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Sigma SD15 einer der schärfsten Alternativen

Endlich hat sich Sigma dazu entschlossen die Digitalkamera SD15 auf den Kameramarkt loszulassen. Mit neuem Bildprozessor True II und endlich einen 3 Zoll großen Display, soll die SD15 wohl endlich auch andere Fotografen von dem Foveon-Sensor überzeugen.

sigma sd15


Das Besondere an dieser Kamera ist der Foveon Sensor. Dieser wird von vielen Fotografen wegen seiner Auflösung, den besonderen Farben und der extremen Schärfe geliebt. Dadurch das zb. dem Foveon Sensor in der Sigma SD15, kein AA-Filter vorgesetzt wurde, ist die Schärfe/Auflösung für viele, das Nonplusultra was es zurzeit in diesem Preissegment zu kaufen gibt.

sigma foveon sensor

Ich persönlich, halte solche Alternativen Sensoren und die Kamera dazu, für extrem wichtig. Nicht nur, weil man dadurch, als Fotograf auch noch die Möglichkeit hat, eine andere Wahl zu treffen. Vielleicht treibt das die anderen Herstellern zu neuen Ideen an, denn das der Foveon Sensor seine Stärken hat, muss wohl auch der größte Skeptiker zu geben.
Ich finde solche Nischenmodelle immer extrem spannend und bin hier für jegliche Entwicklungen offen. Zb. halten viele Fotografen, die Sigma DP2s für eine der besten Kompaktkameras die es zurzeit gibt.

sigma sd15

Der Preis der Sigma SD15 ist liegt im Moment bei € 1199.-, wenn es so ist wie bei der SD14, werden die Preise für die SD15 so schnell fallen wie die Blätter im Herbst. Was ich nicht verstehe, warum wird von Sigma, solch ein hoher UVP Preis angesetzt und warum wird die SD15 nicht mehr gepuscht?

Wie auch immer, ich bin echt gespannt was da noch an Foveon Sensoren kommt und wo sich die SD15 letztendlich positionieren wird.
Falls hier jemand von Sigma-Deutschland mit liest: Sagt mal, stimmt es das der Foveon Sensor und hier speziell die SD15, für die Makrofotografie eine Wucht sein soll?


11 Kommentare

  1. Der Sensor ist wirklich gut, besitzt einen sehr hohen Dynamikumfang und ist durch das fehlen des AA-Filter schön scharf. Das Problem ist die Rauschanfälligkeit. Die Konkurenz baut Iso-Bolliden welche mit einer Arbeitsiso von 1600-3200 sehr gut handelbar sind. Da greift der Foveon ins Leere.

    Vorteil liegt natürlich klar bei Natur und Landschaftsfotografen, welche mit HighIso wenig am Hut haben, den Dynamikumfang aber als Kaufargument. Wird sicherlich ein interessantes Konzept werden, eine ernstzunehmende Konkurenz sicherlicht nicht. Sigma ist auch etwas in Verruf geraten durch schlechte Justierungen von Objektiven – das spiegelt sich natürlich auch aufs Image, wodurch weniger Kameras verkauft werden.

    Ich vermute, dass ein Sigma-Body eher etwas für Neueinsteiger ist. Wer sich einen moderaten Objektiv und Zubehörpark für Nikon/Canon/Pentax zugelegt hat, wird sicherlich nicht so schnell wechseln.

    gruß Hannes

    PS: dein neues Layout sagt mir nicht so recht zu, find ich ein wenig unaufgeräumt, aber das ist alles Ansichtssache.

  2. Also genau wegen der doch vorhandenen Besonderheiten ist der Foveon Sensor eigentlich nicht wirklich geeignet für Einsteiger.
    Denn dann wird der Frust ziemlich groß und die Kamera wird dann schnell wieder verkauft!
    Ich denke aber wenn man sich auf diese Eigenheiten des Foveon einlässt und diese beachtet, hat man die Möglichkeit auf wunderbare Bilder.

    ps: na siehste, und ich denke es ist eines der schlichtesten und aufgeräumtesten Designs die es gibt. :)

  3. Sam

    Ich finde es eigentlich erstaunlich, wie lange sich der Foveon gehalten hat. Der Sensor wurde vor vielen Jahren als “Die Lösung” gegen Bildrauschen angekündigt (damals auch viel gepusht), wurde mit viel Spannung erwartet, und hat dann von der Bildqualität her ganz kräftig enttäuscht.

    Wichtig ist nicht, wie überzeugend die Idee hinter der Technik klingt. Wichtig ist, was am Ende rauskommt. Und wenn da die Bildqualität nicht überzeugt, dann muss man sich fragen, ob das Ding Sinn macht.

    Das irritierende an deinem Design, vermute ich, ist, dass nach dem Beitrag nicht direkt die erwarteten Kommentare kommen.
    Ach ja, und das Layout kann nicht mit Strg+-Scalierung umgehen, hält dann die Bildschirmgrenzen nicht ein – nervig an hochauflösenden Displays.

  4. Ich besitze eine Sigma DP1s mit diesem Sensor und liebe diese Kamera. Das Objektiv ist nicht lichtstark, sie ist langsam und auch kein ISO-Monster, aber wenn man erstmal mit diesen Beschränkungen zu leben und arbeiten verstanden hat, hat man ein Werkzeug mit einem ganz eigenen Charakter zur Hand. Sowas ist in der analogen Fotografie eine ganz normale Fragestellung.

    Aus diesem Grunde denke ich auch nicht, dass die SDs etwas für Neueinsteiger sind, sondern eher für jene Leute, die die bereits einen Grundausstattung haben und für ihre Fotografie die “Handschrift” des Foveon suchen. Das kann in der Natur- und Makrofotografie ebenso interessant sein, wie für mich, den eher das Urbane interessiert.

  5. Ich bin grundsätzlich der Ansicht, dass die Sigma-Kameras nicht für Einsteiger geeignet sind. Nicht umsonst wird der SD14 und den DP-Modellen (Dp1(s), DP2) oft nachgesagt, dass sie sogenannte “Künstlerkameras” sind.

    Ich selbst halte mich für einen Puristen, welcher speziell mit den DP-Modellen seine liebe Freude hat. Von der SD15 erwarte ich mir eine deutliche Steigerung zu seinem Vorgänger. Auch glaube ich, dass SIGMA im Four-Thirds-System-Standard seine Nase stecken wird. Mal sehen was sie auf der Photokina in Köln so alles präsentieren werden.

  6. Bernd

    Ich habe sie beide – die SD 14 und die SD 15!!!
    Ich liebe solche Nischenkameras…

    Frage mich bei der noch jungen SD 15 indes schon, wieso der Monitor so ein grobkörniges Bild aufweist?

  7. Hallo !

    Mit der Vorstellung der SD1 wird die Foveonwelt auf den Kopf gestellt. Aber auch der 4,7 MP hat seine Klasse. Ich nutze auch die DP1 und finde dieses Konzept sehr spannend.

    Die Frage, ob ein Foveon für Makros besser sein soll, als ein Bayersensor, kann ich meiner Meinung nach mit einem Nein beantworten.

    makro = Blende zu = Iso rauf … da ist der Foveon nicht so toll

    Aber ev. haben die Sigmatechniker der SD 15 das Rauschen abgewöhnt

    Bei Makro glaube ich, da kommt es auf die Optik an. Da ist der Sensor eher zweitrangig.

    lg Padiej

    • Also zb. eine SD15 mit dem Sigma 150mm 2.8 Makro könnte ich mir in Makrofotografie sehr gut vorstellen. :)
      Was mich brennend interessieren würde ist, wie sich der Foveon Sensor in meiner Art der Makrofotografie so tut. Leider kann ich diesbezüglich auch auf keine Erfahrungen von mir bekannten Fotografen zurück greifen.

  8. Bernhard Weber

    Eigendlich wollte ich nie einen Kommentar senden. Nur wenn ich die teilweise unmöglichen Meinungen lese, kann ich`s doch nicht lassen. Ich bin mittlerweise 76 Jahre und habe seit meiner Jugend als Hobby die Natur und Tierfotografie. Als ich anfing gab es als Diafilm den 18Din das entspricht 50ASA. ( Perutz hatte bei minimaler Fehlbelichtung einen Blaustich, Kodak den Rotstich und Fuji war von vornherein mit grün behaftet. Der einzige fehlerfreie war Agfa CT18. Dann kam von Quelle der erste Diafilm mit 24Din, 200ASA auf. Die Wogen unter den Fotografen gingen hoch, dene ein solch empfindlicher Film konnte ja nichts taugen. Viel zu grobkörnig (heutiges rauschen ?) um vernünftige Fotos zu schießen. Mit der digitalen Technik hat man uns viel, sehr viel unklarheiten genommen. So können wir sofort die Qualität der aufnahme kontrollieren und müssen nicht mehr bis nach der Entwicklung der Filme warten ob sie denn Brauchbar sind. viele Menschen heute, denen es an Erfahrung (analoge Fotografie) fehlt, glauben wenn sie eine tolle Kamera (Namen) gekauft haben, müssen sie auch gute Bilder schießen, haben aber kaum verstanden worum es eigentlich dabei geht und sind schnell dabei, dann der Kamera die Schuld für Ihr Unvermögen zu geben. Ich habe mir einige Zeit nach der digitalen Revolution die SD10 angeeignet und muß sagen, das ich nicht mehr von Sigma abweichen werde. Vor 2Jahren hab ich mich einmal zu einer Canon EOS450D überreden lassen und habe sie letzte Woche als gebraucht abgestossen. Sie kam bei weitem nicht an die Qualität der SD10 mit dem Foveon heran und mit der SD15, meiner nächsten, kann es ja eigentlich nur besser sein wenn man nichts unmögliches (siehe analoge Fotografie) verlangt. Damals waren 200ASA schon zuviel heute müssen es 3200 sein und nach Möglichkeit eine Feinkörnigkeit von 50. Es giebt Dinge die sind von vornherein vorgegeben, die man enfach nicht übergehen kann. Wer das begreift wird mit guten Erfolgen belohnt.

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