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3 Spannende Digitalkameras

In den letzten Monaten waren jetzt nicht wirklich die großen Überraschen bzw. die Kracher bei denn neuesten Veröffentlichungen der Kamerahersteller dabei. Mal abgesehen von den DSLR Boliden und der Einsteigerklasse mit immer mehr Pixel und noch mehr möglichen ISO Einstellungen bzw. einer HD Videofunktion.

Aber wo sind die Ideen und Konzepte abseits des bereits gezeigtem? Denn auch durch diese kleinen innovativen Dinge kann der komplette Digitalkamera Markt einen wichtigen Schritt nach vorne machen, meine ich.

Hier sind mir persönlich eigentlich nur drei Digitalkameras in den letzten Monaten aufgefallen, die Samsung NX10, Lumix G2 von Panasonic und die Samsung EX1.

Die Samsung NX10.

Was mir bei der Samsung NX10 gleich aufgefallen ist, ist das der verbaute Sensor ein CMOS-Sensor im APS-C-Format ist und das ein hochpräziser elektronischer Bildsucher den Spiegel ersetzt. Durch den Wegfall des Spiegelkasten ist es möglich geworden die Samsung NX10 so kompakt zu bauen. Auf einem 3 Zoll AMOLED-Bildschirm lassen sich dann auch wunderbar die Bilder vorab betrachten.
samsung nx10
Speziell mit dem 2.0 30mm Objektiv (auf dem Bild zu sehen) ist die NX10 eine echte Hosentaschenkamera, und dies geht schon eher in die Richtung-man sollte nie das Haus ohne Kamera verlassen.
Prinzipiell denke ich, werden in ein paar Jahren alle Einsteiger- und Aufsteiger Kameramodelle einen elektronischen Sucher haben. Dann wird auch sicher die Auflösung dieser, schon mehrere Millionen Pixel hoch sein und so ein Echtzeit Liveview im Sucher könnte ja auch dann für mich Interessant sein.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Die Lumix G2 von Panasonic

Die kleine G2 von Panasonic könnte ein genialer Wurf werden. Schwenkbarer 3 Zoll Monitor, Blitzschneller Kontrast-Autofokus, feine Wechselobjektive und ein Touchscreen-Autofokus.
Man tippt auf dem Display auf die gewünschte Motivstelle und die Kamera stellt auf diesen Punkt scharf, gleichzeitig kann man der G2 auch sagen, dass sie auch gleich auslösen soll.
panasonic lumix g2

Ich stelle mir das gerade in der Makro- bzw. Landschaftsfotografie vor: In Ruhe auf dem nach oben gedrehten Display das Makromotiv komponieren, die Blende und Verschlusszeit einstellen und mit einer Berührung auf das Display die einzelnen möglichen Stellen im Bild durchgehen ob nicht da oder dort, die Schärfe besser hin passt.

Jetzt werden sich vielleicht einige denken, was sollen der sch…, brauche ich nicht. Tja jedem das seine, war früher schon so, damals sagten das viele über den Autofokus, die Zeitautomatik, TTL, Polaroid, Liveview… usw.
Ich denke über solche Neuerungen eher pragmatisch, wenn es mich in meiner fotografischen Arbeit, beim Weg zum Bild unterstützt, wunderbar her damit, egal was die anderen darüber sagen.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Die Samsung EX1

Eine gute Digitale Kompaktkamera, das wäre schon was, wie zb. die Samsung EX1, die könnte ich mir gut für die Streetfotografie vorstellen.

Mit dem verbauten 1/1,7 Zoll großen Sensor (der weitaus größer ist, wie die üblich verbauten in Kompaktkameras), der absichtlichen Reduktion auf 10 Millionen Pixel – um das Bildrauschen nicht zu fördern. Und einem 3 Zoll AMOLED Display, mit RAW Speicherung und der Möglichkeit die EX1 im manuellen Modus zu bedienen gehört dieses Modell schon alleine deswegen zu einer Besonderheit.
Als i-Tüpfelchen gibt es noch den obligatorischen Bildstabilisator und ein Sahnestück von Objektiv mit einer maximalen Lichtstärke von 1.8 obendrauf. Na wenn das nicht eine geniale Kompaktkamera für die Streetfotografie ist, dann weis ich auch nicht mehr.
(mehr informationen beim hersteller: link)

Also ich freue mich darauf, was da noch kommt.

3 Kommentare

  1. Ich gebe Dir erstmal recht, spannedn sind die dinger alle drei.
    Die NX10 ist zum erstenmal wieder in einer Größendimension, die wir von den Pentax MX/ME oder Oly OM1 her kennen. Schon komisch…
    Allerdings würde ich noch einige Zeit warten, derzeit sind die Preise für diese Kleinsysteme überzogen hoch und die Verlässlichkeit im mittelfristigen Betrieb steht für mich auch noch in Frage, ganz abgesehen davon welche System sich am Markt durch setze und welche Gläser dafür tatsächlich erhältlich sein werden.
    Was mich etwas bedenklich stimmt: Manuelle Gläser aus den 70ern laufen heute noch wie eine Eins. Je mehr elektronik in so eine Linse kommt, desto eher fällt sie auch aus. Eines meiner Zooms ist gerade am abschmieren, Grund: Wackelkontakt am Tubus in den Kontakten, die die eingezoomte Brennweite (und damit maximale offenblende, MTF Infos für AF usw.) übertragen.
    Obwohl optisch noch völlig in Ordnung kann ich die Linse jetzt entweder zum reparieren geben… oder entsorgen.
    Die Gefahr sehe ich halt bei diesen ganzen Voll-Elektronischen Dingern.

  2. Samsung EX1: Eine wirklich interessante Kamera. Der Sensor ist mit seinen 1/1,17“ aber trotzdem zu klein, wenn auch größer als bei anderen Kompakten. Da nützt einem auch die Blende 1,8 nix. Freistellen geht da nur im Telebereich. Ich finde, ab micro-Fourthirds wird’s interessant, allerdings sind die erhältlichen Kameras wieder nicht kompakt genug.

  3. Die Idee APS-C für die Hosentasche finde ich sehr verlockent, schon bei der Sigma DP1/DP2 habe ich fast gezuckt. Leider ist gerade Ebbe in der Fotokasse. Die Idee/Wunsch bleibt aber weiter bestehen. Schön das bei anderen Herstellern auch in diese Richtung gedacht wird :)

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