4 Bilder und der Wind

makrofotografieDer Wind, in der Makrofotografie kann man ihn nicht gebrauchen und wenn er dann noch im Januar bei 0 Grad sehr präsent ist, naja dann wird es auch noch bitterkalt.
Aber da wir ja keine Schönwetterfotografen sind, muss man auch bei diesem Winter raus in die Natur. Alles andere währe doch ein Kindergeburtstag, oder? An diesem Tag war ich ca. 4 stunden unterwegs, danach hatte ich schon leichte Probleme beim sprechen, weil mir schon ziemlich der Mund zugefroren ist, deshalb habe ich euch diesmal das Video dazu erspart, ihr hättet mich echt nicht verstanden beim Sprechen 😉

forest way
Hier stand ich auf einen kleinen Hügel, und habe hinunter diesen Waldweg fotografiert. Die Brennweite dürfte so um die 200mm gewesen sein, um hier wieder diesen besonderen Bildlook zu haben, habe ich hier wieder mit blende 22 und ISO 100 belichtet.

ruhiger baum
Eine recht Interessante Aufnahme wie ich finde, denn hier habe ich mit Blende 22 und ISO 100 um auf eine lange Belichtungszeit zu kommen, damit der Wind die Äste und das Gras zum bewegen bringt. Und dies auf dem Bild dann in verschwommener Art zu sehen ist. Dadurch das die zwei dicken und großen Bäume durch den Wind nicht bewegen, und alles andere durch den Wind leicht unscharf ist, ergibt sich so ein Interessanter Effekt.

Natürlich ist es viel gemütlicher, bei so einem stürmischen Wetter, bei eine heißen Tasse Tee zu Hause im warmen zu sitzen. Aber für mich ist Fotografieren, wenn man trotzdem raus geht. Jim Brandenburg hat mal gesagt: „Tiere und die Natur zu fotografieren, ist stets eine mühsame Angelegenheit. Manchmal ist man einsam, aber immer ist die Arbeit intensiv.“ Wie recht er hat. Sicher man könnte es sich einfacher machen, und im Winter sich auf die Makrofotografie am Tabletop konzentrieren, aber ich brauche auch die tollen Winteraufnahmen, bzw. die Bilder auf denen man regelrecht spüren kann, wie kalt es es dort war, oder das alles in diesem Wald gerade einen Winterschlaf macht.

Bei solchen Temperaturen bzw. Wetterverhältnissen zu fotografieren ist auch für den Fotografen und die Ausrüstung eine Herausforderung, hier müssen alle Handgriffe sitzen, man glaubt gar nicht wie schnell man ein Stativ aufbaut und die richtigen Einstellungen findet, bei Minus 15 Grad.

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blatt an baum
Dieses Blatt und die kleinen Baumnadeln habe sich an der Baumrinde regelrecht festgeklammert. Da der Baum schon sehr alt war, und die Rinde dies gezeigt hat, wollte ich hier eine Malerische Bildstimmung erzeugen, um den ganzen noch meine Stimmung aufzudrücken.

moos sw
Saftig grünes Moos an einem am Boden liegenden Baum, und das im Januar! Diese kleine Dinger die da immer bei so einem Baummoos rausstehen, sind das. In Farbe war mir das ganze aber zu bunt für den Januar, habe ich diese Bild in Schwarzweiß umgesetzt, unterstützt durch einen Orange Filter.

7 Gedanken zu „4 Bilder und der Wind“

  1. Mir gefällt besonders das erste Bild sehr gut. Gerade dieser malerischer Effekt gibt dem Bild eine sehr schöne mystische Stimmung finde ich. Das Leiden in der Kälte hat sich also gelohnt :)

    Ich hab zu Weihnachten einen Handwärmer geschenkt bekommen, der ist recht praktisch um sich ein bissl die Hände zu wärmen oder um die Akkus etwas auf Temperatur zu halten.

    1. Ja das ist das 70-300 Tamron. Es Produziert aber schon einiges an Ausschuss, aber was will man um € ca. 120.-. Wenn man sich dessen bewusst ist, ist es als übergangsobjektiv nicht verkehrt.

  2. Ich sitzt, wenn ich mal Zeit habe, herum und ärgere mich darüber, dass keine Sonnestrahlen den Himmel durchbrechen. Da weigere ich mich einfach Landschaftsaufnahmen zu machen. Danke für die Inspiration. Vielleicht sollte ich einfach mal meine Graufilter nach draußen mitnehmen.

    Gruß Florian

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