Ein Verschneiter Wald im Dezember

Nichts anders als viel Schnee, viel Wald und noch mehr Kälte, mehr hatte der Dezember an diesem Tag für mich nicht zu bieten. Und trotz der Anstrengung war es eine gute Fototour, denn auch diese trostlos erscheinenden Bilder erzählen, zumindest für den Autor einiges.

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Dezember Waldbilder aus dem Burgenland

Diese drei Bilder sind unter anderem die Fotografische Ausbeute nach einer sehr Anstrengenden Waldwanderung. Die Strecke die ich im Wald direkt zurück gelegt habe dürfte so um die fünf bis sieben Kilometer gewesen sein. Im Wald selbst war der Boden in Ordnung, aber außerhalb des Waldes waren die Bodenbedingungen extrem.

wanderschuhe nach foto wanderung Die Wege um den Wald waren extrem feucht, ich war zum Schluss 20 Zentimeter größer, soviel Erde hatte ich an den Schuhen. Die Lichtbedingungen sind um diese Jahreszeit direkt in einem Wald am Nachmittag, schon sehr schlecht. Ab ca. 15:00 Uhr kommt man mit ISO 100 mit Blende 16 schon auf fünf bis zehn Sekunden, also ohne Stativ keine Chance.
Viele Anfänger werden sich wahrscheinlich fragen, was Fotografiert man in so einem fast Farblosen Wald im Dezember? Der Wald hat sich mir so gezeigt wie auf denn kleinen Video.


Fotografiert man um diese Jahres- und Tageszeit, so sollte man sich auf Formen, Strukturen konzentrieren. Aber auch der trostloseste Wald hat irgend wo etwas Farbe versteckt, man muss nur suchen und mit etwas Glück wird man auch fündig.

Wie zb. bei meinem ersten Bild. Während meiner ganzen Wanderung war der Himmel einfach fade, keine Struktur und grau in weiss. Als ich zu dieser Lichtung kam, und denn einzelnen Baum dort sah, hatte ich etwas länger mit dem Stativ zu kämpfen. Denn ich musste, um über das Feld zu Fotografieren, einen kleinen Erhöhung besteigen die bei diesen Bodenverhältnissen eigentlich nur mit einem Kettenfahrzeug zu meistern ist. Also war ich mit dem Aufstieg und dem Stativ beschäftigt, in diesen 15 Minuten!!, hat sich der Himmel verändert, die Farbe und die Struktur. Fünf Minuten später war der Himmel wieder fad und trostlos. Auch Glück gehört zum Fotografieren, aber hätte ich mir nicht die Mühe mit dem Hang gemacht, hätte ich dieses Bild nicht so Fotografieren können.

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Eine Dezember Suche nach Farben

Der Monat Dezember ist eigentlich eine tolle Zeit für uns Fotografen. Wenn der Schnee liegt und das Eis, die Bäume und Sträucher bedeckt, ist ein lohnendes Fotomotiv nicht weit. Tja wenn, der Schnee liegt, wenn es so wie bei mir in der Umgebung Schneelos ist, und der Herbst und der beginnende Winter auch das letzte an Farbe aus der Natur gesogen hat. Dann sucht man sich den berühmten Willi ab, so wie ich eben.

25000 Quadrat Meter habe ich Systematisch abgesucht und und kurz vor dem aufgeben habe ich es dann gefunden, mein Motiv. Einige schwarze und rote Blätter die am Boden ihre letzte Farbe ausgehaucht haben, wunderbar genau das habe ich gesucht. Geduld sollte auch eine Tugend bzw. Eigenschaft des Naturfotografen sein, auch wenn es Aussichtslos scheint oder .rschkalt ist.

Die Interpretation eines Bilder und die Ausbelichtung bzw. die Bearbeitung ist so eine Sache.In einigen meiner Artikel habe ich es schon erwähnt, ich sehe das Bildmotiv dort am Aufnahmeort oder habe eine Vorstellung des Motivs in meinem Kopf. Ob dies jetzt richtig oder falsch ist liegt wohl wie so oft, im Auge des Betrachters. Manchmal ist es eine Stimmung oder ein Gefühl das die Bildbearbeitung beeinflusst, das Bild wird bei mir, ähnlich wie bei einem Maler oder Bildhauer, herausgearbeitet.

Links das Original Bild aus der Kamera – so wie es am Aufnahme Ort war. Rechts das Bild so wie ich es gesehen habe. Das Rechte Bild hat für mich etwas fliesendes und etwas weiches, mit einem leichten Peter Pan Effekt. Wenn ihr auf die Bilder klickt auch beide auf einmal, könnt ihr euch die Bilder in gross neben einander stellen, um sie zu vergleichen.