Vom Amateur zum Profifotografen

Eine der wohl am häufigsten gestellten Frage: Wie wird man Profifotograf bzw. wie schafft man den Sprung vom Amateur zum Profifotografen?
Ich habe 4 Profifotografen, die es bereits geschafft haben, nicht gefragt. Nun also die sehr Aufschlussreichen und Interessanten Antworten der Profifotografen:
Frage: Wie war dein Weg zum Profifotografen?

  • Antwort 1: “Sehr Lang und steinig.”
  • Antwort 2: “Dunkel und nicht beleuchtet.”
  • Antwort 3: “Asphaltiert.”
  • Antwort 4: “Bis zur ersten Kreuzung zügig, ab dann stetiges Stop and Go.”

Frage: “Welche Kameraausrüstung benutzt du im Moment?”

  • Antwort 1: “Lomo.”
  • Antwort 2: “Filmaufbewahrungsbehälter X mit Zusammengeschraubten Linsen von Y in einigen Gruppen gegliedert.”
  • Antwort 3: “Lass mich in Ruhe mit diesem Scheiss…”
  • Antwort 4: “Die Ausrüstung, die ich mir gerade eben noch leisten kann.”
Frage: “Bereust du denn Schritt den du gegangen bist, nun als Profifotograf zu Arbeiten?

  • Antwort 1: Nein, alles Spitzenmässig. Ich verdiene jetzt € 25000.- pro Tag und die Models beten mich an. Mailand, Paris, New York die Modewelt und alle Galerien dieser Welt rennen mir die Bude ein.
  • Antwort 2: Ich Fotografiere seit fünf Jahren mit der gleichen Ausrüstung. Habe bereits am 20ten kein Geld mehr am Konto und mein Auto müsste auch mal wieder zum Service-Alles klar!
  • Antwort 3: Koch, das hätte ich machen sollen, die haben immer was zum Essen!
  • Antwort 4: Ich komme so über die Runden, aber anderen geht es schlechter.
Welche Tipps würdest du einen Amateur Fotografen geben, der Profifotograf werden möchte?

  • Antwort 1: Fang nicht an zu weinen, wenn du merkst, das du doch nicht so gut Fotografieren kannst, um damit Geld zu verdienen. Obwohl dir doch Jahrelang deine ganzen Foto-Buddies in den Fotoforen und Fotocommunities, immer gesagt haben, das du doch der Ober-Pro bist!
  • Antwort 2: Pah, macht doch eure eigenen Erfahrungen, und frag mich nicht solche Deppen Fragen-Geh lieber Fotografieren.
  • Antwort 3; Überlegt mal-Wie oft pro Woche habt ihr immer eure Kamera in der Hand und Fotografiert damit auch? Und was sind eure Fotografischen Lieblingsthemen? Wenn du Profifotograf bist, kannst du dir sehr selten aussuchen, wo, wenn oder was du Fotografierst. Und das dann vielleicht noch stundenlang das gleiche, viele Bilder dann vom ungeliebten Fotomotiv!
  • Antwort 4: Kündige sofort deinen Job, nimm dir einen Kredit auf, kauf dir dann die beste Fotoausrüstung-die möglich ist. Spring einfach in das kalte Wasser, andere haben das vor dir auch schon geschafft. Und keine sorge-die Welt wartet auf so einen, wie dich!

Sehr Aufschlussreich, Danke. Gibt es noch Fragen oder Kommentare von euch, zu diesen Antworten?

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9 Kommentare zu “Vom Amateur zum Profifotografen”

  1. Marcel 15. Sep, 2009 um 15:26 #

    WELTKLASSE!!! Das ist so wie in vielen Bereichen. Wenn ich mal “was anderes machen will”, dann werde ich jetzt eben Fotograf, oder ich mache ein Restaurant oder eine Bar auf, das kann doch jeder. Eben NICHT! Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und keine Ahnung von Autos, also mache ich doch auch keine KFZ-Werkstatt auf. Ich könnte nicht mal bremsen wechseln. Aber einige Leute sind einfach zu blind auf dieser Welt.
    Deine Antworten fand ich herrlich, ich musste gut lachen :)

  2. Martin Wolf 15. Sep, 2009 um 18:58 #

    Sehr amüsant. :) Aber du hast natürlich recht!

  3. NOODLEZ 15. Sep, 2009 um 19:10 #

    ;) )))))))
    hab mich gut amüsiert!

    Seine Kohle mit Fotografie zu erwerben ist kein Zuckerschlecken-
    die Vogue hat immer noch nicht bei mir angerufen.

    Es gibt ja im Gegenzug viele 0815-Studios die mit mittelmäßigen bis unterirdisch schlechten Bildern (Passbilder, Hochzeitsfotografie etc….) ein gutes Geschäft machen. Irgendwo sind das nun auch “Profis”, obwohl die Qualität nicht vorhanden ist.

  4. Uwe Mayer 15. Sep, 2009 um 20:51 #

    Habe auf Anhieb ungefähr vier von fünf Interviews die ich in letzter Zeit gelesen / gesehen habe wiedererkannt.
    Ist wohl wirklich so, die Wenigsten derer die interessante Bilder machen, haben auch gleichzeitig was Interessantes zu sagen.

  5. Artes Hochzeitsfotograf 15. Sep, 2009 um 23:18 #

    Hallo,

    Antwort 1: ca. 5000 Stunden
    Antwort 2: Cannon 5D II und Mamiya 640 Pro
    Antwort 3; :-)
    Antwort 4: min. 5000 Stunden Lernen Fotografieren und Lernen

    Mfg,
    Artes

  6. Teatime 16. Sep, 2009 um 06:08 #

    Das sind ein paar wahre Dinge bei.
    Aber den Satz mit dem Koch der “nimmer was zu essen” hat, solltest Du nochmal kurz überdenken… :-D

  7. crosa 16. Sep, 2009 um 06:49 #

    Sehr schön geschrieben, du bringst es damit absolut auf den Punkt.

  8. Wonco 17. Sep, 2009 um 17:15 #

    *lol*

    Selten genial, bessere Antworten hätte man wohl nicht geben können – auch wenn sie nur so vor Ironie strotzen. :D

    PS: Neues Layout? Machst wohl gerade eine Case-Studie was Google von häufigen Layout/Theme-Wechseln hält ;)

  9. Emmelie mein-Bernhardiner.de 11. Dez, 2009 um 16:32 #

    Professionelle Fotos sind so eine Sache ;)
    Also ich habe jetzt auch eine bessere Kamera und habe eine Erfahrung gleich am Anfang gemacht: Einfach auf den Auslöser drücken reicht nicht.
    Jetzt mache ich einfach mal hin und wieder Fotos bei denen ich denke, dass sie gut werden könnten und sammle so meine Erfahrungen.
    Ein Profi möchte ich nicht werden aber dafür einfach tolle Bilder schießen!

    Habe mir jetzt auch ein paar Fotobücher zugelegt und lerne daraus. Ist wohl für den Anfang auch am besten.

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