Ice Flora

 

Titel: Ice Flora

Ice Flora

 


Die Kamera hat das Einfache von da draußen zu euch und zu mir in die warme gute Stube geholt. Einfach Kalt oder?

 

Zum Bild: Ich habe die vereiste Pflanze 38 mal umrundet, bis ich den einen und einzigen für mich richtigen Platz gefunden habe. SW hat mich bei diesem Bild besiegt. Eine halbe Stunde habe ich überlegt wegen der angeschnittenen Pflanze in der linken unteren Ecke, auch sie hat mich besiegt. Belichtung: 1/30 bei ƒ /5,6 – Iso100 – bei 42mm.

Bildkritik oder was einen wirklich weiter bringt!

Ein sehr Interessanter Satz ist in dieser Diskussion gefallen und zwar: Ich kaufe mir harte, professionelle Kritik. Ich denke der härteste Kritiker bei meinen Bilder bin immer noch ich, denn wie könnte ich denn aus Hunderten von Bildern eine Vorauswahl treffen.

Was ist denn eigentlich die Aussage des Bildes, was will uns der Autor mit diesem Bild eigentlich sagen. Wenn ich ein Bild betrachte, so muss doch eine eindeutige Aussage heraus zu lesen sein. Welche Geschichte erzählt dieses Bild bzw. was will der Fotograf dem Betrachter mitteilen? Und wo keine Aussage dort kein Interesse, dieses Sinnlose Bild sieht man sich doch nicht länger an, warum auch, wo es doch nichts zu sehen gibt.

Wenn man keine Aktfotos mag, und man dann einen Stapel bzw. eine ganze Galerie von solchen durchschaut. Auch wenn sie noch so gut sind, der Funke wird einfach nicht überspringen. Denn auch wenn der Koch mir ein fünf Hauben Menü auf den Tisch zaubert, wo das Steak in Irischer Butter gebraten wurde und die Babykarotten in einer Kräuterbutter geschwenkt wurden, aber wenn das Steak mit einem Safran ähnlichen Gewürz verfeinert wurde, und Safran mich zum Kotzen bringt – so wird dieses Menü für mich nur Mittelmaß sein.

Bildkritik wird Automatisch zu 90% immer Persönlich gesehen. Das muss man lernen, und das kommt mit der Zeit, man darf eine niederschmetternde Kritik niemals Persönlich nehmen.

Professionelle Kritik. Professioneller gekaufte Kritik kann meiner Meinung nur unpersönlich sein. Und findet meiner Meinung nach ohne viel echtem ehrlichem Dialog statt. Wo will den der Fotograf besser werden, wo will er sich hin bewegen, was ist ihm wirklich wichtig und als meiner Meinung wichtigster Punkt – von welcher Kritik hat der Autor wirklich etwas welche kann er später umsetzen und dadurch für ihn besser werden.

Eine Idee. Uns allen steht heute mit dem Internet eine große Möglichkeit zu Verfügung weit über die Ländergrenzen hinaus miteinander zu Kommunizieren über unsere Bilder zu sprechen uns zusammen weiter zu entwickeln. Viele von uns haben einen Blog bzw. eine Homepage, und einige besitzen auch die Technischen Voraussetzungen um einen kleinen feinen Platz – abseits von den Knips Fotocommunities – zu erbauen wo man sich dort Virtuell trifft und oben erwähnte  Dinge bespricht. Eine Foren- oder Blogsoftware ist in 10 Minuten Installiert, Webspace habe zb. andere oder ich genug rumliegen. Und sollte es einfach nicht klappen, auch egal, einfach löschen und fertig, es wurde niemanden geschadet, aber man hat es probiert.

Lohnt sich das ?

  • Dreieinhalb Stunden Zu Fuß bei -6 Grad in der Tundra unterwegs, vollgepackt mit Rucksack und Stativ.
  • Die Hände konnten zum Schluss schon die Stativklemmen nicht mehr öffnen.
  • Der Wind pfiff auch durch die letzte Ritze der GoreTex Jacke.
  • 178 Bilder produziert
  • 45 Raw´s Entwickelt
  • Noch 2 Stunden vor dem Computer gesessen

Und was ist übrig geblieben Ein(1) Foto wo ich noch so sagen kann "OK das geht noch so" !? Ist das zu wenig? Ich denke nicht, man lernt doch etwas dabei…! Wenn man sich dieses Bild ansieht kommt doch niemand auf die Idee das es soo mühsam war dieses zu Finden, zu Komponieren, zu Fotografieren, das könnte man doch auch im vorbeigehen oder aus dem Auto abknipsen oder? 

ast_im_winter

JPG und RAW

raw formatSeit Tagen suche ich die Vorteile (für mich) für das RAW Format oder das JPG Format. Testaufnahmen waren schnell erstellt, natürlich gleichzeitig in RAW u. JPG. Als RAW Entwickler ist hier nur Silkypix und Lightroom übrig geblieben, der restlichen Entwickler konnten mich für meine RAW´s überhaupt nicht überzeugen.

Ehrlich gesagt dachte ich JPG out of the Cam sei wie eine Standard Dia Entwicklung und das RAW ist das was man im eigenen Labor mit eingeschraubten Rodenstock …usw. (ihr wisst schon) rauskommt. Das die JPG´s aus meinem Sensorbehälter ((Digitalkamera)) nicht schlecht seien hatte ich schon mehrmals gelesen, aber das der Unterschied doch so gering zum fertig entwickelten RAW sei hätte ich mir nicht gedacht. Aber nun zurück zur meiner Vorgehensweise.

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