Die ersten Sony Objektive sind da

Sony AF 50mm 1.8 DT SAM und Sony AF 30mm 2.8 DT Makro SAM

So die ersten Sony Objektive sind nun Angekommen, beide natürlich Festbrennweiten. Das Sony AF 50mm 1.8 DT SAM und das Sony AF 30mm 2.8 DT Makro SAM. Die Objektive selbst machen mir einen vernünftigen Eindruck, die Verarbeitung ist dem Preis angemessen. Ich hatte ja auch schon andere 50er Objektive von zb. Nikon, gleich viel Plastik, im Gegenteil das Sony 50er ist sogar noch ein Vollplastikgehäuse, dh. aus einem Teil gefertigt. Ob das dann besser ist, wird die Zukunft zeigen.
Die Sony Objektive mit der Bezeichnung SAM (Smooth Autofocus Motor), garantieren einen gleichmäßigen AF-Betrieb, was immer das bedeutet? Ob sich das in der Praxis bemerkbar macht, mal schauen.

Was noch nicht da ist, ist die Kamera! Ich habe mich nun dazu entschlossen, keine Vollformatkamera zu kaufen. Ich sehe hier bei den Crop-Kameras noch einen kleinen Vorteil für mich, wegen der Makrofotografie-in Bezug auf die Brennweitenverlängerung. Sollte ich doch noch umschwenken auf zb. eine Alpha A850 oder A900, ist es auch kein Problem, denn ich habe meistens nie so viele Objektive, das es weh tun könnte, beim Wertverlust.
Deshalb wird es hier eine A700 werden oder der Nachfolger, der eigentlich schon in den Startlöchern steht. Nur leider ist es nicht so leicht eine Sony Alpha A700 zu einem vernünftigen Preis zu finden. Es werden zwar immer noch welche Neu angeboten, obwohl die 700er offiziell schon eingestellt wurde, aber diese zu einem völlig überzogenen Preis, wenn der Nachfolger bald kommt. Und bei den gebrauchten Sony Digitalkameras, sieht es im Moment auch nicht besser aus.

Speziell bei der Anzahl der Objektive möchte ich es diesmal wieder versuchen, es auf ein Minimum zu beschränken. Ein Paar Festbrennweiten die denn Brenntweitenbereich in dem ich mich meistens bewege, abdecken. Und eventuell später ein Zoomobjektiv im starken Telebereich, wie zb. ein 70-200er. Das wird es dann auch schon gewesen sein-mit meinem Objektivfuhrpark.

In den letzten Wochen hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Sony Fotografen auszutauschen. Ich stellte viele Fragen und ich hörte viele Antworten. Das Tolle daran ist, es waren keine Prospektantworten, bzw. Antworten von verblendeten Markenfetischisten, sondern Antworten aus der Praxis, dir mir doch sehr weitergeholfen haben. Natürlich werde ich sobald ich meine Minimal-Ausrüstung zusammen habe, meine Erfahrungen hier in diesem Fotoblog weitergeben. In Form von Artikeln aber auch in Videos.

Und dann kommt Endlich wieder das wichtigste, das Fotografieren. Und dann wird es wieder Bilder zu sehen geben, hier auf Zoomyboy. :)


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16 Gedanken zu „Die ersten Sony Objektive sind da“

  1. Schick, 30mm und 50mm – 35mm und 50mm sind die Brennweiten, die ich für meine nächste Kamera anpeile.

    Irgendwann sollte ich vielleicht auch mal anfangen, Kameras wieder zu verkaufen 😉

  2. Ja schön!
    Ich hoffe meine Antwort auf Deine flickr Mail konnte Dir weiterhelfen.
    Bei nem 70-210er würd ich Dir zu Minolta raten.
    Wenn Du magst könnte ich Dir meins mal zu Testzwecken zuschicken.

  3. Ich habe früher auch mit Minolta/Sony fotografiert und finde das Bedienkonzept nach wie vor weitaus besser, als bei Canon (nutze ich heute). In Sachen Preis-/Leistungsverhältnis setzt Sony derzeit meines Erachtens aber nicht unbedingt den Benchmark und beim Objektivportfolio gibt es auch noch ein paar Lücken. Ich habe auch ein bisschen die Befürchtung, dass Sony (wie seinerzeit KonicaMinolta) irgendwann hinschmeisst, weil es ihnen einfach nicht gelingt, den beiden Platzhirschen Canon und Nikon großartig Marktanteile abzunehmen. Gute Objektive kauft man für 10-30 Jahre Nutzungszeit. Ärgerlich, wenn es irgendwann keine Bodies mehr dazu gibt (Investitionsschutz). Derzeit kloppt sich Sony mit Pentax, Olympus, Panasonic und Samsung um die knapp 20% Marktanteil, die Canon und Nikon übrig lassen. Diese Brotkrumen werden Sony auf Dauer kaum reichen. Die anderen „Kleinen“ kämpfen mit ähnlichen Problemen. Hoya als Mutter von Pentax sah sich gerade diese Woche genötigt, per Pressemitteilung Gerüchten entgegenzutreten, dass man das Pentax-Kamerageschäft wieder loswerden will.

  4. Das das Bedienkonzept der Sony Kameras sehr gut sein dürfte, höre ich nun schon sehr oft, da ich ja die von Nikon und Olympus sehr gut kenne, bin ich schon gespannt.
    Wenn man bedenkt das Sony erst so richtig seit 2 bis 3 Jahren im DSLR-Geschäft mitmischt, haben sie doch bis jetzt ein tolles und fein abgestuftes Kamerasortiment auf die Beine gestellt. Alleine schon weil doch einige Kamerabauteile die bei der Konkurrenz verbaut werden, wie zb. die Sensoren oder Displays, denke ich nicht das Sony hier nur eine Halbe Sache daraus macht. Ich denke doch das es eine Langfristige Sache wird, sicher das Objektivsortiment ist noch nicht so ausgebaut wie bei Canon oder Nikon, aber das ist nur eine Frage der Zeit.
    Die Sache mit Hoya und Pentax, läuft wohl für viele Suboptimal, hoffentlich wird da nicht ein Kamera- und Objektivhersteller mit Geschichte, verheizt.
    Ich denke aber auch, wir Konsumenten sollten das Kaufen, was uns in dem Moment wo wir eben Kaufabsichten haben, am besten Sinnvoll erscheint bzw. eben gefällt.

    1. Tim, ich hatte auch das 50er 1,8 Nikon das Neue, und das ist mir eher nicht nach Metall vorgekommen. Kann aber auch sein, das Vielleicht ein Teil davon nach Metall wirkt.

  5. Hm. Dann hab ich wohl ’n anderes Objektiv. Oder es falsch in Erinnerung. Ich meine, meins besteht aus dem gleichen Material wie meine Kamera sprich ’soner Magnesiumlegierung, also vergleichsweise robust. Das hatte ich zumindestens vor 3 Monaten bei Foto-Erhardt im Laden gekauft. Davor hatte ich es schonmal, war aber zwischenzeitlich auf Canon umgestiegen.

    Also der innere Teil des Objektivs besteht eignetlich aus Plastik, aber das äußere Gehäuse aus „Metall“. Wie gesagt, ich hatte bzw. habe 2 verschiedene, die identisch waren und beide waren nicht aus Plastik. Kann aber auch sein, dass ich mich grade irre.

  6. Ich habe eine Alpha 700 und bin ziemlich zufrieden damit.

    Sony wird, fürchte ich, in Richtung DSLR-Massenmarkt gehen, das heißt, mehr Funktionen reinpacken, dafür Kompromisse bei für mich wichtigen Bereichen (Rauschen, Autofocus) hinnehmen. Langfristig werde ich wohl dann auf Sony verzichten.

    Alex

  7. ich bin gespannt auf deine erfahrungen, ich überlege selber von der canon 500d auf die alpha700 umzusteigen, aus dem einfachen grund des vorteils mit dem bildstabilisator. ich mag nicht gern mit stativ fotografieren, das empfinde ich als sehr ein-engend.

    festbrennweite fasziniert und begeistert mich auch, mache grade selber erste schritte mit einem 50mm / 1,4 und bin total begeistert von der quallität.

    1. Lustig, ich komm von Pentax, einem System mit Stabi in der Kamera, und hab mich davon (und generell von stabilisierten Objektiven) verabschiedet, weil sie *mir* für *meine* Fotografie nichts bringen.
      Ich fotografiere vorwiegend im Nahbereich bis vielleicht 100mm, eher mit 50mm.
      Was ich fotografiere, bewegt sich (Menschen, Bäume, Wasser, Feuer, …), daher brauche ich mindestens 1/125s um die Bewegung einzufrieren, meist sogar mehr.

      Und bis 100mm ab 1/125s brauche ich keine Stabilisierung, das geht noch locker aus der Hand.

      Daher gebe ich kein Geld mehr für Stabilisierung aus – das ist in erster Linie für Telefotografen sinnvoll, also ab 200mm Brennweite.

        1. Manfred, willst Du damit etwa andeuten, dass nicht jeder mit 100mm bei 1/125s verwacklungsfrei fotografieren kann? Wie viel Kaffee trinkt ihr denn so am Tag? 😉

          Wobei das mit dem Stativfreak schon stimmt, es geht nichts über ein gutes Stativ.

          1. Ich habe früher auch immer geglaubt das ich eine ziemlich ruhige Hand habe. Bis ich mir mal die Mühe gemacht habe und einige Aufnahmen verglichen habe. Hier speziell mir der alten Regel, Brennweite ist ca. gleich Verschlusszeit, obwohl ich ja glaube das die Digitalsensoren hier heikler sind als der der gute alte Film. Mit Frei Hand und mit Stativ bzw. mit Bildstabilisator, Ui,ui,ui kann ich dir nur sagen, die Unterschied waren Eklatant.
            Dies spielt aber speziell in meiner Makrofotografie keine Rolle, denn hier geht ohne Stativ bzw. Sandsack fast gar nichts.

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