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Warum Fotografieren wir!

Letztens ist mir wieder eingefallen, das ich immer schon gerne die Geschichten gehört habe, warum und wie die Menschen zur Fotografie gekommen sind. Als junger Hanswurst habe ich immer mit großen Augen die Geschichten der Alten Hasen am Fotostammtisch bestaunt und diese Erfahrungen, Erlebnisse regelrecht aufgesogen.
Ich Persönlich finde diese Geschichten Wunderbar. Bei manchen war es die erste Kamera die man vom Großvater bekommen hat, oder zu Weihnachten lag die Pocketkamera unter dem Baum. Und andere waren spät berufene, haben sich vielleicht an den Schaufenstern die Nasen platt gedrückt und die tollen Leicas und Hasseblads bestaunt. Der nächste hat bei einer Familienfeier eine Kamera in die Hand gedrückt bekommen und das war es dann. Und für einige war es vielleicht das Bedürfnis Erinnerungen festzuhalten, oder einfach nur Geschichten zu erzählen.

Bei mir war es eigentlich ziemlich simpel. Ich habe die Fotografien in National Geographic bewundert, ich konnte so die Geschichten von diesem Land oder diesem Tier in einem Bild sehen und erleben. Ich war dabei, und es war einfach Fantastisch. Denn Rest hat mir dann eine Fotostrecke von Henri Cartier Bresson, Ansel Adams und dem großartigen Jim Brandenburg gegeben. Ab da war es um mich geschehen. Ich wollte gar nicht so Fotografieren wie diese Ausnahmekünstler bzw. diese Nachahmen sondern ich wollte meine Bilder haben und meine Kopfbilder zu Papier bringen.

Ich denke ein Bild das mich sehr beeinflusst hat ist ca. 160 Jahre alt. Dieses Bild hat mir gezeigt wie Fotografie, erstarrte Bilder wunderbare Geschichten erzählen können, und welche Bild- und Fantasie Anregende Macht Bilder haben können. Und zwar ist es dieses Bild:

Fading Away von Henry Peach Robinson 1858, © Royal Photographic Society, Bath.

Fading Away von Henry Peach Robinson 1858, © Royal Photographic Society, Bath.

Der Virtuelle Stammtisch ist eröffnet: Was ist denn eure Geschichte?

14 Kommentare

  1. Ich hab über Umwege zur Fotografie gefunden.

    Als Teenie hab ich schon gerne gemalt.
    http://pixelboogie.de/old_site/images/past/jimi.jpg

    Damals in den 90ern als Vollblut-Hippie mit langen Haaren war alles digitale für mich undenkbar. Dali war mein großes Vorbild.
    Dann irgenwann hab ich erkannt, dass Computer ja doch nicht so uncool sind, und ich fing an mich für 3D-Design zu interessieren, was ich auch eine Zeit lang gemacht hab. Da konnte ich schonmal mit virtuellen Kameras rumspielen

    http://pixelboogie.de/old_site/images/past/robo_matrix.jpg

    Das hat mich aber irgendwann nicht mehr so richtig gepackt, weil es doch zu künstlich war.
    Durch das Fach “Audiovisuelle Gestaltung” in meiner Ausbildung hab ich die Fotografie entdeckt, fand das alles total spannend. Das hat dann so 3-4 Jahre in mir gewirkt. Während dessen hab ich mit Handys oder billigen Digicams geknipst und rumprobiert. Bis ich mir dann vor 3 Jahren meine erste Bridge Kamera von Fuji gekauft hab…WoW! Da kann man ja alles manuell einstellen! Naja und nochmal 2 Jahre später wurde die Fuji verkauft und eine DSLR gekauft

    …to be continued ;)

  2. Ich habe mir 2005 meine erste Digiknipse gekauft und bin immer damit rumgelaufen. Schon bald entstand irgendwie der Wunsch nach mehr: Mehr Zoom, schnellere Bildfolgen, aber vor allem der Wunsch nach einer richtigen Blende.
    Aufgrund meines damaligen fehlenden Grundverständnisses für die Technik der Fotografie machte ich einen Fehlkauf und legte mit eine Bridgekamera zu. Die Bilder waren zwar besser als aus der Digiknipse und ich hatte auch mehr Zoom, aber mein Bokeh war nicht das was es sein sollte und auch schlug ein gewisses Rauschen in einigen Bildern ein.
    Nachdem ich dann technisch schön langsam fit wurde und meinen Fehler bemerkte, sah ich mich nach einer dSLR um und kaufte 2007 eine D40. Damit war es dann um mich geschehen.
    Seit dem beschäftige ich mich weniger mit Kameras und Zubehör, sondern eher mit der Motivwahl und mMn dem kreativen Teil der Fotografie. Nun sehe ich Motive und will diese erhalten bzw. sehe teils schon die fertigen Bilder vor mir.

  3. Sam

    Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich mit Fotografie angefangen hab. Muss so ca. 30 Jahre her sein.
    Erst mit einer (defekten) Uralt-Kamera, dann die meiner Eltern, vom eigenen Geld dann die erste SLR.
    Geliebt habe ich die Minox 35ml, analoge SLR hatte ich grade mal 3, irgendwann kam ein Dia-Scanner dazu, ich wusste schon bei Ankündigung der erste DSLR für utopische 40.000,- dass ich unbedingt hin zu digital wollte, was aber unbezahlbar war.
    Vor ca. 10 Jahren kaufte ich dann meine erste 2mp Digicam für einen vierstelligen Betrag, vor 5 Jahren nahm ich meine Analoge SLR nochmal in die Hand, wusste sofort, ich will wieder SLR, seitdem hab ich haufenweise DSLR gehabt (bin inzwischen bei meiner 6. oder so, und könnte damit selbst Manfred hier noch Konkurrenz machen, der ja auch gerne wechselt).

    Warum ich fotografiere? Weils Spaß macht! Alles drumherum, von der Technik übers Licht, Planen, Setup, Bearbeiten (noch am wenigsten), Drucken, Rahmen, Aufhängen.

    Ich finde das einfach schön!

  4. Pingback: Warum fotografiere ich? at icatus Photoblog

  5. Die ersten Erfahrungen mit Film waren eher banal. Zum 30. stand dann die erste Digicam an, das war Dezember 2001. Ab dann wurde das fotografieren für mich zu einer Art Tagebuch. Am Jahresende liebte ich es dann all die besuchten Plätze noch mal zu besuchen, so rein virtuell. 2006 fing dann der Blog an. bebildert sollte das schon werden. es folgte eine neue Digicam.

    Klein und immer dabei. Dann aus Spaß die Teilnahme an einem kleinen Wettbewerb und der 2. Platz. Das war der Moment als ich aufgehört habe zu knipsen und mehr übers fotografieren nachdachte. Es dauerte nicht lange und der Wunsch nach DSLR war gebohren. Herbst 2007 war es dann soweit und es wurde Leidenschaft… Der Grundgedanke, erlebtes in Bildern festzuhalten ist aber geblieben….

  6. Pingback: Warum fotografiere ich? | Photozio

  7. Ich war mit einem Freund und ein paar Skatern unterwegs. Das ist vielleicht 1,5 Jahre her. Und hab seine bisherigen Fotos gesehen (er kam aus Wien, ich aus Salzburg). Irgendwie hatten die was, und als ich dann mal nach Wien kam und besagtes Mal diese Rollbrettaktion um Längen von der Kunstfertigkeit des Fotografen übertrumpft wurde hatte es mich.

    Da hatte ich schon meine 2te Digitalkamera, aber die war,… naja.
    Auf jeden Fall wollte ich bis dahin gar nicht mehr (nach der 1sten). Und dann noch ein kleiner Ruck von 2 Freunden, mit denen ich einfach rumgelaufen bin und fotografiert habe. (beide dslrs).
    Das wars dann,.. ich bin als Übergangslösung in die Partyfotografie eingestiegen, hab die alte Kam von meinem Vater rausgekramt (eine Minolta X700) und dann auch nach 6 Monaten “Leihkamera” meine D90 erworben.

    Warum ist eine gute Frage. Aber es bringt mich vom Computer weg, bremst mich. Ist einfach chillig. Und ich kann mich selbst begeistern (was wirklich schwer für mich ist).

  8. Pingback: Der Film ist voll » Warum fotografiere ich eigentlich?

  9. Pingback: Warum fotografieren wir? | hellyeah!!!

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