Der Weg zum Bild

Waldwanderung

Es ist doch eigentlich ein Wahnsinn oder? Vor ca. zwei oder drei Wochen habe ich auf einer Fototour durch einen Wald in meiner Gegend, einen extrem Fotogenen abgestorbenen Baum gefunden.
Leider war an dem Tag, an dem ich dort war, das Wetter eher suboptimal und ich hatte auch nur ein Objektiv für die Makrofotografie dabei.
Also habe ich mir den Platz gemerkt und mir diesen Baum gedanklich für ein späteres düsteres Bild eingeprägt.
Und genau gestern war den ganzen Tag ein sehr wolkenbedeckter Himmel, es war immer so kurz vor einem Gewitter, also die besten Voraussetzungen für so ein düsteres Bild.
Auch der Naturfotografie muss hin und wieder etwas spontan sein, also schnell die Fotoausrüstung gepackt und los geht´s zu dem abgestorbenen Baum.

Nun was ich aber vollkommen vergessen hatte, war der doch etwas längere Marsch von ca. 7km quer durch einen, um diese Tages- und Jahreszeit, mit Mücken verseuchten Wald.

Und mal abgesehen davon das Ich natürlich in der ganzen Vorfreude und Hektik, das Mückenschutzmittel vergessen habe, habe ich natürlich den gefährlichen und anstrengenden Weg auf mich genommen.

Vollkommen verrückt oder? Tja so ist das halt mit uns Fotografie-Freaks. Ein Liter Blut weniger und ca. 60 rote Einstichspuren auf den Körper später kann ich euch sagen: Ja, für mich hat es sich gelohnt, denn ich konnte ganz genau das Bild machen, das ich im Kopf hatte.
Und hier ist es:

The Stand


Ach, ist Fotografieren nicht was tolles! 😀



9 Gedanken zu „Der Weg zum Bild“

  1. Respekt für dein Durchhaltevermögen. Ich wäre wahrscheinlich nach dem ersten Stich gleich wieder umgedreht…

    Aber das Ergebnis ist wirklich gut geworden.

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