Wenn ich Präsident von einem Kamerahersteller wäre

Wäre ich der Präsident von (Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Pentax, Leica, Samsung, Olympus) würde ich Folgendes tun:

1.

Ich würde einmal im Jahr eine DSLR-Convention veranstalten, auf diesem mehrtägigen Festival ist das große Thema Fotografie. Egal ob Profi oder Anfänger, es gibt, keine Vorträge und sonstige Präsentationen, man ist einfach dort und man begegnet sich.

2.

Ich würde ein Mentor Programm starten. In dem Einsteiger/Anfänger die Möglichkeit haben einen Mentor Fragen zu stellen.

3.

Ich würde mit meinen Kunden in einen Dialog treten. Über alle möglichen Kanälen, sei es nun Facebook, Twitter, Forum oder bei Veranstaltungen. Und mit Dialog meine ich nicht Pressemeldungen zu veröffentlichen.

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Die Fotoindustrie und die Emotionen

Vor langer Zeit hatte ich mal das Vergnügen aus beruflichen Gründen ein BMW Werk zu besichtigen. Es gab viel zu sehen und uns allen standen während dieser doch sehr intensiven Führung die Münder offen.
Wir wahren ca. 10 Leute, einer fuhr selbst einen BMW, der Rest hatte zur Marke keinen bis wenig Bezug. Ich selbst war immer der Meinung, das BMW einfach zu teuer ist. Doch am Ende des Tages passierte etwas wirklich bemerkenswertes.

Als wir zum Schluss der Führung die letzte Fertigungshalle verlassen hatten, das war die Halle wo die fertigen Autos raus kommen, dachte ich mir: „Wie geil ist das denn, ich will einen BMW haben!“ Plötzlich waren meine Bedenken wegen des Preises verflogen und ich fand die Autos einfach klasse. Ich hatte ein extrem positives und gutes Gefühl bei der Marke BMW! Nicht anders erging es meinen Kollegen, wir waren fasziniert und einige dachten so gar darüber nach, das ihr nächstes Auto eventuell ein BMW sein muss!

Etwas überspitzt formuliert: Hätten wir alle das Geld gehabt, hätte BMW uns nach dem Verlassen der letzten Halle nur den Kaufvertrag vorlegen müssen und wir hätten wahrscheinlich alle blind unterschrieben. Meine Meinung nach hat diese Führung mehr eindruck und Faszination hinterlassen, wie sonst keine andere PR-Aktion dieser Welt!

Warum ich diese Geschichte erzähle? Die Fotoindustrie sollte sich das von der Autoindustrie abschauen, denn hier wird Vertrauen und eine Kundenbindung auf Jahrzehnte mit einfachsten Mitteln praktiziert. Warum denn nicht solche Führungen oder ähnliche Maßnahmen mit den Kunden machen? Schon klar die meisten Kamera- Objektivwerke sind in Japan, China, Taiwan und was weis ich nicht noch wo überall. Das ist logistisch sicher nicht möglich.

Aber es gibt ähnliche Aktion, wo man sicher diesen Effekt auch erzielen kann. Aber bitte kommt mir jetzt nicht mit, gibt es doch eh schon, wie Messen und Roadshows usw. solchen Veranstaltung sind in Wirklichkeit nur Pimpifax. Ich habe schon zig Fotomessen und ähnliche Veranstaltungen besucht, die Kundenbindung und der Faszinationsgrad ist dort für den Endverbraucher meiner Meinung nach bei 0%. Solche halbherzigen aber doch lauten Messestände und sonstige Veranstaltungen sind aber so was von 1980. Das mag vielleicht noch damals funktioniert haben, aber in der heutigen Zeit von globaler Vernetzung durch das Internet, lockt man mit solchen Sachen keinen mehr raus.

Durch das Internet und denn daraus entstandenen Folgen, wie zb. Fotowalks, Barcamps, Workshops usw. werden die Informationen, die man sich über das Internet besorgt hat, auch viel schneller mündlich und persönlich weiter gegeben. Und natürlich auch negative Dinge, oder Präferenzen für eben eine Kameramarke usw., und wenn dann die Entscheidungsfindung abgeschlossen ist, da hilft dann auch keine ganzseitige Werbeschaltung in der Fotozeitschrift nichts mehr, die ja eh monatlich erscheint, denn bis dorthin ist die Sache schon gegessen.

Manchmal glaube ich die Fotoindustrie denkt nicht darüber nach, was der Auslöser für die Entscheidung sein könnte, diese oder eben die andere Kamera/Objektiv zu kaufen. Die Hersteller bieten dem unentschlossenen Kunden einfach keine Faszination mehr an.

Schade das diese ganzen Sachen heute nur mehr kopfgesteuert sind, es fehlen die Emotionen. „Ich kaufe XXX weil es einfach so geil ist damit zu fotografieren und weil es mir einfach wahnsinnigen Spaß macht!“ So ein Satz, heute undenkbar, da wird ja sogar schon von den Kunden argumentiert, man solle sich doch bitte das System aussuchen, das den eigenen Ansprüchen gerecht wird und das man sich leisten kann. Spaß, Emotionen, Faszination Fehlanzeige! Selten kommen diese Wörter und ihre Bedeutung bei einem Beratungsgespräch auf den Tisch, oder werden gar als Argumentationshilfe verwendet.

Die ganze Fotoindustrie verschenkt hier meiner Meinung nach sehr viel Potenzial, denn mit den jetzigen Maßnahmen, werden sie es kaum schaffen den Fotobegeisterten und zahlenden Kunden auf Dauer an den emotionalen Eiern zu packen und diesen zu halten.

Mir fehlen hier einfach die Emotionen…

Science Fiction in der Praxis-Die Bildqualität bis A3

Was sind die Unterschiede zwischen teuren Profikameras/Objektiven und der Mittelklasse?

Die Verarbeitung

Die Gehäuse und Objektive in der ganz hohen Preisklasse sind einfach besser und wertiger verarbeitet. Die Materialien, die dabei verbaut sind, erfüllen die höchsten Anforderungen. Umgangssprachlich kann man mit diesen Kameras und Objektiven Nägel einschlagen. Meistens sind diese auch noch schön gegen Umwelteinflüsse abgedichtet.
Weiters werden manche dieser Kameras/Objektive auch einer besonderen Endkontrolle in der Qualitätssicherung unterzogen und manchmal auch per Hand gefertigt. „Science Fiction in der Praxis-Die Bildqualität bis A3“ weiterlesen

Der Sucher der Panasonic Lumix G2

Nun fotografiere ich ja schon einige Monate mit der Panasonic Lumix G2 und jetzt wird es Zeit nach und nach meine Erfahrungen zu veröffentlichen. Beginnen möchte ich mit dem Sucher der G2.

Die Panasonic Lumix G2 besitzt einen hochauflösenden elektronischen Sucher mit 1.4 Millionen Pixel und einer 0,7x effektiven Vergrößerung. Bei fast keiner anderen Funktion wie diesen elektronischen Sucher haben sich die Gemüter so erhitzt. Die einen verteufeln ihn und die anderen lieben ihn, ich persönlich komme mit diesen Sucher sehr gut klar.

Der Vorteil dieses Suchers ist zb., das man selbst in sehr dunklen Räumen, wo mit einem herkömmlichen Sucher nichts mehr geht, noch etwas erkennen kann und so vielleicht noch automatisch oder eben manuell scharf stellen kann.

Geht man zb. mit der Lumix G2 von einem hellen Raum in einen sehr dunklen Raum, so regelt der Sucher automatisch den Helligkeitsunterschied nach. Dh. die G2 versucht immer eine voreingestellte Grundhelligkeit des Suchers wieder herzustellen.

Der Nachteil gegenüber eines herkömmlichen Suchers ist der, dass das Sucherbild bei schlechten Lichtbedingungen ruckelt und schlieren zieht. Und natürlich kann ein Sucher mit 1.4 Millionen Pixel nicht die Klarheit eines Pentaprismensucher haben. Bedenkt man aber das dies die erste Generation von hochauflösenden elektronischen Suchern ist, kann es nur besser werden. Ich schätze mal in 2 bis 3 Jahren werden wir hier wohl durch Sucher mit einer Auflösung von 8-10 Millionen durchsehen. Und ob dann der Unterschied immer noch so groß ist, wird sich zeigen.

Die Größe des Sucher der Panasonic Lumix G2 halte ich persönlich als sehr gut, er ist größer als viele andere Digitalkameras. Ich habe euch mal die Suchergrößen von verschiedenen DSLR in dieser Grafik dargestellt (die verschiedenen Größen habe ich von www.dpreview.com übernommen).

suchervergleich digitalkameras


Da ich den Sucher bei meiner Makrofotografie eher seltener verwende, machen sich die Nachteile nicht so sehr bemerkbar. Trotzdem komme ich mit dem Sucher eigentlich sehr gut zurecht, und ich kann damit fotografieren-welch ein Wunder 😉

Sony Konzeptkamera- ist das die nächste DSLR Generation?

Eine Studie einer Sony Konzeptkamera. Die Zukunft der Sony Alpha Reihe? Was auch immer, es sieht verdammt cool aus. Neue Ansätze gibt es bei dieser Konzeptstudie genug. Zb. die stark abfallende Rückseite der Kamera, um damit zb. dein durchblick durch den Sucher zu erleichtern, man verschmiert da nicht mehr mit der Nase das Display oder steht mit der Nase an der Kamera an.

sony_konzeptkamera_1

Klappbares Display-COOL! Extrem ergonomischer Handgriff mit starker wulst für den Auslösefinger. Ausziehbares Blitzgerät, damit währe der Blitzkopf selbst aus der Optischen Achse usw.

Also von mir aus könnt ihr das bauen Sony! Traut euch, da stecken einige vernünftige Dinge drin, also Hop Hop Sony. „Sony Konzeptkamera- ist das die nächste DSLR Generation?“ weiterlesen

Sony NEX Digital Kameras

Die Neue Digital Kamera Reihe NEX von Sony, ist wohl eines der interessantesten Kamerakonzepte der letzten Monate. Alles wunderbar und toll, aber. Was ich mich sofort gefragt habe, wie um Gottes willen soll eine extrem dünne und zierliche NEX 5 ein etwas größeres Objektiv, die es ja lt. Sony noch geben wird, vernünftig an einem Stativ tragen.

Ist das NEX Bajonett aus Titan und so robust mit dem Body verbaut, das hier wirklich nichts passieren kann? Ich bezweifle das. Die NEX Digitalkameras würden sich wunderbar für alte manuelle Objektive anbieten, der Bajonett Durchmesser lässt hier einiges an Adaptern erwarten, aber da wird mir ganz schwindelig, wenn ich denke, dass ich zb. mein Tamron 70-210 3.5 aus Metall an die zierliche NEX Kamera schraube. Da muss man sich mal vorstellen welche Hebelkraft da auf das kleine NEX Bajonett wirkt, wenn die Kamera dann auf einem Stativ steht!

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