Olympus E-P1 und die Panasonic Lumix DMC-GF1-die neuen Streetfotografie Klassiker

Die Olympus E-P1 und die Panasonic Lumix DMC-GF1 sind geradezu prädestiniert für die Streetfotografie. Ich mag kompakte Kameras die man in einer kleinen Fototasche mitnehmen kann und wenn diese dann noch mit Wechselobjektiven bestückt werden können und eine Videofunktion in HD Qualität haben um so besser.

Ich erspare euch und mir die Aufzählung der Technischen Daten der Olympus E-P1 und der Panasonic GF1, das ist leicht nachzulesen auf den Herstellerseiten-OlympusPanasonic.

Bildqualität

Hier kann sicher jede noch so tolle Kompaktdigitalkamera einpacken, die Bildqualität der beiden ist, soweit ich die Bildbeispiele im Internet so beurteilen kann, für Kameras dieser Größe Ausgezeichnet-mehr braucht da kaum einer.

Objektive

Zur Zeit gibt es schon einige Objektive für die E-P1 und die GF1, darunter so Leckerbissen für die Streetfotografie wie das Olympus M.ZUIKO DIGITAL 17mm 1:2.8 und Pancake und das Panasonic LUMIX G 20 mm / F1.7 ASPH. Klein extrem kompakt, relativ Lichtstark und preislich auch noch leistbar.

Da Olympus und Panasonic hier eigentlich eine neue Digitalkameraklasse eröffnet hat, und sich diese beiden Kameras doch sehr gut verkaufen, glaube ich auch das, das Objektivsortiment hier noch weiter ausgebaut wird.

Video und Zubehör

Die Olympus E-P1 und die Panasonic Lumix DMC-GF1 bieten beide eine Videofunktion in HD Qualität, was mich persönlich sehr freut, denn auch in der Streetfotografie lassen sich wunderbare Videos machen. Entweder halt als kleiner Videoeinblick in form eines Film Noir oder vielleicht als Making Of, ich finde ein Video als Unterstützung bzw. als Zusatz immer wieder Interessant.

Für beide Kamerasysteme gibt es Aufstecksucher, welch eine geniale Sache. Bei der Panasonic GF1 ist dieser sogar ein Mini-Display der sich nach oben drehen lässt, dh, Fotografieren fast wie früher mit einem Lichtschacht-Sucher. Und was mich persönlich sehr freut, bieten die E-P1 und die GF1 Objektivadapter an, damit lassen sich sehr viele Fremdobjektive an den Kameras verwenden. Dadurch wird auch der Zubehörmarkt auch andere Objektivadapter anbieten und somit stehen einem hier auch unendlich viele Objektiv-Leckerbissen zur Verfügung.

Mein Fazit: Für mich sind beide Digitalkameras ein Must-Have für die Streetfotografie. Irgendwie haben Olympus und Panasonic hier die alten Zeiten wieder aufleben lassen, als die ganz großen der Fotografiekunst durch Paris,New York oder Barcelona zogen, mit ihren kompakten Messsucherkameras. Das nenne ich Mutig und Innovativ, ein richtiger Schritt, nicht immer mehr Pixel und unnötige Funktionen-sondern neue alte Wege beschreiten und aufleben lassen-Bravo.

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11 Gedanken zu „Olympus E-P1 und die Panasonic Lumix DMC-GF1-die neuen Streetfotografie Klassiker“

    1. Daniel, die Leica M9 habe ich extra nicht mit hinein genommen, denn Preislich sind wir da Jenseits von Gut und Böse.
      Man muss sich das schon mal auf der Zunge zergehen lassen, M9+2 Objektive das ja eine Minimalausstattung ist, ist man locker bei € 10000.- Ich werde das dann beobachten wie viele dann wirklich mit einer M9 rumlaufen in der Streetfotografie 😉

  1. Deswegen ja ..“wenn Geld keine Rolle spielt“. Ist aber bei mir fest eingeplant als Kompaktknipse für Familienfeste etc zur D3X und der neuen 60MP Hasselblad 😀 😀 😉

  2. Der richtige Weg. Ein sich im empfindlichsten Moment hochklappender lauter und empfindlicher Spiegel ist technologisch eher ein Relikt aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhundert, passt nicht mehr in ein digitalisiertes Produkt und befindet sich aus meiner Sicht deutlich im letzten Drittel des Lifecycles.

  3. @rudiralala
    Ich nehme den Spiegel sehr gerne in kauf für einen echten Blick durch den Sucher. :) Und SVA ist ja auch noch da….

    Nichtsdestotrotz wäre die PEN genaud meine Zweitkamera und immerdabeikamera. Einzig der Preis ist noch etwas zu viel für mich. Den für das Geld fällt mir zuerste eine neue Festbrennweite für die „große“ ein.

    Aufstecksucher und das Pancake, genau so würde sie mir perfekt passen :)

  4. Ich war von der GF1 auch begeistert als sie angekündigt wurde bzw. auf den Markt kam. Jetzt wird es nur mehr Zeit, dass auch die kleinen Digiknipsen einen besseren Sensor bekommen!

    So long

  5. wie ist das bei den genannten Kameras mit der Auslöseverzögerung?
    Ich ziehe auch gelegentlich in Sachen street los. Bislang mit meiner D700 mit 35mm fest. Die Kamera ist leider alles andere als handlich und unauffällig. Schon der Spiegelschlag ist erschreckend laut. Ich liebe diese Kamera im Bereich der Sportfotografie in relativ dunklen Sporthallen, aber für die Streetphotography nicht wirklich das Richtige. Aber ich hab‘ noch nichts passendes Kompaktes mit nahezu nicht wahrnehmbarer Auslöseverzögerung gefunden.
    Habt Ihr Erfahrung oder einen Tip? Die Leica M8 oder M9 sind fernab meiner finanziellen Reichweite.

    1. Da ich selbst die Panasonic G2 öfters für die Streetfotografie einsetze, kann ich diese Kamera ohne Probleme empfehlen.
      Die Auslöseverzögerung ist da, aber nicht störend, ja bei der Lautstärke hat Panasonic gepatzt denn hier ist mir nicht klar warum der Verschluss derartig laut auf und zu macht, denn da währe mehr drin gewesen?

      Speziell mit dem bereits angesprochenen 17mm bzw. 20mm Pancake ist es eine kompakte und optisch gute Möglichkeit.

  6. @pascaloberon
    habe die E-P2 jetzt seit ca. 6 monaten, verwende sie fast ausschließlich für street (im klassischen sinne) und kann sie nur empfehlen, auslöseverzögerung ist vorhanden (leider) aber nicht so gravierend wie immer wieder behauptet, zum AF kann ich sagen nun klar ein action-gerät ist es nicht wie meine nikon d700, aber was solls, habe bis jetzt (laut datenbank) bei 8421 gemachten picts einen ausschuß wegen unschärfe von gerade mal 318 picts, also damit kann ich leben…
    arbeite grundsätzlich nur mit dem 17mm Pencake, denn das kitobjektiv (14-42mm) ist mir mit dem komischen entriegelmechanismus einfach unsympatisch

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