Mit dem Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro in Streetfotografie

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD
Letztes Wochenende hatte ich die Möglichkeit das Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro in der Praxis zu testen. Das 18-270 ist ein so genanntes Superzoom, nicht nur der Brennweitenbereich ist Super sondern auch die Größe bei 270mm.
Ich hatte selber ja noch nie so ein Megazoom Objektiv, angefangen hat Tamron damals, so weit ich mich erinnere mit den 28-200mm Objektiven. Nun 2010 sind wir bei unglaublichen 18-270mm angekommen.

Bei solchen Objektiven muss man immer bedenken, das die Zielgruppe eher die Fotografen sind die solche Objektive für den Urlaub verwenden. Also lieber ein Objektiv mitnehmen als fünf Objektive. Mit einem Dreh am Zoomring hat man ein Weitwinkel, ein leichtes Tele oder eben ein Superteleobjektiv.
Ich bin ja bei solchen Superzoom Objektiven immer etwas vorsichtig, da läuten bei mir immer die Alarmglocken. Denn bei solch einem Brennweitenbereich sind natürlich auch einige Linsen verbaut und mehr Linsen bedeutet normalerweise auch, das diese sehr schwer Optisch zu korrigieren sind.

Zum Glück hat Tamron alles was sie so Ausstattungsmässig zu bieten haben im 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro verbaut. Von LD-Glaselementen und Asphärischen Linsen bis zu einer Innenfokussierung. Tamron dem 18-270 noch einen effektiven Bildstabilisator spendiert. Denn bei 270mm ist eigentlich Schluss mit lustig, ohne Stativ zu fotografieren wird das zum Glücksspiel.

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD 2

Da bei dem Gewicht das, das 18-270er hat, der Objektivtubus von alleine heraus fährt wenn man die Kamera nach unten hält, hat Tamron eine Verriegelung eingebaut, bei der das Objektiv bei der Brennweite 18mm festgehalten wird.

Tamron 18-270mm 3.5-6.3 Di II VC LD 3

Ich habe die Möglichkeit gleich genutzt und das Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro ausgeführt, und zwar habe ich mir gedacht das ich mich in die Streetfotografie stürze. Und das natürlich in einer der schönsten Städte der Welt, in Wien.
Mit dem 18-270er und einer Aktivierten ISO-Automatik, lässt es sich wunderbar entspannt auf Motivsuche gehen.

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Also als erster muss ich sagen, das es mich ziemlich geflasht hat, als ich mit einem Dreh am Objektiv von 18mm auf 270mm gezooment habe-WoW! Es hat schon was, wenn man zb. in einer Kirche mit 18mm einen großen Teil der schönen Deckenmalerei fotografiert und ohne das Objektiv zu wechseln, mit 270mm ein kleines Detail des Kirchenaltars fotografieren kann. Die Autofokusgeschwindigkeit halt ich für ein Objektiv dieser Klasse für in Ordnung, es fokussiert relativ leise an meiner Canon 50D.

Und nun ein kleines Video über das Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro, bei der Streetfotografie:

Mir hat das Fotografieren mit dem Tamron 18-270er in der Streetfotografie, Spass gemacht. Sicher, gibt es einige Kompromisse die man automatisch mit einem Objektiv eingeht, das so einen großen Brennweitenbereich abdeckt. Zb. ist die Lichtstärke nicht berauschend, doch hier kann der eingebaute Bildstabilisator in Kombination mit der ISO-Automatik helfen.

Von der Bildqualität des Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro bin ich doch überrascht, eigentlich habe ich gedacht das bei so einen enormen Brennweitenbereich und so vielen Linsen in vielen Gruppen, die Optische Qualität eine Katastrophe ist. Aber weit gefehlt, bedenkt man den wahrscheinlichen Verwendungszweckes des Tamrons, lassen sich wunderbare Bilder mit diesem Objektiv machen. Einige Bildbeispiele meiner Streetfotografie Tour durch Wien:

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Mein Fazit: Gebt dem Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro eine Chance, ihr werdet Überrascht sein.

22 Gedanken zu „Mit dem Tamron 18-270mm F/3,5 -6,3 Di II VC LD Aspherical [IF] Macro in Streetfotografie“

  1. kann das sein, daß du architektur-fotografie zur streetfotografie machst ? 😉
    unter „street“ versteht man eigentlich etwas anderes, aber ok, jeder wie er mag,
    zu dem Tamron, nun ja, geschmacksache, ich finde den zoombereich reichlich überdehnt, man will doch auch ’ne qualität haben, habe von nikon das 70-300 VR, und finde das schon von der qualität her grenzwertig, es hilft alles nichts,
    großes zoom = flaue schärfe, ich denke das „nicht wechseln“ müssen darf kein argument sein, denn was kann schlimmer sein, als nach einem fototag feststellen zu müssen, das die bilder zwar „recht ok“ sind, aber es wäre besser gegangen….
    lg, karl

    1. Streetfotografie in unseren Breitengraden, mit unseren Gesetzen wird für mich immer ein Mischmasch sein. Spätestens dann wenn die Gesichter der Personen zu erkennen sind, könnte es problematisch werden.

      Es geht immer besser, wenn man das nötiger Kleingeld hat und bereit ist mehr zu tragen. Flaue Bilder konnte ich keine Feststellen, und abseits aller (meistens überflüssigen) Diskussionen über die Optische Qualität solcher Objektive, wird eines immer wieder vergessen – der Spass daran, mit solch einem Objektiv los zu ziehen und zu Fotografieren.

      1. Moin,

        zum Objektiv selbst is ja eigentlich alles gesagt :) Entweder man mag die Dinger, man will im Urlaub nicht wechseln oder man hat einfach Spass damit – oder eben nicht :) Jeder kann ja für sich entscheiden was er wie machen will. Testcharts, Häuserwände und 400% Zooms um dann über 4 Pixel „schaärfe“ zu diskutieren – naja wers braucht. Insofern ist ein subjektiver Erfahrungsbericht doch gut :)

        Ich möchte dann aber doch kurz ein paar Worte zum Thema „Street“ sagen. Bei allem Respekt: Eine Klassifizierung, nicht nur in der Fotografie, hat ihren Sinn. Und per Definition ist Street nunmal Street und kann eigentlich kein Mischmasch mit Städteschnappschüssen sein sein. In diesem Fall sehe ich da sogar keinen Mischmasch sondern eigentlich nur Städtebilder bzw. Architektur.

        Jede Klassifizierung oder von mir aus auch Stilrichtung dient ja auch der Bewertung und der Kategorisierung, sowohl von Bildern als auch von Erwartungen. Das erwähnen einer Kategorie respektive Stilrichtung erzeugt eine gewisse Erwartungshaltung, folgt im Normalfall gewissen Regeln und hat ein gewisses, nicht unbedingt fest aber doch eindeutig definiertes, Ziel. Wenn jemand „Food“ als Kategorie angibt dann geht es nicht um „Menschen die Obst Essen“ – und bei „Street“ geht es nunmal nicht um architektonische Städtebetrachtung sondern um (tendenziell) dokumentierende Fotografie. Sie rückt Momente des Alltags in den Fokus die man sonst eventuell nicht wahrnimmt weil man an ihnen vorbei geht, ist oft sehr pointiert, ist eine Art Spiegel oder zumindest eine Art Projektionsfläche – und es geht eigentlich immer um Menschen und Geschichten.

        Das es rechtliche Grenzen bzw. Grauzonen gibt denen man sich in der Streetfotografie schnell nähert oder sie sogar überschreitet ist Teil davon. Und nur weil etwas „problematisch“ werden könnte kannst du nicht mit dem Schlagwort Mischmasch aus Architekturbildern Street machen und dich aus der Verantwortung nehmen deiner im Beitrag gewählten Stilrichtung gerecht zu werden. Bzw. du kannst, aber du entäuscht damit die Erwartungshaltung sowohl des Betrachters als auch des Lesers. Eine Stilrichtung ist auch nicht abhängig von äußeren Umständen.

        Ein anderes Beispiel: Expressionismus in der Malerei bleibt auch dann Expressionismus wenn Gesellschaft und Epoche ihn für verwerflich halten würden. Und Street bleibt nunmal Street, auch wenn es eventuell Folgen haben könnte :)

        Und hier geht es nicht um die Qualität der Bilder, die will ich hier nicht bewerten. Es geht rein um eine wertneutrale Diskussion der Begrifflichkeiten. Aber gemessen an der Erwartungshaltung „Street“ schmälerst du dennoch ihre Qualität – als Städtebilder bewertet man sie nämlich völlig anders als in einem „Street“ Kontext.

        Gruss
        Niels

        1. @Nils, Habe mir die Bilder und das ganze noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen… ich gebe dir recht, mit der Klassifizierung des Genre „Streetfotografie“ bin ich etwa daneben gelegen.
          Das nächste mal wird entweder die Benennung eine andere sein, oder die Bilder.

  2. Also ich sehen das für den Urlaub als gute Alternative. Ob es nun ein 18-270 ist oder „nur“ ein 18-200, für die Familienfotos reicht es allemal. Verbunden mit einem kompakten Body (z.B. D40) eine hochmobile Kombination
    Schade nur, das das Tamron nix für Vollformat ist :-(

  3. Hm. Ich bin allers andere als begeistert von solchen Suppenzooms. Wenn ich nur 1 Objektiv mitnehmen möchte, dann das 50 1.4. Genau solche Suppenzooms sind doch Schuld an totgezoomten Bildern. Wo bleibt bei einer so hohen Blendenöffnung der gestalterischre Spielraum ? Bei der Blendenöffnung für mich auf jeden Fall auf der Strecke. Mir erschließt sich der Anwendungszweck nicht. Gerade im Urlaub möchte ich doch die besten Ergebnisse haben.

    Wenn ein Zoom, dann 70-200 2.8 + 24-70 2.8 am Kleinbild Das ist maximale Flexibilität bei wirklich übberagender Abbildungsleistung und genug Freistellpotential.

    Aber das ist wie so vieles alles sehr subjektiv zu sehen. Wer mit so einem Suppenzoom glücklich ist, warum nicht. Allerdings stelle ich mir da immer die Frage ob eine Bridgekamera nicht die bessere Wahl gewesen wäre….

    1. öhm sorry crosa, aber in welcher finanziellen welt bewegst du dich denn? schonmal darüber nachgedacht, dass selbst ein solches „suppenzoom“ für einige fotografen (und sei es nur hobby) schon eine finanzielle herausforderung darstellen könnte?
      bloß, weil sich nicht jeder zB. die von dir genannten, excellenten linsen leisten kann, ist das noch lange kein dreck…weder die optik, noch der output mit selbiger.
      aber, das liegt wohl auch immer daran, wo man sich so bewegt, mit seiner fotografie.

      just my 2 cent.

      1. WENN ich einen möglichst großen Brennweitenbereich abdecken will, und dabei nicht auf Abbildungsqualität verzichten möchte wird es halt teurer. Natürlich geht es mit Tamron 28-75 auch günstiger. Wer ~1000,- für einen Body ausgiebt bewegt sich ja in gewissen finanziellen Bereichen. Aber das ja leider üblich, teurer Body und Glasbodne davor.

        Ich hab mein 24-70 welches ich für 850,- gebraucht gekauft hatte hab ich für fast den sleben Preis wieder verkauft, weil ich die Linse zu wenig nutze. 70-200 2.8 sehe ich aber auf die Nutzungsdauer (viele Jahre im Gegensatz zu den Bodys) aber … auch egal.

        Wer mit dem Suppenzoom zufrieden ist , warum nicht. Ich wäre es nicht und würde ein 50 1.4 vorziehen…

  4. also sorry, jetzt muss ich aber nochmals meinen senf ablassen 😉
    du schreibst einen artikel über ein objektiv in einer schon fast „anpreisenden“ art und weise als ob du beim verkauf gewinnbeteiligt wärst, kommen dann kritische komentare dazu, dann findest du die diskussion über ebensolche objektive sinnlos ?? seltsam….

    1. @karl, was ich sinnlos finde sind Diskussionen über Testdiagramme, abfotografierte Häuserwände uns sonstige MTF-Charts Pixelbeeper zeug´s!
      Das 18-270 hat mir diesen Tag sehr viel Spass gemacht und das habe ich auch so geschrieben, wenn das jetzt für einige zu Euphorisch ist, dann ist das halt so.

      Es darf ja eigentlich nicht sein – denn Testberichte in Fotozeitschriften und auf Webseiten sagen uns doch seit Jahren das diese Superzooms doch nicht so gut sind, und nun schreibe ich halt – Oh, ja man kann damit Fotografieren und auch noch eine menge Spass haben. Man sollte sich mal die Zeit nehmen und sich so ein Superzoom ausborgen und mal einen Tag, so wie ich, fotografieren gehen. Und nicht alles 1:1 übernehmen was so genannte Test-Experten so von sich geben.
      Kritische Kommentare sind kein Problem, aber man sollte dabei Differenzieren, ob man eine generelle Abneigung gegen solche Objektive hat, oder ob man solch ein Objektiv schon selber einmal in Verwendung hatte-sind halt zwei paar Schuhe!

  5. Ich denke mal, es sollte hier mehr differenziert werden…

    Das ein Superzoom kein Ersatz für den lichtstarken Objektivpark ist, sollte klar sein. Es wird auch nicht als Ersatz gehandelt sondern als Ergänzung
    Nur ich muss Manfred recht geben, für die Reise/Urlaub (in Verbindung mit einem kompakten Body) ist sowas durchaus zu gebrauchen. Nicht jeder hat den gleichen Anspruch wie wir,für meine Frau wäre z.B. ein Objektivwechsel überhaupt nichts, sie sieht in einem Foto eher den klasssichen Schnappschuss, da geht es nicht um Freistellung etc..? Es ist und bleibt eine persönliche Entscheidung und man sollte so etwas tolerieren. Ich habe mal Fotos von einem Profi-Reise- und Landschaftsfotograf gesehen, der alle Bilder nur mit D90 und Nikon 18-200mm gemacht hat, Welche Optik genutzt wird ist doch Wurst, hauptsache der Fotograf kommt zu seinem persönlichen Wunschfoto.
    Ich für meine Teil hatte schon öfters den Wunsch, auch ein 18-200 zu haben, Da ging es aber (wie gesagt) um Schnappschüsse/Familienfeste. Ich habe mal auf einer Messe mit einer 450D und Sigma 18-200 fotografiert und war froh, das ich diesen Brennweitenbereich abdecken konnte. In dem Trubel ist einfach keine Zeit für Objektivwechsel (davon abgesehen, das die anderen Objektive irgendwo gelagert werden müssen). Ich hatte das auf einer Freisprechung mal gemacht und mir war gar nicht wohl, das meine (in dem Moment) nicht genutzten Objektive auf einem Tisch rumlagen….

    Zur Qualität vom Tamron kann ich nichts sagen, ich hatte bis jetzt noch kein Superzoom (egal welcher Marke), auf Testberichte in Zeitschriften gebe ich nicht viel. Aber ich bin durchaus der Meinung, das man damit gute Fotos machen kann. Wenn ich bedenke, wie schlecht mein altes Sigma 55-200 im Internet geredet wird, habe ich doch (für meinen Geschmack) und für den Preis einige tolle Fotos damit gemacht.

    BTW : Verzeichnungen und Vignetten lassen sich bei Bedarf am PC korrigieren

  6. Hallo, das war der Artikel auf den ich gewartet habe. Danke dafür! Ich werde mir das Zoom wahrscheinlich jetzt kaufen. Ich werde es nicht für meine anspruchsvollen Fotoprojekte verwenden, aber für meinen Familienurlaub. 2 Kinder warten nicht bis Papa ein Motiv in aller Ruhe fixiert hat. Dabei ist das für mich eine Abwägung zwischen ich bekomme ein Foto oder ich bekomme keines. Zudem glaube ich, dass ein gutes Foto sich nicht über dessen Schärfe definiert, sondern über die Assoziationen die es beim Betrachter hervorruft. Das kann ein superscharfes Gefieder eines Raubvogels sein, das kann aber auch ein verwischtes Foto von meinen Söhnen sein, die in einem schummrigen Cafe Blödsinn am Tisch machen. Ich finde es immer erholsam sich einmal ein paar Klassiker der Fotogeschichte anzuschauen z. B. Jean Gaumy (Auf hoher See), nicht immer Ansel Adams 😉 …nichts für Ungut

  7. mea culpa, mea culpa, die befürworter dieser dinger haben ja alle so recht,
    die bösen zeitungen reden solche suppenzooms mit absicht schlecht,
    die ausgebildeten fotografen haben allesamt auch unrecht wenn sie von diesen aschenbechern abraten,
    mir wurde schon vor 40 jahren in der ausbildung erklärt dass solche zooms ein schmarrn sind,
    bei deren verwendung man nur kompromisse eingehen muss, und warum soll ich die eingehen ??
    da haben die leute ’nen Body um 1500 Euro z.b. und knallen dann so ein teil darauf..
    ein relativ sinnvolles zoom sollte nicht mehr als die dreifache anfangsöffnung aufweisen…
    was solls, wem nicht zu raten, dem ist nicht zu helfen,
    ich für meinen teil würde für kein geld der welt auf meine D700/D3 einen solchen aschenbecher montieren,
    die Fotocommunity’s sind voll mit genau diesen bildern,
    wo man dann als komentar liest, naja ein wenig mehr schärfer hätt’s schon sein können….
    (vor allem bei ausschnittsvergrößerungen), nun gut ich möchte niemandem seine meinung nehmen,
    wollte auch niemanden zu nahe treten 😉 auch dir nicht manfred, lese deine blogs meist recht gerne
    nur diesmal war mir das ganze doch zu heavy 😉
    lg, karl

  8. @karl : Du hast Bedenken, was ein Superzoom betrifft und das ist auch berechtigt. Nur schau dir mal bitte dein Equipment an….Glaubst du denn, das ein Vollformat-Nutzer der typische Käufer eines Superzooms ist??? Mal abgesehen davon das die, die ich kenne, alle für DX gerechnet sind.
    Natürlich muss man Kompromisse eingehen, du legst aber hier einen Maßstab an, den DU dir setzt, aber auch allen anderen überstülpst. die evtl nur ne 350D o. D3000 oder Alpha 200 etc. haben und einfach Fotos machen wollen….
    Nicht jeder hat einen Body für >1000€, warum ist der Bereich um 600€ (als Kit) so hart von div. Firmen umkämpft?
    Und glaubst du nicht, das ich in der Entwicklung seit den letzten 40 Jahren einiges getan hat? Ein Superzoom ist IMMER ein Kompromiss, aber wenn es den Ansprüchen langt, warum nicht???

    Achso, Scott Kelby nutzt selber das 18-200 von Nikon für Reisefotografie. Aber der hat wahrscheinlich auch keine Ahnung….. http://www.scottkelby.com/blog/2009/archives/5827

    Leute, seid doch einfach mal tolerant und lasst jedem das Equipment nutzen, was er möchte. Fotos werden immer noch viel zu oft nach der verwendeten Hardware beurteilt und nicht nach dem eigentlichen Foto

  9. @Daniel,
    also erstens kann die d700 auch DX, weiters arbeite ich auch noch mit den d200/d300, ich möchte auch niemanden meine meinung „überstülpen“ sondern höchstens mal zum nachdenken anregen…
    zu scott kelby, ich habe nie behauptet dass er keine ahnung hätte, er empfiehlt das nikkor 18-200 als „taugliches“ reisezoom,
    (fährst du gerne in einem „tauglichen“ auto???)
    vor allem so hoffe ich möchtest du wohl nicht nikon und tamron auf der qualitätsebene gleichsetzen…
    mein verständnis für logik hört eben dort auf, wo sich leute zwar einen „tollen“ body leisten, (lifeview, was auch immer für schnickschnack muss sein) und beim objektiv dann sparen, da „genügt“ dann plötzlich auch weniger perfektes (man muss halt kompromisse machen) das kann ich nicht nachvollziehen.
    zu den 40 jahren, na klar hat sich da vieles verändert (zum glück), jedoch die gesetze der mathematik und der optik nicht !!
    zur toleranz, das bin ich ganz sicher, ich wäre der letzte der andere meinungen nicht akzeptiert, allerdings darf ich auch meine äußern…
    in diesem sinne wünsche ich jedem der an solch‘ einem teil freude hat viel spaß damit
    lg an alle, karl

  10. Wis schon gesagt, der Käufer einen Superzooms (Marke sei mal völlig dahingestellt, verstehe aber nicht warum Tamron generell als schlecht bzw gegenüber Nikon minderwertig dargestellt wird) wird keiner wie „wir“ sein, sondern jemand, der halt einen großen Brennweitenbereich für seine Urlaubsfotos abdecken möchte und dessen Body um die 500-600€ liegt. So sehe ich das.

    Btw: Hast du das Tamron schon mal benutzt? Wenn ja, ist deine Kritik berechtigt, denn du hast Erfahrungen damit gesammelt. Wenn nein kann ich nicht nachvollziehen, das etwas ungesehen einfach den „untauglich“ Stempel bekommt. Die Foren sind voll mit solchen waghalsigen Aussagen. Das 35mm 1.8 wurde schon schlecht gemacht, bevor es die ersten Testfotos(!) geschweige denn Objektive in Europa zu kaufen gab. Irgendwo sollte die Kirche im Dorf bleiben

    1. Dem Brennweitenbereich entsprechen ist die Abbilungsleistung super. Aber nur unter diesem Gesichtspunkt. Das ganze ist halt eine Sache des Anspruchs. Der eine sieht das Canon 16-35 2.8 L II als viel zu schlecht im Vergleich zum Nikon 12-24, der nächste ist mit dem Kit mehr als zufrieden.

      Auch ein Body für 500-600 Euro kann deutlich mehr als ihm das Tamron ermöglicht. Wehr damit zufrieden ist, ok, warum nicht. Natürlich gibt es immer Besserwisser die jede Linse zerreissen.

      Für mich erschließt sich nur der Anwendungszweck des Tamrons nicht. Das aber eben subjektiv. Rein physikalisch kann eine solche Linse aber leider nicht überzeugen. Natürlich sind Sätze wie besser als erwartet zutreffend. Aber jetzt schraub dir mal ein 70-200 4 L, sagen wir mal für ~600,- also so viel wie die meisten Bodys, und mach je ein Foto bei Offenblende…..

      1. das Etikett „professonell“ garantiert noch lange keine ausgewogene Leistung eines Objektivs.Konkret:der vielberühmte Nikkor 24-70mm 2,8g-ed hat eine starke Bildfeldkrümmung,verzehrt bei 24 mm stärker als das eingebaute Objektiv meiner
        ehemaligen Lumix Superzoomkamera um 600 Euro und ist bei Blende 2,8 und 70mm hoffnungslos weich-und was mache ich mit meinem Anspruch auf Topleistung?

  11. Beim „Knips“schaute man mich mit grossen Augen an als ich erklärte ich wollte den Zacuto z-finder n i c h t zum filmen verwenden…sondern zum manuellem Scharfstellen am Liveview.Dies beweist mir nur wie wenig sich die „Profis“mit den Möglichkeiten moderner DSLR,s auseinandersetzen-Meinungen solcher herrschaften beeindrucken mich deshalb wenig.Die Kombination:LIveviewStativmodus/Stativ/Fernauslöser/ZacutoZ.-Finder ist derzeit die mit Abstand zuverkläßigste Methode ,scharfzustellen-man muß nur wissen, wie man diesen „Schnickschnack“einsetzt…

  12. mir scheint als stünde ich derzeit mit meinen Superzoomkommentaren alleine da-macht nichts, ich möchte das Thema trotzdem fortsetzen und vielleicht sogar für Böses sorgen-denn ich tat etwas was Puristen den akuten Haarausfall bescheren wird-ich knallte wirklich, ganz schamlos, den nagelneuen Vollformat-Nikkor Superzoom 28-300mm…. auf einen Vollformat-Digitalbody!!!
    Jetzt tief durchatmen, viiiiiel testen und dann versuchen halbwegs objektiv zu urteilen…
    Nach dem ersten Tag kann ich noch nichts Verbindliches sagen, mehr als 200 Fotos waren nicht dabei (hatte Kinderdienst)-aber der erste Eindruck scheint sehr positiv zu sein .Der Tubus fährt n i c h t raus und rein wenn s.schräg gehalten(welch ein Unterschied zum18-200er!),der Kontrast und Schärfe scheinen prima zu sein, Vignette.. halt übliche Werte,
    Das Tamron-Pendant kann man ,das scheint mir jetzt schon klar, vergessen wenn man 900 Euro für d. Nikkor übrig hat. Ich erlaube mir noch weiter zu berichten…
    Grüsse an Alle

  13. Sorry, noch ein Nachtrag:an Daniel-ich besitze das Tamron objektiv 28-300 mm und vergleiche es direkt mit dem Nikkor-werde das Tamron verkaufen denn ich sehe wirklich bedeutenden Unterschied

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