Zusatznutzen des Kameradisplay

video digitalkamera
Viele Digitalkameras haben nun schon eine Videofunktion, ob das nun sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt. Der Markt bewegt sich und die Hersteller reagieren darauf, selbst in der Oberliga kommt fast keine DSLR mehr ohne Videofunktion daher.
Da man sich die Videos die man mit seiner DSLR aufgenommen hat, natürlich auch auf dem Kameradisplay ansehen kann, sehe ich hier ein interessantes verstecktes Potenzial.

Mal angenommen, man ist gerade bei einem Studioshooting, und man überlegt, wie man mit einer Lichtquelle ein tolles Kopflicht zusammen bringt. Und letztens hat man das ja in einem Fotografie lern Video ja gesehen. Und währe das nicht cool, wenn man nun in die Fototasche greift und die Speicherkarte wechselt, und auf dieser Speicherkarte genau dieser Video-Workshop drauf währe. Dieses Video kann man sich nun auf dem Kameradisplay ansehen, und dann mit dem frischen Wissen weiter fotografieren.

Natürlich müssten die Videos speziell herunter skaliert werden, auf die Größe der Kameradisplays und die Speicherkapazität der Karten.

Oder:
Oder die Firmen Video2Brain, Galileo Design und FotoTV bieten zusätzlich zu ihren Video DVD´s und Internetangeboten als Alternative ihre Lernvideos auf Speicherkarte an, eventuell in komprimierter inhaltlicher Form.
Oder:
Beim Kauf der Digitalkamera geben die Hersteller eine Speicherkarte dazu, auf der sich das aktuelle Produktportfolio befindet, oder eben Videohinweise auf mögliche Zusatzfunktionen der Kamera.

Oder:
Der Fotohändler gibt dem Kunden eine Speicherkarte mit auf denen auf kommend Aktionen in Videoform hinweist.
Oder:
Am Ende eines Fotografie Workshop´s bekommt der Teilnehmer eine Speicherkarte mit dem Workshop Inhalt mit.

Die Frage ist kann die Digitalkamera das Videoformat lesen und mit welchem Video-Codec müssen die Videos komprimiert werden damit sie kleine genug und trotzdem eine noch akzeptable Qualität haben? Ich könnte mir das gut vorstellen, solche Videos auf der Digitalkamera anzuschauen, wenn ich z.B. in der Natur auf das Motiv oder das richtige Licht warte. Oder auf der An- oder Abreise zu einem Shooting oder eben in den Pausen.


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9 Gedanken zu „Zusatznutzen des Kameradisplay“

  1. Hm…Von der Idee her nicht schlecht, habe schon drüber nachgedacht ein paar Tut-Videos auf mein Handy zu laden..Bietet sich ja auch an und das Handy ist immer dabei…

    Achja, auf einigen V2B DVDs sind bereits (ausgwählte Kapitel) für IPhone und Konsorten umgewandelt. Ein netter Service wie ich finde

  2. Also die Grundidee ist ja nicht schlecht. Aber ich glaube da gibt es dann doch Geräte die dafür besser geeignet sind, wie iPhone & Co. Das habe ich auch immer dabei und das Display ist noch ein bisschen größer.

  3. Ich finde die Idee großartig. Auch wenn es geräte gibt die besser geeignet sind, macht es schon genau für die Kamera Sinn. Wäre ja auch ein prima Verkaufsargument für Speicherkartenhersteller XY, also der Mehrwert Video auf der Karte. Meine altmodische Kamera kann zwar kein Video, aber könnte sie es, würde ich das schon so nutzen, gerade im Studio, bei komplexeren Lichtsituationen….

  4. Hmm, wenn ich beim Studioshooting bin und dann erst mal ein Tutorial ansehen muss, habe ich etwas falsch gemacht, oder? Vor allem, wenn das Model Geld dafür verlangt…

    Alex

  5. Es gibt halt auch Leute die sich ein günstiges Studio mieten, weil Sie gerad erst mit dem Thema Studio anfangen… So einer wie ich eben. Und gerade da, beim Ausprobieren/Lernen/Testen würde MIR das schon helfen. Keiner spricht von MUSS, eher von KANN.

  6. Die Idee ist schon gut, aber ich will ein FOTOapparat und keine Digicam. Und Tuts anschauen beim knipsen ist voll uncool.
    Ich sag nur „Lernen durch Schmerzen und in die Hose gegangenen Fotos“

    Aber trtzdem gute Idee!!!

  7. Du solltest dir deine Idee patentieren lassen, bevor du sie allen verrätst 😉 Ich finde den Einfall auch super. Wäre sowieso toll, wenn die Firmware in Kameras so flexible wäre wie das Betriebssystem eines Smartphones. Die CHDK Leute haben das schon einen guten Anfang gemacht.

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