsel

Warum ein Systemwechsel? Bei mir sind es eher Praktische Gründe, Details bzw. Unterschiede die das eine Kamerasystem hat und das andere eben nicht. Ich habe meine Fotografische Arbeitsweise in den letzten Monaten Revue passieren lassen und versteckt darauf geachtet, was kann mich bei meiner Art der Fotografie, Technisch gesehen, unterstützen.

Liveview und Tiefe Kameraperspektiven. Immer öfters habe ich mich dabei erwischt, das ich tiefe oder hohe Kameraposition verwende. Um zb. den Vordergrund mehr mit einzubeziehen. Auch ertappe ich mich dabei wieder mehr in die Nahfotografie einzutauchen. Diesbezüglich sind meiner Meinung nach Lifeview und ein Dreh- und Schwenkbares Display eine große Hilfe bei der Umsetzung des gewünschten Bildes.
Lifeview ohne ein bewegliches Display ist nur die halbe Lösung, zb. bei einer Kamera auf Hüft- oder Kniehöhe lässt sich kein fixes Display vernünftig betrachten. Weiters ist es meiner Meinung ein Genuss mit der Lifeview Funktion auf ein Motiv Manuell scharf zu stellen bzw. mit der Schärfe zu spielen und dadurch ein Bild zu Komponieren. Ein Aufsteckbarer Winkelsucher währe eine Alternativ doch währe dieser wider eine Teil mehr in der Fototasche und leider ohne der Lifeviewfunktion.

Bildstabilisation. Speziell bei schlechteren Lichtsituationen und diese gibt es bei Porträtshootings im Wald viel öfters als man denkt, ist eine Bildstabilisation mit einem Verwacklungssicheren-Gewinn von drei bis vier Blenden, ohne die ISO erhöhen zu müssen, eine sehr nützliche Funktion. Den Bildstabilisator in das Kameragehäuse einzubauen finde ich persönlich die bessere Lösung, da dadurch alle Objektive, egal welche Preisklasse und Brennweite, Bildstabilisiert sind. Das das Sucherbild nicht Stabilisiert ist, stört mich nicht weiter.

Warum ein Systemwechsel? Bei mir sind es eher Praktische Gründe, Details bzw. Unterschiede die das eine Kamerasystem hat und das andere eben nicht. Ich habe meine Fotografische Arbeitsweise in den letzten Monaten Revue passieren lassen und versteckt darauf geachtet, was kann mich bei meiner Art der Fotografie, Technisch gesehen, unterstützen.

Liveview und Tiefe Kameraperspektiven. Immer öfters habe ich mich dabei erwischt, das ich tiefe oder hohe Kameraposition verwende. Um zb. den Vordergrund mehr mit einzubeziehen. Auch ertappe ich mich dabei wieder mehr in die Nahfotografie einzutauchen. Diesbezüglich sind meiner Meinung nach Lifeview und ein Dreh- und Schwenkbares Display eine große Hilfe bei der Umsetzung des gewünschten Bildes.
Lifeview ohne ein bewegliches Display ist nur die halbe Lösung, zb. bei einer Kamera auf Hüft- oder Kniehöhe lässt sich kein fixes Display vernünftig betrachten. Weiters ist es meiner Meinung ein Genuss mit der Lifeview Funktion auf ein Motiv Manuell scharf zu stellen bzw. mit der Schärfe zu spielen und dadurch ein Bild zu Komponieren. Ein Aufsteckbarer Winkelsucher währe eine Alternativ doch währe dieser wider eine Teil mehr in der Fototasche und leider ohne der Lifeviewfunktion.

Bildstabilisation. Speziell bei schlechteren Lichtsituationen und diese gibt es bei Porträtshootings im Wald viel öfters als man denkt, ist eine Bildstabilisation mit einem Verwacklungssicheren-Gewinn von drei bis vier Blenden, ohne die ISO erhöhen zu müssen, eine sehr nützliche Funktion. Den Bildstabilisator in das Kameragehäuse einzubauen finde ich persönlich die bessere Lösung, da dadurch alle Objektive, egal welche Preisklasse und Brennweite, Bildstabilisiert sind. Das das Sucherbild nicht Stabilisiert ist, stört mich nicht weiter.

Die Kamera ist ein Werkzeug, und ein Werkzeug soll erstens gut in der Hand liegen und zweitens seine Arbeit so verrichten, dass ich mich auf das zu bearbeitende Objekt-in unserem Falle das Motiv – konzentrieren kann, und ich nicht meine Aufmerksamkeit der Kamera widmen muss. -Fritz Pölking

Vor ca. zwei Monaten hatte ich die Gelegenheit einen Tag mit einer Olympus E-3 in den Wald zu ziehen und dort habe ich mir natürlich die für mich typischen Fotomotive Fotografisch zur Brust genommen. Die Bilder die ich mit der Olympus gemacht habe waren nicht besser als die mit der Nikon D80, aber ein Aha-Effekt hat sich schon nach ein paar Aufnahmen eingestellt. Ich kam mit der E-3 müheloser zu einem Ergebnis, eben durch solche Dinge wie dem Drehbaren Display in Kombination mit Lifeview.
Die Bedienung der Olympus war kein Problem, auch ohne Handbuch-generell ist die Bedienung von modernen Digitalkameras meiner Meinung nach fast immer Selbsterklärend.

Und hier kommt nun auch der Emotionale teil, es hat mir sehr viel Spass gemacht mit der Olympus E-3 zu Fotografieren. Eben durch die schon bereits weiter oben besprochenen Punkte. Und ich Fotografiere auch deswegen gern, wegen des Sache selbst, dem Fotografieren. Diese Zeit des Fotografierens möchte ich genießen und Spass daran haben und der war Definitiv mit der E-3 da!

Und das es jetzt wahrscheinlich eine Olympus wird ist einfach Zufall, im Moment hat eben Olympus diese Kameras im Sortiment, in ein oder zwei Jahren ist es vielleicht Canon oder wieder Nikon. Bei meinem eher kleinen Objektiv Sortiment spielt ein Systemwechsel nicht so eine große Rolle, wie bei jemanden der bereits zehn oder mehr Objektive besitzt. Und ob nun Olympus, Nikon oder Lego vorne an der Kamera steht ist dem Motiv doch egal, oder?


Über den Tellerrand-Olympus als Alternative und das erste kennenlernen

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Olympus E-620 HLD-5 Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Olympus E-620 HLD-5

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

  • Olympus Digitalkameras rauschen ab ISO 400 bzw. ISO 800 mehr als zb. Nikon oder Canon Kameras.


    • Bildrauschen für mich kein Thema, denn wenn ich bedenke wie oft ich damals zu analogen Zeiten einen Film über ISO 400 eingesetzt habe oder ich jetzt mit der Digitalkamera über ISO 400 bzw. 800 gehe, sehr sehr selten. Und wenn doch stört mich das Rauschen eigentlich nicht, generell empfinde ich Bildrauschen nicht so störend wie zb. Bildunschärfe. Und sollte ich mal wirklich in den Kritischen ISO bereich kommen wo alles zugerauscht ist und es mich stört, dann habe ich ein wunderbar arbeitendes Professionelles Entrauschungsplugin (Noiseware), das hier noch einiges herausholen kann. Bildrauschen für mich Uninteressant.
  • Olympus Kameras haben generell einen geringeren Dynamikumfang als Kameras anderer Hersteller.
    • Dynamik was? Ja einige mehr oder weniger glaubhafte Tests haben gezeigt das hier ein Unterschied ist, zb. im Schattenbereich oder im Hellsten Bereich, das dort keine Zeichnung mehr ist usw. oder so ähnlich. Sowas vergesse ich aber leider immer sehr schnell. Denn bei so geringen Unterschieden ist es der Speicherplatz nicht wert darüber noch zu schreiben oder gar Nachzudenken. Einen merkbaren Dynamikunterschied könnte ich mir vorstellen bei Cropkameras zu Digitalen Mittelformatkameras wie einer Hasselblad oder Phase One.

      Michael Reichmann von Luminous Landscape hat mal einen recht lustigen Test gemacht, er hat Experten zwei Bilder im format 13×19″ gezeigt, einmal Fotografiert mit einer Canon G10 und einmal mit einer 40000.- Dollar Hasselblad mit Phase One Rückteil. Keiner der Experten konnte eindeutig einen Unterschied der Aufnahmen feststellen und keiner konnte die Bilder der jeweiligen Kamera zuordnen! Soviel zum Dynamikumfang Unterschied!


Welche Digitalkamera soll man nun kaufen?

Da in den letzten Tagen wieder ein paar Anfragen per Email gekommen sind, wahrscheinlich auch wegen den letzten Artikeln – Nikon Objektiv Lücken und Panasonic Lumix DMC-GH1. Möchte ich wieder einmal auf meinen Orakel Cube hinweisen, der die Entscheidung welche Digitalkamera bzw. welches System man denn nun Kaufen soll, einen abnimmt. Und der 100% immer die richtige Empfehlung hat, denn der Orakel Cube Irrt NIE! 😉

Orakel Cube

Wie gehabt:

  • PDF Ausdrucken.
  • Ausschneiden.
  • Zusammen Bauen.
  • Würfeln.
  • Kaufen.
  • Glücklich sein.

Orakel Cube Vorlage zum Ausdrucken.

Da in den letzten Tagen wieder ein paar Anfragen per Email gekommen sind, wahrscheinlich auch wegen den letzten Artikeln – Nikon Objektiv Lücken und Panasonic Lumix DMC-GH1. Möchte ich wieder einmal auf meinen Orakel Cube hinweisen, der die Entscheidung welche Digitalkamera bzw. welches System man denn nun Kaufen soll, einen abnimmt. Und der 100% immer die richtige Empfehlung hat, denn der Orakel Cube Irrt NIE! 😉


Orakel Cube


Wie gehabt:

  • PDF Ausdrucken.
  • Ausschneiden.
  • Zusammen Bauen.
  • Würfeln.
  • Kaufen.
  • Glücklich sein.


Orakel Cube Vorlage zum Ausdrucken.



Nikon Objektiv Lücken

Da und dort wird schon gemunkelt das Nikon bereits Canon vom Thron gestoßen hat und Marktführer sei. Wie auch immer, Nikon hat mit der D700 und der D90 die Lücke nach unten wunderbar geschlossen. Nun wurde erst kürzlich die fast schon an das Digitale Mittelformat kratzende D3x mit 24,5 Millionen Pixel vorgestellt. Ich würde mal sagen Nikon ist hier wunderbar Aufgestellt.
Tja aber leider nicht im Objektiv Sortiment, wenige Objektive dürften im Aktuellen Objektivsortiment der D3x ebenbürtig sein oder diese gar ausreizen. Ich denke hier wird die Luft schon sehr dünn auch für ein AF-S VR Zoom-NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G IF-ED.

Wenn ich so über die Nikon D3x nachdenke bin ich mir nicht ganz klar warum Nikon dieses Modell jetzt gebracht und dann noch um diesen Preis? Mal abgesehen von der Pixel Anzahl der D3x (Wirklich brauchen werden 24,5 Millionen Pixel die wenigsten) ist mit der D700 eine Konkurrentin im eigenen Haus, die es genau so gut macht, und nur die hälfte kostet.

Da und dort wird schon gemunkelt das Nikon bereits Canon vom Thron gestoßen hat und Marktführer sei. Wie auch immer, Nikon hat mit der D700 und der D90 die Lücke nach unten wunderbar geschlossen. Nun wurde erst kürzlich die fast schon an das Digitale Mittelformat kratzende D3x mit 24,5 Millionen Pixel vorgestellt. Ich würde mal sagen Nikon ist hier wunderbar Aufgestellt.
Tja aber leider nicht im Objektiv Sortiment, wenige Objektive dürften im Aktuellen Objektivsortiment der D3x ebenbürtig sein oder diese gar ausreizen. Ich denke hier wird die Luft schon sehr dünn auch für ein AF-S VR Zoom-NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G IF-ED.

Wenn ich so über die Nikon D3x nachdenke bin ich mir nicht ganz klar warum Nikon dieses Modell jetzt gebracht und dann noch um diesen Preis? Mal abgesehen von der Pixel Anzahl der D3x (Wirklich brauchen werden 24,5 Millionen Pixel die wenigsten) ist mit der D700 eine Konkurrentin im eigenen Haus, die es genau so gut macht, und nur die hälfte kostet.

Da fällt mir wieder die lustige Aussage von Ken Rockwell ein:
Since the D700 gives the same quality for 99% of what I do, and the D90 gives the same quality for 90% of what I do, why would I need a D3X, even at $5,000? When I really want quality, I shoot film.

Zoom-Teleobjektive

Jetzt währe es aber der richtige Zeitpunkt die großen Objektivlücken zu schließen und einige veraltete Objektivrechnungen zu erneuern. Sucht man zb. ein Objektiv mit durchgehender Blende 4,0 bei Nikon, gibt es leider gar nichts-abgesehen vom unerschwinglichen AF-S VR Zoom-NIKKOR 200-400 mm 1:4G IF-ED.

Canon EF 70-200 mm 4 L USM
Canon EF 70-200 mm 4 L USM

Warum 4,0 ? Weil mit dieser Lichtstärke die Objektivkonstruktion noch nicht so teurer sind wie mit 2,8 und doch höchste Optische Leistungen möglich sind. Auch sind zb. mit solchen Objektiven schon gute Freistellungen in der Porträtfotografie möglich. Vor 10, 15 Jahren hatte jeder Hersteller solche Objektive in seinem Sortiment wenn ich hier zb. an das wunderbare Nikon 70-210 4,0 denke-WoW. Und Canon macht es vor, mit zb. ihrem Ausgezeichneten EF 70-200 mm 1:4L USM, das dürfte wohl das meistverkaufte 70-200 sein?, und das um € 650.-. Oder das eben mit Bildstabilisator um € 1100.-

Als Nikon Fotograf kann man hier nur neidisch zu den Canon Usern rüber schielen. Bei Nikon bleibt mir nur das AF-S VR Zoom-NIKKOR 70-300 mm 1:4,5-5,6G – aber das ist schon wieder eine ganz andere Brennweite (das Ende mit 300 ist demnach auch schwieriger zu korrigieren als die 200er) oder man nimmt den Superboliden AF-S VR Zoom-NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G IF-ED um € 2000.-. Für mich keine Alternative und einfach ein großer nachteil gegenüber der Konkurrenz. Was ich mir hier von Nikon erwarten würde ist ein: AF-S 4,0/70-210 mm VR. Aber leider sind wir Langjährigen Nikon Fotografen schon gewöhnt, sehr lange auf Neue Objektive zu warten, währen sie nur so schnell wie sie die Neuen Kameramodelle raushauen!

Sicher als Alternative könnte man sich bei den Fremdherstellern bedienen. Nur müssten hier Sigma, Tamron und Konsorten auch Umdenken, denn warum soll zb. ein Canonfotograf ein Tamron AF 70-200/2.8 Di LD IF SP Macro um € 650.- kaufen wenn er um das gleiche Geld das Canon 70-200 mm 4,0 mit L Gläser und Schnellen Ultraschallmotor bekommt? Das Tamron ist sicher auch Optisch Sehr Gut, aber hier fehlt meiner Meinung der „Haben Will Faktor“ denn wo währe denn hier der Mehrwert gegenüber dem Canon? Als Nikon Fotograf kann man hier bedenkenlos zugreifen, mangels Alternativen von Nikon.

Standard Zooms

Nikon 16-85mm 3,5-5,6G ED VR AF-S
Nikon 16-85mm 3,5-5,6G ED VR AF-S

Mein Nikon 18-70 ist mir schon eindeutig zu kurz und das 16-85mm f/3.5-5.6G ED VR AF-S zu Lichtschwach, die 3,5 dürfte wohl bis 45mm gehen, oder? und bei 85mm mit 5,6, ist auch nicht das wahre. Was ich mir hier von Nikon wünschen würde, währe ein: AF-S 4,0/16-85 mm VR bzw. ein AF-S 4,0/24-105 mm VR. Nur wie schon oben bemerkt, es ist ein Wunsch und Nikon hat genug mit dem Megapixelwahn zu tun. Generell ist es meiner Meinung bei Nikon so, das die Einsteiger-Objektiv Linie und das Profisegment besser bedient werden als die Mittelklasse. Entweder man nimmt eine Einsteigerlinse oder einen Profihammer um mehrere Tausend Euro! Dazwischen mit zb. Blende 4,0 gibt es gar nichts, leider.

Seit ich Fotografiere bin ich eigentlich immer ein Objektiv-Typ gewesen. Dh. mir sind die Objektive wichtiger wie die Kamera selbst. Eine Digitalkamera muss für mich vier bis fünf Atribute erfüllen, dann passt das schon, mittlerweile ist es schon so das viele Kameramodelle diese Anforderungen von mir erfüllen. Denn die Objektive habe ich meisten viel länger als die Kamera, Kameras kommen und gehen die Objektive bleiben-meistens 😉

Und ob es bei mir Nikon bleibt wird sich noch zeigen, ich bin da eigentlich sehr Pragmatisch. Spricht mich das Objektiv Sortiment des Herstellers an und gibt es passende Digitalkameras dazu, die meine Anforderungen erfüllen? Wenn ja, dann wird gewechselt, ob da jetzt Lego oder Nikon drauf steht ist mir eigentlich egal. Obwohl…Nikon kommt schon, gebt Gas! 😀