Über das löschen der eigenen Bilder

Wohl eine der schwierigsten Tätigkeit in der Fotografie ist es, die eigenen Bilder zu löschen. Weiß man doch am besten welche Arbeit, Stress und Aufwand es war dieses Bild zu machen!

Obwohl ich schon so lange fotografiere, fällt es auch mir manchmal nicht leicht ein Bild bei der Bildsichtung zu löschen. Es ist ein schwieriger Prozess keine Frage, aber ich bin davon überzeugt, dass es mich weiter bringt, mir dabei hilft beim nächsten Mal noch genauer und sorgfältiger zu arbeiten, oder einfach wählerischer bei der Motivwahl zu sein, bzw. weiter zu gehen und das Bild einfach nicht zu machen!

Manchmal war die Wirklichkeit vor Ort einfach nicht fassbar für die Kamera oder mich. Und manchmal hat mich auch das Display der Kamera getäuscht, oder meine Euphorie für den festgehaltenen Moment war zu groß und ich war zu blauäugig.

Wie ihr seht, es gibt viele Gründe, warum ich dann erst ein Bild zu Hause bei der Bildsichtung lösche. Wie auch immer, wichtig ist, dass man die Bilder analysiert und dann löscht. Seit ich begonnen habe derartig streng zu meinen eigenen Bildern zu sein, hat sich auch meine Arbeitsweise beim Fotografieren geändert. Ich fotografiere Bewusster, mit mehr Ruhe und ich genieße auch den Moment des fotografieren viel mehr.

Ich bin auch davon überzeugt das mich diese Arbeitsweise fotografisch viel weiter gebracht hat, als irgendeine Profi-Vollformatkamera oder ein Hochleistungs-Objektiv!

Es ist meine Art der Bildsichtung, aber versucht es doch mal selbst bei euren Bildern, ich glaube schon das es ein möglicher Weg sein kann, um sich fotografisch weiter zu entwickeln.

Einfache Wege, um die Tierwelt in Ihrem Garten zu entdecken!

Obwohl es in diesem Video nicht direkt um das Fotografieren geht, finde ich es trotzdem sehr interessant und sehr passend für die Makrofotografie. Im Prinzip, das was ich schön oft erwähnt habe: Um uns herum, in unseren bekannten Garten, in unserer Straße, Park, Wiese, Waldstück, was auch immer, gibt es für uns Makrofotografen immer wieder Neues zu entdecken und zu fotografieren.

In der Makrofotografie geht es nämlich auch genau um diese Dinge:

  • Mit offenen Augen durch die Welt gehen, und bedenken das zb. manche Insekten erst für uns sichtbar werden wenn man den Blickwinkel verändert.
  • Zu verschiedenen Uhrzeiten los gehen.
  • Den Standpunkt verändern, mal in die Knie gehen und sich die Welt aus dieser Perspektive ansehen.

Das ist auch die “Antwort” für die immer wieder auftauchende Frage: “Wo man denn Makromotive finden kann, bzw. wo ich die immer finde?”

Marienkäfer und Zecken

Ich wusste nicht das Zecken (diese furchtbaren Quälgeister) sich auch auf Marienkäfer stürzen? Sehr geniales Licht, sehr windstill im Prinzip eigentlich die besten Voraussetzungen für ein gutes Makrobild, leider ist der arme Kerl (Marienkäfer) mit diesen Un-fotogenen Zecken regelrecht überzogen. -Leider.

ladybug with ticks

ladybug with ticks

Viele Schmetterlinge-Video und Bilder

Oft bekommen wir Makrofotografen ja so eine konzentrierte Ansammlung von Schmetterlingen nicht zu sehen, und wenn das dann mal passiert, glauben viele, dass man hier viel leichter tolle Schmetterlingsbilder machen kann. Leider ist aber nicht so, denn in meinem Fall waren es fast schon zu viele Schmetterlinge auf kleinem Raum. ^^

two butterflies

two butterflies

two butterflies 2

two butterflies 2

2xSchmetterling ganz verschieden

Zweimal Schmetterling, in sehr unterschiedlichen Lichtsituationen, aber fast zur gleichen Zeit. Beim ersten Bild, war die aufgehende Sonne noch von einer Wolkenfront verdeckt, man merkt das an dem fast diffusen Licht.
Und beim zweiten Bild, waren die Wolken bereits weg und die aufgehende Sonne habe ich mit eine Kameraposition von unten nach oben, noch etwas in Position gerückt.

butterfly in the morning after a rain

butterfly in the morning after a rain

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Das Auf und Ab in der Makrofotografie

Nachdem ich vor einigen Tagen, bei meiner Fototour zur hohen Wand, komplett leer ausgegangen bin, dh. kein einziges vernünftiges Bild war zu gebrauchen, hat gestern dafür alles gepasst!
Auf Twitter haben dann auch einige gefragt, an, was das gelegen hat, das ich mit keinem guten Bild nach Hause gekommen bin? Ich habe Folgendes geantwortet:

..an Mir, den Gezeiten, der Natur, den Motiven, dem Karma, keine Ahnung an was, ich nehme es so hin und freue mich auf´s nächste mal

Obwohl ich schon sehr lange fotografiere, ist es auch für mich nicht leicht nach so einem Tag, ich habe aber diesbezüglich schon Erfahrung und hacke das einfach ab. Ein Tipp von mir: Es kann auch mal vorkommen, dass einige Tage hintereinanderkommen, wo fotografische gesehen überhaupt nichts geht! Das Beste daraus machen und sich auf die kommenden wieder guten Tage freuen. Und nicht aufgeben, oder an dem eigenen Fähigkeiten zweifeln. Weiter machen und Spaß haben ^^

Wie auch immer, es ist halt so in der Makrofotografie, es gibt Tage da geht halt gar nichts und dann gibt es wieder Tage da geht es wie von alleine. Und gestern bin ich sogar um 5:00 Uhr aufgestanden und war auch vor Sonnenaufgang auf der Wiese, Wahnsinn. Das ist normalerweise nicht so meine Uhrzeit, in der Makrofotografie bin ich fast immer am sehr späten Nachmittag unterwegs.

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