In a Snowstorm

Wenn draußen ein Schneesturm ist und es im Gesicht richtig wehtut, fällt es ganz besonders schwer seinen Arsch hochzubekommen und fotografieren zu gehen.
Jeder normale Mensch bleibt da zu Hause und kuschelt sich auf sein Sofa und liest ein gutes Buch. Aber hätte ich das gemacht, so hätte ich nicht diese beiden Bilder. Welch ein Abenteuer.

small hill in a snowstorm
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Macht es uns doch nicht so schwer eure Fotografiebücher weiter zu empfehlen

Letztens habe ich wieder mal ein Fotografie-Lern-Buch lesen müssen (aus beruflichen Gründen). Was mir dabei schon wieder aufgefallen ist, entweder sind diese Fotografiebücher staub trocken und ohne Emotionen und Freude geschrieben worden, oder es sind etwas besser formulierte Pressemeldungen der Hersteller.

Fotografiebücher

Sicher es gibt ausnahmen, aber wenige.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass solche Fotografiebücher eher der Einsteiger bzw. der Aufsteiger kaufen werden. Muss es doch auch ein Ziel des Autor/Verlages sein, den Leser für das behandelte Thema zu begeistern ihn mitzureißen. Und ihn letztendlich, weitergebildet aus dem Buch entlassen!

Es will mir einfach nicht in den Kopf, das sich in den letzten 25 Jahren, am Buchmarkt diesbezüglich fast überhaupt nichts getan hat. Diese Fotografiebücher sind größtenteils immer noch so spannend geschrieben wie die Gebrauchsanleitung eines Kühlschrankes.
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Über das Üben und die Faulheit in der Fotografie

Ich glaube es war Frans Lanting, oder einer der anderen großen Meister der Naturfotografie, der mal so, oder ähnlich sagte:

Ein Pianist übt täglich 6-8 Stunden, ein Tennisspieler trainiert täglich 3-5 Stunden – welcher Fotoamateur trainiert und übt überhaupt nur eine halbe Stunde täglich?
Welcher Amateur versucht als Beispiel die Lichtmessung, die Belichtungsmessung, die Graukarte, die Spotmessung zu beherrschen, um nur einmal ein einziges winziges Detail unter vielen zu erwähnen.

Der Anteil der Ausrüstung am Erfolg wird vor allen Dingen auch deshalb von Fotoamateuren gerne weit überschätzt, weil es für das eigene Ego natürlich wesentlich angenehmer ist, fotografische Misserfolge auf fehlende, teure technische Möglichkeiten abzuwälzen, als sie dem eigenen handwerklichen oder künstlerischen Unvermögen zuzuschreiben.

Kurz und knapp: Der Weg, über eine tolle Ausrüstung zu großartigen und beeindruckenden Bildern zu gelangen, ist ein Irrweg. Es geht nur über den mühsamen Weg zu versuchen, ein toller Fotograf zu werden.
Eine Stradivari macht keinen guten Musiker, eine elektrische Schreibmaschine keinen guten Schriftsteller ein goldener Meißel keinen guten Bildhauer und eine Nikon D4 oder eine Canon 1DX keinen guten Fotografen.

manuelle objektive
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Die Sache mit dem fotografischen Tief

Einige von euch kennen das vielleicht, man hat keinen Bock die Kamera in die Hand zu nehmen, es fallen einem einfach keine Ideen für ein Bild ein, das Fotografieren macht einem keinen Spaß mehr. Man steckt in einem Loch, oder anders gesagt, man hat ein fotografisches tief.

Und was dagegen tun? Die Standardfloskeln diesbezüglich sind: “Die Sache mit dem fotografischen Tief” weiterlesen