Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter auf dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro Objektiv

Da das Tamron SP 90mm 2.5 Macro Objektiv mit Adaptall 2 Anschluss nur bis zum Modus 1:2 geht, ich aber auch hin und wieder einmal gerne bis zu 1:1 fotografieren möchte, habe ich mich auf suche gemacht nach eine Möglichkeit dies technisch umzusetzen.
Tamron hat damals 1979 extra einen eigenen Teleconverter gefertigt, mit dem es möglich war, mit dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 zu kommen.

tamron sp bbar mc teleconverter 2x

Der Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter mit dem Codekürzel „01F“ konnte mit allen Tamron SP Objektiven ab einer Brennweite von 90mm eingesetzt werden. Da dieser Teleconverter auch der SP-Serie angehörte, war er die erste Wahl um die Brennweite seiner Tamron SP-Objektiven zu verdoppeln bzw. um den Abbildungsmaßstab zu vergrößern.

tamron sp bbar mc teleconverter 2x

Aber Achtung, Tamron hatte damals auch einen zweiten 2xfach Teleconverter im Sortiment mit dem Codekürzel „200F“ dieser kann nicht mit dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro verwendet werden, da hier die Hinterlinse des Objektivs an den Linsen des Teleconverters anschlägt.
Die beiden Tamron SP Teleconverster unterschieden sich auch durch das Aussehen. Das Modell 01F, hat am Gummischarfstellring Längsrillen und die eingravierten Blendenwerte sind hinter einem Schiebemechanismus. Das Modell 200F ist am Gummischarfstellring geriffelt und die eingravierten Blendenwerte sind normal sichtbar.

tamron sp 90 2.5 mit tamron teleconverter x2

Der Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter an dem SP 90mm 2.5 Macro trägt beim 1:1 Abbildungsmaßstab doch schon sehr auf, aber es ist noch Ok.
Da wir hier eine Verdoppelung der Brennweite haben, ist nun aus den 90mm, ein 180er Makro geworden. Spätestens jetzt sollte man über eine Spiegelvorauslösung, ein stabiles Stativ und einen ebenso stabilen Kugelkopf oder Dreiwegeneiger nachdenken, denn sonst würde man hier ein riesiges Potenzial herschenken.

usambaraveilchen blätter im 1:1 makromodus

usambaraveilchen blätter im 1:1 makromodus 2

palmkätzchen/weidenkätzchen blüte im 1:1 makromodus

Die Bilder (zb. die drei Bilder oben) die ich bis jetzt mit dem SP BBAR MC 2fach Teleconverter mit 1:1 fotografiert habe, sind für mich mehr als Ok. Ich werde zwar nicht immer mit dem Teleconverter fotografieren, aber es gut zu wissen, das man jederzeit darauf zurück greifen kann.

Die Gebrauchtpreise liegen von € 20.- bis zu Unverschämten € 100.-, bei alles Liebe mehr als € 50.- würde ich aber für den Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter nicht bezahlen. Ich persönlich kann allen Besitzern des Tamron SP 90mm 2.5 Macro nur dazu raten den SP BBAR MC 2fach Teleconverter zu kaufen, er harmoniert wunderbar mit dem 90er Macro und obwohl seines Alter optisch noch immer erste Sahne.


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8 Gedanken zu „Tamron SP BBAR MC 2fach Teleconverter auf dem Tamron SP 90mm 2.5 Macro Objektiv“

  1. ich muss gestehen, dass ich eher schlechte erfahrungen mit telekonvertern gemacht habe :( oft leidet die qualität so stark, dass ein crop der originalbrennweite weit besser aussieht.

    1. Klar ein Teleconverter ist immer ein Kompromiss, egal welche Preisklasse das Objektiv oder Konverter hat.
      Aber in meinem Fall kann ich damit leben, die Optische Einbußen sind für mich in diesem Fall, noch erträglich. 😀

  2. Hallo,
    ich darf mich auch stolzer besitzer des Tamron 90mm 2.5 nennen, einfach ein klasse Objektiv aber ich benutze nicht den Konverter den ich zwar auch habe aber lieber nehme ich den Tamron 1:1 Adapter der extra für das 90mm hergestellt wurde denn er „raubt“ mir nicht das Licht.

    LG Lutz

  3. Hallo aus Deutschland.

    Hmm, ja nun, wie ist das denn mit den Konvertern? Also traumflieger hat ja die 1,4- und 2-fach Konverter getestet und vom Kauf der zweifachen abgeraten. Sie 1,4-er und 1,5-er und bedingt der 1,7-er sind zu empfehlen. Grundsätuzlich stimme ich dem zu. ABER, und hier muss schon mal differenziert werden, wie die Kombi aussieht. Meine erfahrung nach unzähliche Tests mit Objektiven von 50 mm bis 1000 mm ist folgender:

    Der 1,4-er Kenko DG ist bis auf ein 50-er also so ab 100mm voll zu empfehlen, und zwar für Makro- und Fernfotografie. Der 2x von Kenko (MC 7) nur bedingt, ABER er ist immer besser gewesen als das Hochrechnen in Photoshop.
    Und nun meine Erfahrungen bei der Testreie mit dem Vivitar S1 105 1:2,5 Makro (Also das Kiron):
    Mit dem 1,4-er Konverter waren die Bilder SCHÄRFER als ohne! Kurios, oder passt hier was zusammen, oder weil die Blende um den Faktor 1,4 verkleinert wird? Egal wie, ich wollte es nicht glaubem und habe die Testreie 2 mal wiederholt, von wegen scharf oder nicht… Ergebnis war immer gleich. eben ein Tik schärfer. Somit habe ich mit der Pentax Kx ein 220-er Makro. Damit gehen Makros mit einbein durchaus. Biem 2-fachen war die Sache so, dass von Blende 2,5 bis 5,6 die Schärfe deutich verloren ging (immer im Zoom 200%). Und da dieses Objektiv die eigenart hat ab einer Blende von 5,6 sprunghaft schärfer zu werden, waren die Bilder ab 5,6 akzeptabel, und mit 8 und 11 wirklich GUT und ich meine gut. Ab Blende 16 war diese Kombi unbrauchbar, da nicht nut die Schärfe sondern auch das Bokeh unansehnlich wurden. Somit habe ich ein Makro von 315 mm zu benutzen im Bereich von Blende 5,6 bis 11. Und ab hier geht nur noch Stativ und Spiegelvorauslösung.
    Also bitte alles schön differenziert betrachten.
    Ich bekomme übrigens demnächst das Tamron 2,5 90mm mit dem 2-fach Konverter und werde dann eine neue Teatreie starten und gern darüber berichten. Nur das mit der Homepage muss ich noch regeln, damit Ihr zugriff habt.
    Mein Testaufbau: Valimex Stativ bis 2.2m (wirklich super stabil), ein Triopo B3-Kopf, was feines! und Pentax Kx mit Infrarotauslösung (3 sec Spiegelvorauslösung). Bei den Aufnahmen verharrte ich ruhig. Abgelichtet habe ich eine 1-Euro Münze mit Leonardos Proportionsstudie.
    Ach ja, dabei ist mir folgendes aufgefallen: CAs gibt es beim Kiron bis Blende 5,6, ob mit oder ohne Konverter.

    Grüße
    Eduard Werner

  4. Hallo zusammen,

    so, Testreihe mit Tamron 1:2,5 90 mm durchgeführt. Hier meine Ergebnisse:
    Das Tamron ist bis Blende 5,6 schärfer als das Kiron 105-er. Bei Blende 5,6 und 8 geben sich die Linsen nichts. Ab Blende 11 ist das Kiron schärfer. Die Unterschiede sind deutlich! alles im Modus bis 1:2.
    Nun mit Konverter bis 1:1:
    Das Tamron ist auch hier trotz 2-fach Konverter (SP BBAR MC 2x) von Blende 2,5 bis 5,6 schärfer. Ab Blende 8 ist das Kiron deutlich schärfer und bei Blende 11 ist das Tamron mit Konverter sehr soft. Mit dem Kenko Teleplus MC 7 und dem Tamron hatte ich folgendes Ergebnis: Bis Blende 5,6 ist der Tamron-Konverter deutlich schärfer. Ab Blende 8 der Kenko. Die Kombi Tamron plus Kenko kann auch mit dem Kiron ab Blende 8 durchaus mithalten! Scheint also so, dass der Tamron-Konverter das Ergebnis ohne selbigen hervorhebt. Keine Ahnung ob das bei anderen Tamronobjektiven auch so ist (Serienstreuung) aber mit den beiden 2-fach-Konvertern kann ich auch bis 1:1 uneingeschränkt arbeiten. Natürlich mit Spiegelvorauslösung und Stativ.
    Von der Haptik gefällt mir das Tamron wegen dem Gewicht und der Größe besser. Von der Farbdarstellung das Kiron, welches im Bereich der Lichtfarbe der Pentax-Objektive liegt (Gelb bis neutral). Das Tamron gibt mit der Pentax K-x die Rottöne deutlich erhöht wieder, muss man mögen. Die CAs sind beim Tamron geringer (auch mit Konverter), die Randunschärfe mit dem 2-fach-Konverter stärker. Ich wollte das Tamron schon wieder einstellen, bis ich abends spontan ein Paar Fotos von einer Küchenschelle im untergehenden Streiflicht gemacht habe… Man oh man was ein Kontrast und was für Schärfe/Unschärfe welches Bokeh. Sprich ich war einfach hin und weg von der Darstellungsqualität des Tamron. Werde es also definitiv behalten! Habe mir nun auch noch andere Tamronobjektive aus der Adaptall 2-Serie zugelegt (2,5 135-er und 3,5 70-210-er) und bin von der Qualität angetan. Die Farbdarstellung ist bei allen gleich: Rot bevorzugt, BBAR-Vergütung eben.

    Grüße

    Eduard Werner

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