Dies und Das und eine Umfrage

Dieser Digital Fotografie Blog hat sich speziell seit dem letzten Jahr doch etwas verändert. Ich merke selbst das Zoomyboy.com gewisse Typen an Lesern anzieht, die Kommentare und das Feedback das ich an Mails bekomme zeigt mir, welche Artikel bzw. Themen gerne oder eben gar nicht gelesen werden.
Natürlich werden hier immer wieder meine Bilder gezeigt, denn es bleibt doch auch irgendwie ein Persönlicher Fotografieblog.

Zum Persönlichen noch einige Worte: Ich kann mich drehen und wenden wie ich will, auch wenn ich gerne dem einen oder anderen bei einem Problem helfen möchte, ich kann nicht über Themen schreiben oder berichten über die ich einfach keine Ahnung habe. Sicher ich könnte mit einigen Recherche-Stunden einen Artikel Konstruieren, und mich dann als Allwissender Fotograf ausgeben, aber das bin ich nicht! Und ehrlich gesagt, solche Typen gehen mir doch selber auch auf die Nerven. Und selbstverständlich werde ich hier, auch immer wieder bei gewissen Themen nach der Devise „Frei Schnauze“ schreiben, denn dieser Blog lebt auch auf seine Art, er Atmet und er lässt sich auch zu einigen Themen halt hinreißen.

Wenn zb. hier auf Zoomyboy Typen lesen, die Fotografie ein- und ausatmen, bringt es doch Herzlich wenig, wenn ich einen Artikel über dir richtige Belichtung schreibe. Und genau so wenig, bringt es aber etwas, wenn ich hier ein Photoshop Tutorial raus knalle, bei dem ein Anfänger, der vielleicht gerade mal entdeckt hat wie man eine Ebene dupliziert, mit den Ohren schlackert. Und Sinnlos währe meiner Meinung nach auch ein HowTo mit Photoshop Plugins (die zusammen mal locker € 2000.- kosten!), denn nicht jeder kann oder will sich das leisten.

Deshalb habe ich mir gedacht ich mache mal eine kleine Umfrage, um einige Themen zu überdenken bzw. einfach weg zu lassen.

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Die Zeit. Ideen für Themen und Aktionen hätte ich wohl für 10 Fotoblogs. Das Problem ist auch hin und wieder die liebe Zeit. Ich bin Berufstätig habe eine Familie und Fotografiere viel, da ist es ja fast schon ein kleines Wunder, welche und wie viele Artikel ich veröffentliche 😉
Die Arbeit. Wer selbst einen Blog betreibt und regelmäßig einen Artikel schreibt, weiß welche eine Arbeit da dahinter stecken kann. Der Aufwand für gewisse Artikel ist enorm, und hier rede ich nicht von Stunden, sondern manchmal von Tagen. Zb. bei diesen Artikeln: 33 Interessante Webseiten Dienste für Fotografen, Makro – Einsteiger Digitalkamera Ausrüstung. Warum ich es trotzdem mache? Weil es mir ein Bedürfnis ist und mir eine Freude macht, wenn andere durch mein Wissen oder meine Erfahrungen bzw. meine Quellen einen Mehrwert haben. So einfach ist das. Einen guten Artikel zu dieser Thematik hat Sam geschrieben: Bloggen kostet Zeit
Werbung. Ich versuche Zoomyboy.com ziemlich Werbefrei zu halten, nun habe ich mich aber dazu entschlossen einige wenige 125er Banner in der Seitenleiste zu vermieten.
Feedback. Wichtig für mich ist immer schon gewesen, das Feedback. Wenn ihr also eine Meinung dazu habt oder Vorschläge, dann nur her damit. In die Kommentare damit oder eine Email.
Co-Autor. Einige Blognachbarn machen es ja schon länger, oder haben sich eben einen gesucht. Hin und wieder denke ich schon das es Interessant währe hier auf Zoomyboy.com einen Co-Autor zu haben. Konnte mich aber nie so richtig dazu durch ringen. Denn der Co-Autor sollte schon ähnlich ticken, bzw. in die ungefähr gleiche richtung wollen.
Würde es denn da draußen jemanden geben, der sich das vorstellen könnte? Mal so Prophylaktisch gefragt?

19 Gedanken zu „Dies und Das und eine Umfrage“

  1. Ich würde mich als fortgeschrittenen Anfänger betrachten, denn ich hab zwar eine Kamera, aber keine Vollformat und ich habe auch kein Lightroom, keine 3 entfesselten Blitzgeräte und Beleuchtungsschirme. Mich interessiert, was man aus wenig finanziellem Aufwand machen kann.

  2. Hm, ich hab grad 40m Profilleisten für Bilderrahmen geordert, einige m² Fine-Art-Prints bestellt, Aufträge für zwei Mode-Shootings bekommen, hab auch ein Gewerbe für die Fotografie.
    Ich frag mich, ab wann ich mich selber als Profi sehen würde. Im Moment jedenfalls noch nicht.

    Aber das mit der Zeit zum Bloggen kann ich gut nachvollziehen! Habe grad woanders gesehen, da gab es kleine Fotografie-e-books (10 Tipps für Fotografen und so) für €5 das Stück. Vielleicht wag ich mich an sowas mal ran, würde mich interessieren, wie viele sich darauf wohl einlassen.

    Oft werden Informationen auch ernster genommen, wenn man dafür bezahlt hat…

  3. Das mit der Zeit kann ich bestens nachvollziehen, das geht mir nicht anders. Der geneigte Blogleser lernt das spätestens dann zu schätzen, wenn er selbst auf die Idee kommt einen Blog mit interessanten Inhalten anzufangen. Meine Wertschätzung ist Dir gewiß.
    Die Mischung der Artikel hier finde ich gelungen, passt gut in meine elektronische Lesemappe.

    Regelmäßig co-Autorieren könnte ich nicht, mein eigener Blog darbt ja schon. Bei Bedarf kann ich Dir aber einige Themen nennen, zu denen ich einen Gastbeitrag liefen kann, wenn das Thema bei zoomyboy.com reinpasst.

  4. Ich ziehe vor jedem den Hut, der einen regelmäßiges Blog betreibt. Was mich bei dir immer wieder fasziniert sind deine Bilder. Deine Beiträge möchte ich in keinster Weise schmälern, die sind sowieso immer wieder interessant.
    Hier also nochmals offiziell: Hut ab, Manfred. Vielen Dank für den tolles Blog.

  5. bisher konnte ich mehrfach und erfolgreich fotografien direkt (ohne zwischenhändler) verkaufen – wertet das meine arbeit auf? <- rhethorische frage.
    zur zeit habe ich einen gebrochenen linken ellenbogen und ich fotografiere dennoch jeden tag, weil es mir hilft mich und meine welt aus einer gewissen entfernung zu betrachten, die nicht schmerzt – und wenn das, was dabei rauskommt anderen gefällt, sie fesselt und sich damit ein kleines stückchen "welt" öffnet, lasse ich damit zu, dass man mich kennen lernen kann (aber nicht muss).

  6. Also ich lese hier, weil immer wieder Fotos gezeigt werden, die mir (großteils) gefallen und von deren Gestaltung ich auch noch lernen kann.
    Des Weiteren finde ich deine Projekte sehr interessant. Technik oder PS-Tutorials sind für mich nicht wichtig, da ich dafür andere Quellen habe und es meist auch nicht wirklich wichtig ist.
    Ich würde mich als fortgeschrittenen Anfänger bezeichnen.

  7. Ich bin Profifotograf. Aber auch Profis können sich nicht immer all das schöne (und teure) leisten und manchmal lohnt sich die Anschaffung oder das Leihen einfach nicht. So mag ich die Beiträge, in denen beschrieben wird, wie man z.B. auch mit weniger Mitteln eine gute Ausleuchtung hinbekommt. Die Ergebnisse sind teilweise sehr erstaunlich und man fragt sich manchmal, wieso man selbst nicht drauf gekommen ist.

    Auch sind Softwaretipps bei mir immer gerne genommen. Ich habe nicht die Zeit, mich mit den Feinheiten von z.B. Lightroom zu beschäftigen, aber es gibt viele, die das gerne machen. Und auch davon profitiere ich dann.

    Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, einen Blog ständig mit neuen Themen zu füllen. Ich habe viele Ideen, die teilweise bereits schon geschrieben sind, aber denen noch der letzte Schliff fehlt. Dann habe ich ein kleines Notizbuch, in dem häufen sich weitere Themen, zu denen ich auf meiner Seite etwas schreiben möchte – aber ich muss ja auch noch arbeiten. Da kommt man einfach nicht immer dazu. Zudem bin ich sowieso gerade in der „Findungsphase“. Ich weiss noch nicht, in welche Richtung meine Site (Blog mag ich das noch nicht nennen) geht. Aber da lasse ich mich auch selbst überraschen.

  8. Ich würde mich eher als Semi-Profi bezeichnen, da ich teilweise von der Fotografie lebe, auch wenn ich immer noch kein Vollformat nutze. Das Fotografieren ist nur eine von mehreren Aufgeben bei meinem Arbeitgeber.

    Was die Themen in diesem Blog anbelangt, finde ich unglaublich wichtig, dass man nur davon berichtet, wenn man auch von diesem Thema Ahnung hat. Es gibt ja genügend Leute im Netz, die ihr angelesenes Wissen verbreiten. 😉

    Ein weitere Grund warum ich diesen Blog sehr schätze sind natürlich auch die Bilder, die immer wieder mal gezeigt werden.

    Gruß Matthias

  9. @Matthias, Du machst das am Vollformat fest? Das erstaunt mich, Ich kenn einige Profis, die zu 100% davon leben, das seit Jahrzehnten machen, und kein Vollformat benutzen.

  10. @Matthias
    Seit es professionelle Digitalkameras gibt, fotografiere ich mit Crop-Kameras. Dieses Jahr habe ich mir erstmalig eine Vollformat gekauft. Ich würde Profi, Semi-Profi oder Amateur nicht vom Kamerasystem abhängig machen. Wer Geld mit der Fotografie verdient, ist ein Profi.

    1. @Teatime, da ich also Geld mit der Fotografie verdiene, bin ich ein Profi?
      Seh ich irgendwie nicht so.
      Vielleicht ja, wenn ich mehr Geld mit der Fotografie verdiene, als ich für die Fotografie ausgebe?

      1. Na gut – man könnte das noch etwas eingrenzen, indem man sagt, dass man mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient. Aber wo will man da die Grenzen ziehen?

        Jemand hat einen gut bezahlten festen Job, verdient aber nebenbei noch mit seiner Hochzeitsfotografie Geld. Warum also sollte er sich nicht als Profi bezeichnen?

          1. Ich denke, da zieht jeder die Grenzen anders. Für mich ist „Profi“ eine Sache der eigenen Einschätzung, aber vor allem der Vermarktung von sich selber.
            Einen Künstler zB würde ich auch nicht Profi nennen, auch wenn er davon lebt. Irgendwie passt für mein Gefühl das nicht zusammen.
            Fotografie ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug.

            So ist das halt mit Worten, die keine klare Definition haben: jeder denkt sich seine eigene Definition, schafft sich seine eigene Wahrheit.

  11. Vom Wissen her gibt es sicher sehr viele Profis. Und auch bei der Qualität der Bilder wird es sehr viele Profis geben. Für mich sind Profis die, die zu 100% damit ihren Lebensunterhalt verdienen.
    Das wiederum sagt wieder aber gar nichts über das Wissen und die Qualität der Bilder aus.

  12. Sorry, wenn ich mit meiner unüberlegten Aussage einen Diskussion ausgelöst habe. Mit dem Vollformat habe ich das nicht so gemeint, wie es hier rübergekommen ist. Eigentlich wollte ich nur darauf hinaus, dass man wie in einem Fall auch mit einer Crop-Kamera von Fotografie leben kann. Wichtig ist, dass die Ergebnisse den Auftraggeber bzw. Arbeitgeber zufrieden stellen.

    Gruß Matthias

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