Kreuzeinstellschlitten in der Makrofotografie
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Kreuzeinstellschlitten für die Makrofotografie?

Von einem Leser habe ich eine E-Mail bekommen, was ich denn von diesen Kreuzeinstellschlitten halte. Meine Antwort: Finger Weg!

  • Von der Idee her sind Kreuzeinstellschlitten ja nicht schlecht, leider ist man aber damit schnell meilenweit vom Mittelpunkt des Stativ entfernt (der stabilste Punkt einer Stativ/Kamera Kombination) und somit hängt die ganze Gerätschaft sehr anfällig für Vibrationen an der Seite herum!
    Und wir wollen doch eigentlich genau das Gegenteil: Eine unverwackelte und scharfe Makroaufnahme!

  • makro kreuzeinstellschlitten

  • Diese Kreuzeinstellschlitten bauen viel zu hoch auf, wir Makrofotografen wollen eher noch weiter runter. Da kaufen wir uns Stative, die man bis zum Boden absenken kann und Kugelköpfe, die ziemlich niedrig sind und dann hauen wir uns so einen Kreuzeinstellschlitten auf das Stativ, der uns die vorher gewonnenen Zentimeter wieder wegnimmt!


Zu den Einstellschlitten, generell noch einige Worte: Einstellschlitten müssen sehr präzise und dementsprechend fein einzustellen sein und das ist nun mal nur mit einer sehr guten Verarbeitung mit hochwertigen Materialien möglich. Deshalb Finger Weg von diesen vermeintlich günstigen Einstellschlitten, ihr werdet mit solchen Einstellschlitten auf lange Sicht gesehen keinen Spaß und euch nur ärgern, glaubt mir.
Spart lieber noch etwas länger und kauft euch einen Novoflex, Really Right Stuff oder Kirk Einstellschlitten und gut ist. Einen guten Einstellschlitten kauft man sich einmal für sein gesamtes Makroleben.

5 Kommentare

  1. Wobei ich bei dem abgebildeten sagen muss, wenn man die eine Achse abbaut, geht’s eigentlich mit dem Gewackel, haellt relativ stabil mit D90 und Tamron 180mm auf Stativschelle. Grade wenn man den Fokus stacken will oder wie ich, auch mal das 28mm verkehrt herum auf das 180er schraubt um noch näher ran zu kommen, ist so ein Ding ein muss und dafür ists echt okay.

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