ISO 800 und der Wandel der Zeit

In den letzten Tagen, habe ich mal mein Bildarchiv durchforstet, nach Aufnahmen die mit ISO 800 oder höher Fotografiert worden sind.
Als Zeitraum habe ich mal 1 Jahr genommen. Dabei waren bei mir Bilder von der Olympus E-30 und auch noch welche von Nikon D80. Auch habe ich mal, nach meinen Aufzeichnungen die gesamt Bilder gezählt die ich in diesem Zeitraum fotografiert habe.

Ich habe ca. 9000 Bilder in einem Jahr gemacht. Wissentlich und belegbar habe ich davon ca. 35 Bilder mit ISO 400 und ca. 20 Bilder mit ISO 800 fotografiert, über ISO 800 kein einziges! Und jetzt muss man einmal überlegen, das ich speziell in diesem einen Jahr sehr viel im Wald fotografiert habe. Ein Wald ist von der Lichtsituation her, eine Katastrophe. Die Lichtbedingungen wechseln im Winter sehr schnell, im Frühjahr und Sommer lassen die Bäume fast kein Licht durch. Und zusätzlich habe ich noch einige Makrobilder gemacht, wo so oder so Schluss ist mit kleine Blenden. Im Großen und ganzen kann man sagen das ich sehr viel mit schlechten Lichtbedingungen zu tun hatte. Trotzdem bin ich nie über ISO 800 gekommen und kein einziges dieser 9000 Bilder musste ich löschen weil es zb. zu verrauscht war!

Wahrscheinlich meide ich wegen meinen Erfahrungen mit den Diafilmen, den ISO Bereich über 800 wie der Teufel das Weihwasser. Ich habe ca. 12 Jahre mit Diafilm fotografiert, abwechselnd mit dem Kodakchrome 64 (ISO 64) und dem Fujichrome Velvia (ISO 50), heute undenkbar, denn es kommt kaum eine Digitalkamera an diese niedrigen ISO zahlen. Zur dieser Zeit kannte ich durch den Fotoclub auch einige Presse- und Theaterfotografen, die Fotografierten fast alles mit Farbnegativfilmen oder eben mit SW-Filmen. Die nutzten fast immer ISO 400 bis ISO 800 Filme, und der Theaterfotograf legte fast immer einen Kodak mit ISO 3200 ein und sie liebten seine Bilder für dieses ganz spezielle Korn.

Nun aber wird die Rauschfreiheit bei einer Digitalkamera als fast eines der wichtigsten Kriterien angesehen, wahrscheinlich auch gefördert von den Herstellern selbst. Plötzlich muss eine Kamera bei ISO 1600 Rauschfrei sein? Es werden Testaufnahmen verglichen, Software dazu Optimiert und dies immer wieder als Pro oder Kontra Punkt aufgezählt. Die Möglichkeiten mit Modernen Digitalkameras wie zb. einer Canon 5D oder einer D700 usw. sind nun sehr gestiegen, bei schlechten Lichtverhältnissen und ohne Blitz ein fast Rauschfreies Bild bis ISO 3200 zu bekommen. Nur, was ich mich frage ist, Fotografieren nun wirklich so viele unter schlechten Lichtsituationen? Und mussten die Fotografen vor 15 Jahren oder noch früher, die Kamera einpacken und ohne Bild nach Hause fahren? Weil sie eben keine Rauschfreien Bilder abliefern konnten?

Dazu passend, fällt mir ein Satz ein, den früher ein alter Fotofachverkäufer immer sagte: „Wer´s braucht!“

Kennenlernen der Neuen Kamera

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.

Die neue Kamera ist bestellt und nun warte ich halt bis sie da ist. Gibt es etwas schlimmeres als Vollblut Fotograf, auf seine neue Kamera zu warten? Habe ich mir einen neuen Sensorbehälter (Kamera) angeschafft, so gibt es bei mir immer eine gewisse Testphase. In dieser, so habe ich mir es halt über die Jahre angeeignet, lerne ich meine neue Digitalkamera kennen.
Ich spreche hier aber nicht über das Auswendig lernen des Benutzerhandbuches, sondern über folgende Dinge:

  • Die Belichtung der Kamera. Meine Nikon D70s war bei der Belichtung ziemlich genau, hier war sehr selten eine Belichtungskorrektur notwendig. Dagegen wieder meine Nikon D80 die hatte einen Hang zu Überbelichtung – deshalb hatte ich hier immer -0,3 oder -0,5 Belichtungswert fix eingestellt. Es hilft einen Fotografen wenn man weiß wie seine Kamera auf Verschiedene Belichtungssituationen reagiert, denn weiß man das, kann man auch vernünftig reagieren und auf schwierige Lichtsituationen schneller und vor allem richtig entgegen korrigieren.
  • Bildrauschen. Generell ist mir das Bildrauschen meiner Kameras nicht so wichtig, da ich mich fast nie über ISO 800 bewege und hier sind alle Kamerahersteller sehr gut. Ich möchte aber trotzdem gerne wissen, ab wann ich bei den Bildern meiner neuen Kamera, mit erhöhten Rauschen rechnen muss und bis wann ich mir keine Gedanken darüber machen muss.
    Mein Testaufbau ist da immer gleich: in einem dunklem Raum, stelle ich die Kamera auf ein Stativ. In diesem Raum zünde ich eine Kerze an, die ich nahe einer Wand platziere. Durch den dunklen Raum bzw. die schwache Beleuchtung der Kerze habe und der Nähe zur Wand habe ich einen Verlauf der Helligkeit. Zusätzlich lege ich in die Nähe der Beleuchtung noch verschieden Farbige T-Shirts oder ähnliches. Meistens in den Farben Rot, Blau, Grün und Gelb wenn vorhanden. Mit diesem etwas merkwürdigen Aufbau, kann ich für mich sehen, wie sich das Bildrauschen bei schwierigen Beleuchtungssituationen verhält und auch bei welchen Farben meine Kamera in dieser dunklen Lichtsituation Probleme hat.
  • Noch ein Paar Worte zu Kamerabedienung. Mit dem Kopf schütteln kann ich nur wenn ich Fragen zur Kamerabedienung in einem Foto-Forum lese, die Hersteller denken sich schon etwas dabei, wenn sie ein Benutzerhandbuch dazu legen! Um das Potenzial seiner Digitalkamera etwas ausnutzen zu können, ist es nun einmal erforderlich das man seine Kamera kennt und sie Blind bedienen kann. Und für das kleine Bedienungshandbuch findet sich immer in der Kameratasche ein Platz, also immer schön mitnehmen.

Und nun noch Fünf Tipps 😉 für Einsteiger oder Umsteiger, die gerade ihre Neue Digitalkamera bekommen haben:

  • Gib deiner Digitalkamera einen Namen und wenn du schon dabei bist, versuche heraus zu finden welches Geschlecht deine Kamera hat.
  • Deine Kamera darf Maximal Zwei Meter von dir entfernt sein, wenn du schläfst.
  • Putze Sie mindestens Drei mal am Tag mit einem weichen Fusselfreien Tuch.
  • Schreibe spätestens Zwei Tage nach erhalt der Kamera, ein Gedicht über dich und deine Digitalkamera und veröffentliche es.
  • Lass Absolut Niemanden deine Kamera halten oder borge sie gar her, deine Digitalkamera würde es dir nie Verzeihen.