Kurzbesuch am Lohnbachfall

Am Donnerstag habe ich einen kleinen fotografischen Ausflug zum Lohnbachfall gemacht. Das letzte mal war ich ja im Herbst da, und da der Lohnbachfall einfach eine wunderschöne Location zum Fotografieren und zum Seele baumeln lassen, ist. Bin ich einfach mal spontan unter der Woche hin gefahren. Und es war wieder einmal, herrlich! „Kurzbesuch am Lohnbachfall“ weiterlesen

Das Mefoto Roadtrip A1350Q1 Stativ und ein kleiner Umbau

Das Mefoto Roadtrip A1350Q1 ist ein handliches und relativ günstiges Reisestativ aus Alu, mit einem vernünftigen Kugelkopf mit Friktionseinstellung und einer Arca-Swiss Schnellwechselsystem.
Die Firma Mefoto dürfte ein Ableger von Benro sein, oder eventuell eine verlängerte Werkbank! Wie auch immer, die Fertigungsqualität des Statives und Kugelkopfes ist in Ordnung. Das Roadtrip A1350Q1 kostet so um die € 199.-, mit dabei ist der Kugekopf Q1 mit einem Arca-Swiss Schnellwechselsystem. Weiters kann man noch ein Stativbein abschrauben und und dann in Verbindung mit der Mittelsäule ein Einbeinstativ daraus basteln.
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Das Bild in meinem Kopf

Ich möchte euch jetzt gerne ein Bild zeigen, bei dem es mir gelungen ist, das genau so umzusetzen, wie ich es in meinem Kopf hatte. Dazu muss ich aber etwas ausholen: Ich war vor einigen Wochen wieder einmal mit ein paar Fotografen Kumpels in den Wäldern des Waldviertels unterwegs.
Bei der Hinfahrt fuhren wir über eine Brücke, und rechts darunter sehe ich einen Stausee, der rundherum von riesigen Waldflächen eingeschlossen ist. Und 2 Sekunden später hatte ich dann dieses Bild in meinem Kopf, von einem kleinen Boot mit einem Angler darin und auf dem ruhigen Wasser spiegeln sich die warmen Herbstfarben der Bäume wieder. Also so ein richtiges kitschiges und verträumtes November Bild, ihr kennt das sicher.

Voriges Wochenende habe ich dann den langen Anfahrtsweg dorthin auf mich genommen, um „mein“ Bild zu machen. Da ich die Gegend nicht kannte, musste ich etwas mehr Zeit einplanen, um den richtigen Platz zu finden. Ich habe mich deshalb entschlossen den späten Nachmittag, als Zeit zu wählen, um zu checken wo ist die Sonne, wie kann ich das Licht nutzen, und besonders wichtig, finde ich einen geeigneten Platz für mein Bild?

So und jetzt kommen einige Glücksfaktoren dazu. Erstens war dort so eine Art von Landzunge, also einige Felsen die es mir ermöglichten so ca. 20 Meter in den Stausee hinein zu gehen. Es war schon später Nachmittag und die Sonne hat sich nie so richtig gezeigt, sie war immer von Wolken verdeckt, generell war es ein eher trüber Tag. Aber das schon etwas wärmere Licht brach so hin und wieder dann doch durch die Wolkendecke, und eben genau in dem Moment, als ich meine Aufnahme machte, war es da, und es hat gepasst.

Und zweitens hatte ich Glück, das genau zu dieser Zeit ein kleines Boot mit zwei Anglern auf dem Stausee war. Und nicht nur das, es war auch auf der richtigen Seite! Die Positionierung des Bootes war mir aber zu weit rechts, durch die Felsenformation auf der ich stand, war es mir aber nicht möglich, da Boot nach links zu drücken. Also wartete ich und hoffte das die beiden Angler, ihr Boot nach links steuern würden.

Ich wartete eine Stunde, dann ging es plötzlich sehr schnell, die beiden ruderten ihr kleines Boot genau auf die Seite, wo ich sie haben wollte, eine größere Wolke verschob sich und gab das warme Licht der Sonne kurz frei. Ich drückte den Auslöser und hatte „mein“ Bild.

Aber erst zu Hause auf dem großen Monitor entfaltete mein Bild seine stärke, und ich bin mit diesem Bild sehr zufrieden. Weil es für mich genau das Bild war, das ich umsetzen wollte.

Die Panasonic Lumix GX7 in der Makro, Street und Porträtfotografie

Panasonic hat mir für eine Woche, die ganz brandaktuelle Panasonic Lumix GX7 anvertraut. Ich denke Panasonic hat die GX7 für die ambitionierten Fotoamateure gebaut. Denn der Preis (€ 1000.-) und die Ausstattung sind doch gehoben.

  • 1/8000s schnellste Verschlusszeit. Zur Zeit die erste MFT-Kamera die so eine schnelle Zeit hat.
  • Hohe Auflösung von 2.760.000 Bildpunkten des Sucher. Der mir sehr gut gefällt und meiner Meinung nach auch besser als der von der GH3 ist!
  • 3″ großes Display mit 1,04 Mio. Bildpunkte.
  • Optischer Bildstabilisator im Kameragehäuse. Die erste MFT-Kamera von Panasonic mit eingebauten Bildstabilisator.
  • WiFi-Modul samt NFC (Near Field Communication)-Technologie.

Der aufklappbare Sucher ist meiner Meinung nach, eine Wucht. Speziell, wenn durch die Sonne auf dem drehbaren Display nichts mehr zu sehen ist und man trotzdem aus der Bodenperspektive fotografieren möchte. Und es lässt sich mit dem aufklappbaren Sucher so wunderbar in der Stereofotografie und der Porträtfotografie arbeiten. Ich bin begeistert. Bravo Panasonic, für den Mut!

Panasonic Lumix GX7
Panasonic Lumix GX7

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