
Es war glaube ich so Anfang der 90er, als ich eigentlich durch Zufall einen Fotografen kennen lernte, der gerade nach zig Jahren Aufenthalt in den USA, nach Österreich zurück gekommen ist. Er hat irgend etwas mit Reuters zu tun gehabt, keine Ahnung mehr was genau. Zu diesem Zeitpunkt bin ich gerade so in die Fotografie eingestiegen, und habe alles aufgesaugt, was ich so über Fotografie hörte oder halt in einem Magazin lesen konnte.
Ich war nicht nur von seinen Geschichten fasziniert und seinen Abenteuern, sondern ganz besonders von seine Beigen/Sandfarbenen Fototasche bestückt mit einer Nikon F3 und einigen Objektiven. Speziell diese Fototasche hatte es mir angetan, sie war irgendwie aus einem weichen Material und doch war sie stabil, und schmutzabweisend. Der nette Mann erzählte mir dann, das das eine Domke F2 sei, mit dieser Tasche läuft in den USA jeder zweite seiner Kolleggen damit herum. Domke F2? Noch nie gehört! Ich musste so eine Tasche haben, ich versuchte verzweifelt ein Domke F2 in Österreich zu bekommen, damals war das ja noch nicht so mit dem Internet. Leider was es mir nicht möglich so eine Fototasche aufzutreiben.

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Und heute, ist die Domke F2 irgendwie in Vergessenheit geraten, andere Taschenhersteller sind dazu gekommen, bzw. haben sich die verwendeten Taschenmaterialien verändert und dadurch auch die Ausstattung und die Funktionen der Fototaschen. Denn heute sind Fototaschen, mit Neopren überzogen, sind gleichzeitig auch ein Rucksack und eine Hüfttasche und können mit ihrem Flexiblen Innenraum auf die jeweiligen Platzbedürfnisse umgebaut werden.
Nicht so die Domke F2. Sie besteht aus CANVAS Baumwolle, einem Segeltuch ähnlichen Material überzogen mit einem Ballistic-Nylon. Und trotzdem ist die Domke F2 Wasserabweisend, durch das eingesetzte Material spielt die F2 ihre stärken aus, für das sie seit 30 Jahren von Fotografen in der ganzen Welt so geschätzt wird:
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