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Ein Tunnelblick, verpasste Bilder und ein Experiment

Wenn ich eine meiner Touren durch den Wald mache, bemerke ich immer wieder, das ich mir fotografisch gesehen immer einen Mikrokosmos vorstelle. Ja ich sehe schon das fertige Bild mit einem Rahmen, oder besser gesagt ich kann auch ohne Sucher das rundherum einfach ausblenden.
So ähnlich wie ein Tunnelblick, in dem ich dann nur das Motiv und den Hintergrund sehe. Ich denke speziell in der Makro- und der Nahfotografie, ist es viel schwieriger diese Bilder in seinem Kopf aus dem ganzen Bild, das unser Auge wahrnimmt, auszuschneiden.

Wenn ich mich mit einer normal langsamen Schrittgeschwindigkeit durch den Wald bewege, und mein Blick über den Boden, die Blätter, Sträucher und Bäumen schweift, bleibe ich plötzlich stehen und habe in Sekunden ein Motiv gefunden und auch sofort aus diesem Ganzen herausgelöst. Oder ich sehe es gar nicht und laufe eben an diesem tollen und genialen Motiv/Bild einfach vorbei! Ja auch das ist Fotografie.

Die Stimmung des Waldes, die Stimmung des Fotografen im Moment der Aufnahme, kann nicht immer zu jeden Bildbetrachter durchdringen. Alle Bilder erzählen etwas, so oder so. Diese fünf Bilder von mir erzählen auch etwas, ich nenne es gerne ein “Kopfabenteuer”, und zur Unterstützung biete ich euch ein kleines Experiment an.

Ihr startet das Video unten, das folgende Musikstück dauert 5.42 Minuten. Ihr hab also genug Zeit euch die Bilder anzusehen. Wenn ihr also das Video gestartet habe, setzt ihr eure Kopfhörer auf, stellt die Lautstärke gut ein, klickt auf das erste Bild, nun könnte ihr mit den Pfeiltasten links und rechts eurer Tastatur, zwischen den Bildern wechseln.
Nehmt euch Zeit für die Bilder, wandert durch das Bild, entdeckt was es zu entdecken gibt, lasst euch darauf ein, lehnt euch zurück und geniest es einfach.

blatt am waldboden


schneeflocken auf pflanze


snow dream forest


snow dream forest 2


snow dream forest 3

Und? Habt ihr ein kleines Kopfabenteuer erlebt?

4 Kommentare

  1. Sicherlich würden die Bilder und die Musik viel besser wirken, wenn alles zusammen in einem Video ablaufen würde. Nachteil: Man kann nicht selbst bestimmen, wie lange man ein Foto betrachtet. Und das war aber wohl Deine Idee dabei. Auch werde ich durch die Monitorumgebung abgelenkt. Ich schaue mir solche Bilder – auch mit Musik – viel lieber im Vollformat auf dem Bildschirm an, dann wirken sie erheblich besser.
    Mich persönlich lenkt die (sorry für den Ausdruck) Gejösel-Musik mehr ab, als dass sie mein Empfinden für die Bilder stärkt. Aber das ist rein subjektiv. Anderen gefällt das vielleicht.
    Und zum letzten hatte ich die Bilder so schnell durchgeklickt. Fünf Bilder in 4:30 zu betrachten, das dauert mir zu lange. Dazu haben die Bilder für mich zu wenige Details, die man entdecken könnte.

    Das ist meine persönliche Meinung dazu. Ansich aber eine gute Idee, Bilder mit Musik zu verknüpfen.

  2. Da muss ich Teezeit recht geben.
    Wäre besser gewesen die Bilder in dem Video zu zeigen.
    Ich habe zuerst runter gescralled und die Bilder angeschaut und dann wurde mir erst bewusst das das Video die Musik zu den Bildern ist.

    Mich lenkt die Musik auch etwas ab aber das ist sicherlich Geschmacksache.

    Sicherlich wäre auch besser gewesen die Bilder im Video zu verknüpfen da man die Vollbild Funktion nutzen kann was Teezeit ja auch schon sagte. Da fällt das Konzentrieren auf die Bilder leichter.

    grüße,
    alphapixels

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