♥ Ricoh GXR

ricoh_gxr_28_2mm

Einige von euch können sich vielleicht noch daran erinnern, das ich Anfang des Jahres 6 Wochen lang eine Ricoh GXR mit dem 28mm und dem 50mm Macro für einen Praxisbericht da hatte (Vielen Dank an Ricoh).
Ich habe lange überlegt wie ich den Praxisbericht zur Ricoh GXR schreiben soll, angefangen und dann wieder gelöscht, und nun dachte ich mir ich schreibe nur ein paar persönliche Zeilen dazu und lasse lieber meine Bilder und meine Emotionen sprechen, die ich mit der GXR gemacht habe.

ricoh gxr + 28mm

Meine persönlichen Eindrücke der Ricoh GXR mit dem Sensor/Objektivmodul 50mm 2.5 Macro (APS-C Sensor 12.3 Millionen Pixel), 28mm 2.5 (APS-C Sensor 12.3 Millionen Pixel):

  • Der beste automatische Weißabgleich, den ich bei einer Digitalkamera je gesehen habe. Kein einziges Mal lag die Ricoh GXR beim Weißabgleich daneben!
  • Die Haptik und die Verarbeitungsqualität der GXR ist einfach nur genial und meiner Meinung nach schon fast generationsübergreifend gut. Man muss die GXR schon mal in die Hand nehmen, um das nachvollziehen zu können. Darüber geht wahrscheinlich nur mehr Leica!
  • Das Menü. Es gibt wahrscheinlich keine andere Kamera in dieser Preisklasse, die sich über das Menü mehr anpassen lässt als die Ricoh GXR-einfach unglaublich. Des Weiteren sind die Firmware Updates von Ricoh nicht nur da um Fehler zu beheben, sondern es sind funktionserweiternde Firmware-Updates, da werden neue Funktionen bereitgestellt, die echt Sinn machen.
  • Das System. Dadurch das beim GXR-System der Sensor fix mit dem Objektiv verbunden ist und dadurch eine Einheit bilden, ergeben sich folgende Vorteile: Das Objektiv wird zu 100% genau auf diesen Sensor gerechnet, der AA-Filter kann sehr dünn ausfallen, weil es eben nur diese eine Brennweite abdecken muss, es kann kein Staub eindringen.
  • Die Bildqualität ist ausgezeichnet und konnte mich auch in höheren ISO-Bereichen überzeugen. Ricoh war ja schon in der Vergangenheit bei seiner GR-Serie für sein gutes Händchen bei der Abstimmung des Bildrauschen und des wundervollen Schwarzweiss-Modus bekannt.
  • Die Objektive. Beide Objektive, das 50mm 2.5 Macro und das 28mm 2.5 haben meiner Meinung nach eine über jeden Zweifel erhabene Bildqualität wie man sie normalerweise nur bei DSLR Systemen und da nur bei viel teueren Objektiven findet.

Abschließend möchte ich noch sagen, keine Kamera hat mich in den letzten Jahren derartig positiv überrascht wie die Ricoh GXR mit diesen beiden Objektive. Mir hat das fotografieren mit der GXR so viel Spaß gemacht, das war mir fast schon unheimlich, ich hatte sie in diesen 6 Wochen wirklich jeden Tag dabei.

Ja ich möchte fast schon behaupten, das mich die Ricoh GXR emotional gefangen genommen hat. Denn nur unter Androhung von Hausarrest durch meine Frau, habe ich die Ricoh GXR unter größten Protest wieder an Ricoh zurückgesendet! Ein wunderbare Kamera, hach (Und ja die Ricoh GXR wird von mir gekauft 😀 ).

Und was man so mit der Ricoh GXR und dem 50mm 2.5 Macro und dem 28mm 2.5 so fotografieren kann, zeigen die folgenden Bilder:

zoomyboy at work




leaf in vienna




urban walk in vienna




urban vienna night escalator




urban vienna night 2




urban vienna night




the view from the dark




the ricoh gxr and I




the last train

ricoh fotograf

night-station




moss on a stone with sidelight

More than a dog

maro with ricoh gxr

fright night




eyewear




border-colli sharp test with Ricoh GXR+A12 50mm 2.5 Macro




bokeh-test with Ricoh GXR+A12 50mm 2.5 Macro




the last green in the winter




graffiti




zoomyboy on tour x2


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34 Gedanken zu „♥ Ricoh GXR“

  1. Las sich ja erst wie ein von Ricoh bezahlter Post 😉

    Aber im Ernst: Deine Bilder überzeugen. DIe Nahaufnahme vom Blatt ließ bei mir eine Augenbraue hochgehen. Dann haben #3, 9, 11 & 16 bei mir als ehemaligem mFT-User fast schon für Irritation gesorgt. Der APS-C Sensor macht sich echt bemerkbar.

    Magst Du noch ein paar Infos zur Größe (vielleicht ein Vergleich mit Deiner Kamera) loswerden?

      1. Das macht sie dann wirklich hochgradig interessant. Wenn die Preise für Objektive und Body dann noch stimmen – ich geh mal recherchieren 😉 (wobei dies eher dem Marktüberblick dient, gekauft habe ich ja gerade neu).

  2. Mir ist schon klar, das sich dieser Artikel nach Lobhudelei anhört, aber ich habe die Ricoh GXR sehr genau mit den Kameras verglichen die auch in dieser Preisklasse, Kameraklasse üblich sind.
    Und ich hatte das Glück auf einige dieser Kameras in der Praxis zurückgreifen zu können: Lumix G2/G3, Samsung NX11, LX5 und Olympus E-PL1.

    Und letztendlich: „Die Ricoh GXR rockt da House!“ ^^

  3. Ohh ja… auch ich hatte die Möglichkeit die GXR zu testen… mit dem Sucher macht das dann richtig spass! Und ich kann dem Zoomyboy nur beipflichten… der autom. Weissabgleich ist das beste was ich jemals gesehen habe… da hab ich schon manchmal skeptisch meine D90 betrachtet….

    Bildqualität auch der Hit!

    Langzeitbelichtung macht auch riesen spass! Toll wie das kleine Ding das Licht verwertet!!!

    Hatte echt oft den Gedanken meine D90 zu verkaufen und mir nur so nen kleines System zuzulegen… das Gewicht ist lächerlich… fühlt sich aber trotzdem sehr sehr sehr wertig an… die quali eben toll…. naja und ich hab schon teilweise rückenschmerzen von der DSLR ausrüstung bekommen…

    Wie auch immer… einfach nur zu empfehlen!

    Ach ein kleiner Kritikpunkt der aber subjetiv ist.. die Bedienung über die Räder für Blende und Shutterspeed an der D90 find ich persönlich weit angenehmer… :-)

    Besten Gruss Fabian

  4. Oh, ich wusste bisher gar nicht das „the last train“ mit der Ricoh entstanden ist :)
    Die Kamera scheint es dir wirklich angetan zu haben. Ich muss sagen ich bin sehr sehr interessiert. Suche momentan eine kleinere Immerdabei, will jedoch bei der Qualität wenig Abstriche machen.

    1. Marc, du musst dir aber bewusst sein, das die Ricoh GXR nicht wirklich eine Kompaktkamera ist.
      Sie ist eher eine Edelkompakte und tendenziell zwischen DSLR und Hochwertiger Sucherkamera einzustufen.
      So eher in die Richtung Leica X1, Fuji X100.

      Aber ich könnte hier noch 100 Seiten voll schreiben, man muss die Ricoh GXR einfach einmal in die Hand nehmen und mit ihr durch die Stadt ziehen um eventuell die Begeisterung selbst zu erleben, die diese Kamera auf einen ausüben kann.
      Und selbst dann, der eine wird sie hassen und der andere wird sie lieben. Sie polarisiert schon stark, meine ich.

  5. Ach noch was: Habe ich schon erwähnt, das die Ricoh GXR bei RAW auf das DNG Format setzt. Und das durch den im Objektiv verbauten Zentralverschluss, Blitzsynchronzeiten bis 3000/sec möglich sind?

  6. Ich hatte das 50er Macro und das 28er. Und diese beiden sind auch meiner Meinung nach die Sahnestücke bis jetzt. Speziell weil Ricoh sie so wunderbar mit dem 12 MP APS-C Sensor abgestimmt hat.

  7. Auch wenn mein Kommentar spät kommt.. interessant und tolle Bilder!

    Momentan bin ich ja auch am überlegen, ob ich den „klassischen“ DSLR-Pfad der „Tugend“ verlasse und mir was ganz anderes zulege.. (wir hatten via Twitter miteinander geredet, „toooldtobetrue“ dort mein Nick.. auch wenn es da um Micro Four Thirds (mit der neuen Sensorgeneration) ging.)

    Irgendwie hab ich auch den Verdacht, ich hätte mit einer Kamera, die deutlich anders ist im Handling als eine DSLR, mehr Spaß. Ich werd das Gefühl nicht los.

    Die Ricoh liest sich auch interessant, aber ich glaube, da werde ich erstmal in ein anderes System investieren… momentan ist mir das mit Ricoh auch zu unsicher, so toll das Konzept sein mag, ob die auch noch in 5 Jahren damit am Start sind? Man weiß es nicht, die Zahlen von Ricoh sollen meines Wissens nicht so prall sein und wer weiß, wann und wo das Management das Messer ansetzt…. (aber wo weiß man das schon).

    Jedenfalls waren Bericht und Bilder dieser „etwas anderen Kamera“ doch sehr interessant.. danke.

    1. Man darf aber nicht nur den Europäischen bzw. Nordamerikanischen Markt betrachten. Ricoh wird zb. in Asien und hier speziell in Japan seit der GR-Linie regelrecht verehrt und ist dort ein bisschen Kult.
      Eben ein kleiner feiner Kamerahersteller, der den Mut hat auch mal neue Sachen zu probieren (GXR Sensor/Objektiv Module) bzw. bei einigen Funktionen eher den Konservativen Fotobegeisterten anspricht.

      Und was in 5 Jahren ist bzw. ob es mein Kamerasystem da noch gibt, muss einen Digitalfotografen im jetzt und heute einfach egal sein. Das ging vielleicht noch in der Analogzeit, da hat man wirklich noch die Ausrüstung so gekauft das auch noch der Enkel damit fotografieren konnte!

      Persönlich denke ich aber, das du dieses gute „Gefühl“ beim fotografieren mit deiner Kamera hast, sehr wichtig ist, egal ob es nun MFT, FT oder eben Vollformat ist.

      1. Das mit dem asiatischen Markt ist sicherlich richtig.. ich habe auch bei „Micro Four Thirds“ so den Eindruck, dass wir die Entwicklung hier in Europa unterschätzen (generell vielleicht, was die „Spiegellosen“ angeht..)

        Während ich bei uns kaum jemanden kenne, der in der Blogger/Podcasterszene mit so einer Kamera unterwegs ist (ausser Dir, der ja wohl alles mögliche ausprobiert.. 😀 ), ja gar mancher sie gar nicht für „voll“ zu nehmen scheint und ich die auch so in freier Wildbahn relativ wenig sehe, scheinen die ja in anderen Regionen der Erde sehr gut zu laufen.. ansonsten wäre das beständig weiter expandierende Objektivangebot, auch von Fremdherstellern, nicht zu erklären, oder?

  8. Interessant. Hatte die Kamera ja auch belächelt… Preis zu hoch etc. Aber nun wurde ja das M-Mount Modul angekündigt, und deine Fotos sind klasse (liegt aber natürlich auch am Fotografen). Aber zu teuer ist das Ding immer noch. Ich kaufe mir doch kein 50mm Objektiv für 500 Euro, und nochmal 500 für ein 28mm. Und dazu der Body für 260. Mein 50/1.8 hat 35 Euro gekostet, neu. Die NEX-3 gabs mit dem 16mm oder so für schlappe 230 Euro, und hat einen ebenso großen Sensor und ist ebenso sehr klein.

    Allerdings, mit dem 24-72 ist die GXR ja schon relativ günstig… vergleichbare Kameras kosten ähnlich viel, nur kann man da nicht mal eben das Modul austauschen. Wenn ich dann meine Pentax Gläser nutzen kann an dem Teil… mal sehen was Ricoh nun macht wo sie Pentax besitzen.

    1. Ist von Centon, vermutlich ein chinesischer Nachbau eines alten (sehr alten) japanischen Glases. Fühlt sich solide an, ist es aber nicht. bzw. inzwischen sind die Blendenlamellen völlig verklebt. Gut, ich habe das Glas nicht sehr sorgsam behandelt, aber ich glaube ein altes, hochwertigeres Objektiv zu dem Preis würde es besser hinkriegen. Trotzdem, hat Spaß gemacht. Bei 1.8 ist die Bildqualität natürlich nicht sehr kontrastreich und auch nicht knackscharf, aber abgeblendet ging es. Bzw. geht, nur dass abblenden nicht mehr wirklich drin ist.

      1. danke fuer dein feedback.
        hab das plastik Canon EF 50/1.8 II. dieses zeigt sehr oft Error 99. auch hier bleiben die Lamellen haengen, wohl aber eher ein elektronischer fehler. ob sich das lohnt instand zu setzen? Unddie selbe frage ergibt sich auch fuer ein Canon EF-S 18-55 II IS welches nur noch aus eine richtung focussiert.

        1. Error 99 konnte ich mal mit Kontakte putzen beheben. Sowohl an Kamera als auch an Objektiven.
          Ansonsten ist das eher ein(e) Fehler(Kombination) die nur via Reparatur zu beheben ist.

        2. Puh, schwer zu sagen. Putzen klingt nach einer guten Idee, ansonsten sind diese Objektive vom Aufbau her vermutlich deutlich komplizierter, das ist schon bei einer antiken manuellem Festbrennweite schwer genug (beim 2. reinigen innen drin blieb dann eine Schraube übrig, und irgendwie geht auch die Blendenwahl nicht mehr richtig…). Sowas ist dann doch eher was für einen Experten, und ob sich das lohnt beim doch eher günstigem 50/1.8… (was aber optisch schon ziemlich gut sein soll, heißt es. Nur haptisch eben nicht). Auch die Kitscherbe ist ja nicht besonders teuer (oder gut). Ob sich das lohnt?

          1. putzen natuerlich schon gemacht, bringt aber leider nix. selber fehler auch an der 20D. bei offenblende funktioniert ja auch noch alles …… wird es halt nur mit 1.8 verwendet.

            das 18-55 II (von der bild-Q OK) wurde eh durch das 18-200 Sigma ersetzt.

            noch funktioniert das plastik 55-250 IS (wie lange noch?)

            soviel zu meinen „Scherben“ das weiter unten angesprochene Tokina ist natuerlich das 100/2.8 ein sehr scharfes Glas und fuer Makros kann ich es empfehlen.

  9. Sorry Leute aber ihr könnt das A12 50er Macro für die GXR nicht mit der Plastikscherbe 50 1.8 von Canon vergleichen, ich hatte/habe beide, das 50er Macro von Ricoh spielt in einer ganz anderen Liga.

    Das 50er Macro für die GXR ist schon ab f3.5 schon so scharf, das es weh tut, auch im Vergleich zu anderen Makroobjektiven. Und vom wunderbaren Bokeh will ich gar nicht reden, und das selbst noch mit f8-11. Ricoh hat von der optischen Leistung her, bei dem 50er Macro und dem 28er alles richtig gemacht.

    1. dass will ich dir gerne glauben,
      schade dass ich nicht das geld habe, denn die GXR mit dem 50er, glaube ich, koennte mir fuer unauffaellige streetphotografie (auch bei available light) sehr gut gefallen.
      aber leider hab ich keins und so muss die etwas auffaelligere 40D weiterhin mit den auch sehr scharfen Tokina 1000/2.8 und Samyang 85/1.4 herhalten.

      nehme Spenden in aller art gerne an (ja ja, lebe in Griechenland und brauche auch unterstuetzung)

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