Fotografie ist eben auch ein Kopfabenteuer

Fotografie mit allen ihren Facetten bietet mir die Möglichkeit, Bilder so einer Metapher zu unterziehen, das die Bilder später so sind, wie ich sie gesehen habe.
Immer Inspiriert durch die eigene Fantasie, geformt durch Bücher, Filme und das Leben, sehe ich manche Szenen eben anders. So wie dieses alte Haus im Schnee, so für mich nichts besonderes, doch beim umrunden des Hauses, vielen mir Szenen aus Büchern oder Filmen ein.
Fotografie ist eben auch ein Kopfabenteuer.

haus im schnee
VORHER-Haus im Schnee

old grunge house
Nachher-Old Grunge House


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9 Gedanken zu „Fotografie ist eben auch ein Kopfabenteuer“

  1. Fotografie beginnt im Kopf – ja!
    Hm, manchmal aber auch nicht. Also bei mir ist es so!
    Oft mach ich ein Bild und weiß, da mach ich was draus. Aber was es dann wird, entscheidet sich erst oft wenn ich wirklich das Bild am Monitor betrachte und darüber nachdenke – manchmal eben…!
    Und dann gibt es Bilder da weiß ich von Anfang an:“Das müsst in HDR toll aussehen.“
    Oder in Schwarz/weiß oder eben in Grunge so wie deines,
    was dir übrigens sehr sehr gut gelungen ist! Sieht echt geil aus!

    1. Zuerst eine Textur drüber, war eine alte Hauswand. Dann eine Ebene in der Farbe braun mit 75% Transparent drüber.
      Dann mit Dynamik und Kontraste, in den hellen bereichen zurück genommen und in denn Dunklen hinauf.
      Dann wieder eine Textur, für denn Rand. Die Ecken abgedunkelt mit Pinsel-unterbelichtung.
      Dann diese Ebene mit der Original, Ineinanderkopieren, eventuell öfters bzw. versuchen mit „Weiches Licht“.
      Leichte Unschärfe drüber, 100% am rand, in der mitte 50%.
      Dann eventuell nochmal mit braunen Pinsel, den Rand bearbeiten.

  2. Fotografie ist NUR Kopfabenteuer, behaupte ich jetzt mal. Keins meiner Bilder kommt out-of-the-cam. Warum auch. Ich kann meine Bilder so inszinieren, wie ich das möchte. Das ist das faszinierende daran.

  3. Nettes Kopfabenteuer.
    Kannst Du von dem Bild so mal einen Abzug machen und posten ob das was geworden ist? Ich habe mit diesen Effekten immer das Problem: Sie sehen am Bildschirm ja ganz nett aus, lassen sich aber letztlich nicht in „echte“ Bilder, also auf Material, umsetzen. Aber vielleicht fehlt mir da auch der richtige Ansatz, evtl. funktioniert das z.B. auf Leinwand?

    1. Michael, habe bei manchen Bildern die gleiche Erfahrung gemacht. Speziell wenn es um solche Bilder geht, wie das oben.
      Hin und wieder, kommen hier auch die Drucker nicht ganz mit bzw. sieht es eben anders aus.
      Aber wenn du willst kann ich mal Testabzüge machen, einmal im Digitaldruck und einmal Plotten.

  4. Eventuell würde es gehen, das Bild um die Textureffekte reduzieren und nur mit Tonung und Vignette auf ein (evtl. vorher gealtertes) Büttenpapier zu drucken.Ich werde im Sommer, wenn die Sonne (etvl.) wieder scheint, mal mit ein paar Kontaktprintverfahren experimentieren, z.B. Cyanotypien. Das könnte bei dieser Art Bild auch gut gehen.
    Danke für die Mühe, bin schon gespannt!

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