Olympus OM-D Serie und die E-M5

Olympus hat gestern die OM-D Serie und hier das erste Modell daraus die E-M5 vorgestellt. Ich will hier jetzt nicht alle technischen Daten auflisten, denn die gibt es bei Olympus zum Nachlesen, sondern ich möchte auf eine Punkte/Funkionen, die mir ins Auge gesprungen sind, eingehen.


  • Olympus hat es tatsächlich gewagt und geschafft der OM-D Serie ein sehr ähnliches Design der damaligen OM-Kameras zu verpassen! Ich finde die E-M5 ist eine schönsten Kameras die es zurzeit gibt.-Sehr gelungen.
  • Sie haben der E-M5 einen digitalen Sucher und ein kippbares OLED Display spendiert.
  • Ein ganz neu entwickelter 5-Achsen-Bildstabilisator. Der angeblich noch wirksamer sein soll als bisher alles davor.
  • Einen zweiteiligen Batteriehandgriff (HLD-6), wunderbar um die Kamera an größere Hände anzupassen, oder wenn man mal mehr Energie braucht.
  • Ein staub- und spritzwassergeschütztes Gehäuse aus Magnesiumlegierung.-Hat es in dieser MFT Klasse noch nicht gegeben. Sehr interessant für die Naturfotografen.
  • Live-Bulb-Funktion-Mit dieser Funktion ist es möglich zb. bei einer längeren Belichtung dem Bild regelrecht zuzusehen, wie es am Bildschirm entsteht. Gefällt einem das Bild drückt man noch mal den Auslöser. Wenn diese Live-Bulb-Funktion in der Praxis wirklich so funktioniert, dann kann das schon eine kleine Revolution sein, speziell, wenn ich hier an Langzeitbelichtungen mit Filtern denke.
  • Zwei voneinander unabhängige Bildverarbeitungskerne einen für das aufgezeichnete Bild und einen für die Live-View-Anzeige erzielt.

Anhand dieser Daten bzw. Funktionen sieht man ja schon wo die Reise mit der OM-D Serie hingeht, zu den ambitionierten Amateuren, die aber trotzdem die Vorteile der MFT-Welt nutzen möchten. Ich persönlich denke, Olympus hat da einen wichtigen und richtigen Schritt getan und ich freue mich da auf mehr.


11 Gedanken zu „Olympus OM-D Serie und die E-M5“

  1. Ja, entgegen der Unkenrufe Vieler finde ich das Design auch ziemlich gelungen. Ich mag ja diesen Retro-Charme, gerade mit dem Batteriegriff. Für Live Bulb muss das Display aber schon sehr gut sein, damit es sich wirklich sinnvoll einsetzen lässt. Bin gespannt was man davon noch hört.

  2. Die OM-D ist in meinem Budget ein starker Konkurrent für eine mögliche 5D Mark II Ablösung. Was mir persönlich noch fehlt ist eine Auswahl von lichtstarken mFT-Zoomobjektiven. Wenn es so etwas wie ein 12-35 f/2.8 gäbe, wäre es in Kombination mit der eingebauten Stabilisierung die perfekte Reisekamera.

    1. Mit dem 45/1.8 und dem 12/2.0 hat Olympus ja schon einige feine Lichtstarke Festbrennweiten am Start.
      Und da die OM-D Serie ja eine etwas andere Zielgruppe hat wie die Pen-Serie, denke ich schon das da noch lichtstarke Zoomobjektive kommen könnten.

  3. Könnte das ideale Trägersystem für alte MF-Objektive mit Adapter sein. Ich bin ja seit ein paar Wochen mit der NEX-5N für diesen Zweck sehr glücklich, aber ein Summilux 75 mit Bildstabilisierung im Gehäuse, da trieft der Sabber.

    Die Frage ist nur, wie sich der Sensor gegen den APS-C der Sony schlägt.

    1. Bezüglich der Qualität gegenüber eines APS-C Sensor kann ich dich beruhigen, denn speziell die neue Generation der MFT-Kameras sind sehr gut. Und Olympus hat ja den Sensor in der OM-D (E-M5) angeblich extrem aufgebohrt, sprich erhöhten Dynamikumfang und einen sehr dünnen AA-Filter!

      1. Ich lehne mich mal zurück und schaue, was an Beispielen kommt. Mein Konto muß ohnehin erstmal die X10 und die NEX mit den Adaptern und das Nokton verdauen. Ich glaube, am Photowalk nächste Woche kommt eh‘ die NEX mit :-)

  4. Nachdem ich über die E-Pl1 zur E-P2 gekommen bin hab ich mir jetzt die E-P3 bestellt, meine alte 5D MK 1 verkauft und wirklich happy bei Oly. Mit 20 1.7 und 45 1.8 vermisse ich nicht viel :)

    die OM-D E-M5 ist schon ein Leckerbissen. Mir reicht aber glaube ich erstmal meine E-P3. Sehr gespannt bin ich natürlich was der neue Sensor so bietet.

    Für mich ist die OM auf jeden Fall die innovativste Kamera seit langer Zeit. Und auch die konsequenteste Weiterentwicklung.

    1. Interessant, du bist von einer 5D auf eine MFT-Systemkamera umgestiegen, wieso denn?
      Lass mich raten, weil du nicht mehr so viel tragen wolltest und weil die Qualität für dich vollkommen ausreicht? ^^

      1. Ich könnte jetzt mit einem schlichten Ja antworten. Doch es ist ein bisschen mehr. Ich stand einerseits ein wenig an dem Punkt das Gefühl gehabt zu haben ich hätte bereits jedes Bild gemacht das ich machen wollte.

        Andererseits war ich das letzte Jahr viel im Kostüm unterwegs und habe da oft die Kamera jemand in die Hand gedrückt der unter anderem Bilder von mir gemacht hat. Erst war die Begeisterung sehr groß so eine „fette“ Kamera benutzen zu dürfen, nach einer halben Stunde mit Rückenschmerzen war die schnell vorbei ^^

        Ich hatte ja auch eine Zweitkamera, die Canon S95 und damit schon jede Menge Spaß, vor allem im letzten Sommerurlaub. Keine 11 KG Handgepäck mehr, kein Halsweh nach einem Tag wandern.

        Und dann kam der Ebay Novemberschnäppchennewsletter. E-LP1 Kit mit 14-42 für 219,-. Da wurde ich schwach. PEN fand ich schon immer sehr schick, war mir nur Anfangs zu teuer. Und dann wurden wir richtig Freunde. Unaufälliges fotografieren, keine Leute die auf die Seite gehen, keine Oh, ist das ein Blabla Objektiv. Und einfach Spaß das Auge nicht am Sucher haben zu müssen.

        Dann die PEN das erste Mal im Studio. Hui, das geht ja auch ? Und dann stand sie, die 5D. Und dann wurde das 17 2.8 dazu gekauft, das wurde aber bald erstetzt durch das 20 1.7. Dann die 2 FDs mit Adapter.

        Und dann spürte ich es schon. Wow. Und um den Bedinkomofort zu erhöhen wurde es dann die E-P2.

        Und als ich vo reinem Monate angefangen haben die besten Fotos der jeweiligen Jahre in Flickr in einen extra Ordner zu packen wurde mir beim Jahr 2007 (Das war die Eos 400D Zeit) bewusst, die besten Fotos hab ich nicht mit einer besten Kamera gemacht, nein, die besten Fotos habe ich gemacht als ich mir überhaupt keine Gedanken über die Kamera gemacht habe.

        Und dann wurde mir bewusst, ich wollte ja immer schon eine möglichst kleine Kamera, ganz am Anfang. Und so hab ich mit der PEN den Spaß am Fotografieren wieder entdeckt. Und ich find sie einfach verdammt schick. Und lichtstarke Festbrennweiten die ich so liebe gibt es auch.

        Ok, Konzertfotografie wird schwierig, da war die alte Dame 5D mit 2.8er Tele schwer zu topen, aber auch das wird sich zeigen.

        Aber unterm Strich hast du recht, weniger schleppen und Bildquali reicht aus. Die physikalische Bildqualität sagt nämlich nicht aus ob das Bild gut ist oder nicht. :)

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