Mittlerweile ist das Internet voll mit Informationen und Tipps für Fotografen, diesbezüglich kann man nicht das Rad neu erfinden. Schon vor 50 Jahren wurde einem genau so oder ähnlich erklärt, wie die Blende funktioniert und was das mit der Schärfentiefe/Tiefenschärfe auf sich hat.

Es gibt unzählige Bücher darüber die seit Urzeiten versuchen, es noch besser zu erklären. Durch das Internet glaubt nun auch jeder zweite Fotoeinsteiger er könnte es noch besser erklären, aber im Prinzip ist das immer der gleiche aufgewärmte Kaffee.

Und wenn sich nun einige selbst ernannten Experten, die eher die Fotosoftware beherrschen, als das eigentliche Handwerk Fotografie, sich lustige Sachen ausdenken, um den Fotobegeisterten Einsteiger noch zusätzlich zu verwirren, kann ich mich nur davon kopfschüttelnd abwenden und mir einen beruhigenden Baldriantee gönnen.
Nicht falsch verstehen jeder soll das lesen was er will und wo er glaubt, einen nutzen daraus zu ziehen. Aber spätestens dann, wenn man sich die Fotografischen Basics angeeignet hat, trennen sich hier die Wege, denn dann sucht man automatisch die fotografischen Essenzen, und diese findet man sich nicht dort.

Ich selber Fotografie seit ca. 15 Jahren und bin weit davon entfernt ein Experte zu sein. In dieser Zeit habe ich viel über Fotografie gelernt und auch wieder viel vergessen, noch heute lerne ich fast wöchentlich dazu und es macht mir einfach großen Spaß, Tipps und Tricks von anderen Fotografen gezeigt zu bekommen und diese umzusetzen.

Zoomyboy.com ist sicher auch nicht die richtige Anlaufstelle für den Einsteiger, da gibt es weitaus bessere Webseiten, die sich mit diesen Thema beschäftigen. In meinen Artikeln gehe ich eigentlich immer davon aus das das Fotografische Rüstzeug bereits vorhanden ist, denn sonst könnte ich nie mit meinen Lesern zb. über Bildkomposition oder über technische Unterschiede von Objektiven in der Makrofotografie usw. diskutieren. Und das ist auch gut so, denn jeder soll sich seine Nische suchen, in dem er gut ist, und wenn es optimal läuft seine Erfahrungen und sein Wissen an andere weiter geben.

Wo man sich zb. ein sehr gutes Fotografisches Fach- Basiswissen abholen kann, ist zb. bei Michael K. Trout´s kleinen Fotoschule und Andreas Hurni.

Ich will jetzt nicht sagen das es Tipps im klassischen Sinn sind, ich sehe es eher als Ansatz, über das man eventuell mal nachdenken könnte:

  • Lasst euch nicht grün für blau verkaufen, hinterfragt auch mal.
  • Achtet auf das Licht, von wo kommt es wann wie stark. Lässt sich eventuell durch einen Standortwechsel das vorhandene Licht für das Bild besser einsetzen.
  • Achtet auf den Hintergrund.
  • Achtet auf Formen, Linien und Strukturen.
  • Und ganz wichtig, versucht das Fotografieren zu “Entschleunigen”. Lasst euch Zeit beim Fotografieren.

So, das wäre es mal zu diesem Thema, von mir.