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Erste Eindrücke von der Olympus E-30

olympus_e30

Da ich vor kurzem von Nikon zu Olympus gewechselt bin, möchte hier nun meine bisherigen Erfahrungen mit der Olmypus E-30 weiter erzählen. Mit so Persönlichen Erfahrungen ist es immer natürlich Subjektiv. Aber Eventuell hilft es ja denn einen oder anderen bei seiner Entscheidung.

Gehäuse

Die Gehäusequalität der E-30 ist sehr gut, es fühlt sich etwas hochwertiger an als bei der Nikon D80. Keine Ahnung ob sie jetzt auch wirklich mehr aushält als die Nikon, hoffentlich muss ich das nie Austesten. Da ich normal große Hände habe, schmiegt sich die E-30 wunderbar in meine Hand, das Gewicht ist angenehm und die Oberfläche ist sehr griffig. Für größere Hände würde ich aber den Optionalen Batteriehandgriff empfehlen.

Liveview und der Akku

Seit ich die Olympus E-30 habe Fotografiere ich Landschaften nur mehr im Liveview Modus. Es einfach ein Genuss damit zu Fotografieren- die Landschaft mit Echtzeit Livevorschau durch den Monitor zu betrachten und mit dem Livehistogramm die veränderte Belichtung sofort zu sehen-bevor ich Bild gemacht habe. Und auch den Dreh- und Klappbaren Monitor genieße ich, endlich bei tiefen Kamerastandpunkten in gerader Körperhaltung zu Fotografieren. -Leider verbraucht das Arbeiten mit Liveview auch einiges an Energie, dh. also der Akku macht ziemlich schnell schlapp. Was mir hier nicht ganz klar ist, warum Olympus hier so ein schwaches Ladegerät beilegt, die volle Ladung dauert gefühlt doppelt so lange wie ich den Akku der D80 voll geladen habe! Hier muss ich mir noch einige Reserve Akkus kaufen, denn mit schnell mal laden ist hier nix.

JPG oder RAW

Im Moment versuche ich für mich noch herauszufinden wann ich noch in RAW Fotografieren soll und wann in JPG. Die JPG Engine von Olympus ist meiner Meinung nach der Hammer. Die JPG Bilder kommen einfach sehr gut aus der Kamera. Bei keinen einzigen Aufnahme, die ich mit der E-30 bis jetzt gemacht habe und darunter waren auch etwas schwierigere Lichtsituationen, lag zb. der Weißabgleich der E-30 (Externen Sensor für Weißabgleich) daneben! Mit der Nikon D80 lag ich öfters daneben.

Einstellungen

Die Einstellmöglichkeiten im Menü der Olympus E-30 sind enorm. Man kann fast alles an der E-30 einstellen und anpassen. Einige Funktionen wird man vielleicht nur einmal einstellen andere Dinge wie zb. die Elektronische Wasserwaage wird man doch hin und wieder Aktivieren. Speziell diese Funktion der Eingebauten Wasserwaage der E-30 hat mich sehr gefreut, denn ich habe bis jetzt immer mit einer Aufsteckbaren Wasserwaage gearbeitet, die man doch hin und wieder vergisst oder leicht verlieren kann.

Autofokus

Der Autofokus mit meinen Original Olympusobjektiven ist, obwohl sie keine Ultraschallmotoren eingebaut haben, sehr leise. Der Autofokus der E-30 ist von der E-3 übernommen, dort war es schon ziemlich zuverlässig und schnell. Für meine Ansprüche reicht es vollkommen, denn wenn einer der 11 Kreuzsensoren das Motiv hat lässt er es auch nicht so schnell wieder los.

Blitzfotografie

Beim Thema Blitzfotografie hat die E-30 alles was ich brauche. Eine eigene Blitzbuchse-Natürlich wieder mal mit winzigen Schraubdeckel versehen, das mann 100% wieder verliert, warum hier keinen Plastiknoppel der am Kamerabody verbunden ist-aber ich denke das wird sich nie ändern, wir werden uns noch in 20 Jahren damit rumärgern. Auch schön die X-Synchron-Zeit von 1/250 s. Mit den Blitzgeräten FL-50R, FL-36R  und den Integrierter Blitz ist eine kabellose Blitzsteuerung direkt über den Kamerabody möglich, so ähnlich wie beim Nikon Blitzsystem, dies werde ich natürlich wenn ich einen Olympus Blitz in die Hände bekomme, mir genauer ansehen und dann darüber berichten.

Eindrücke

Dass waren nun meiner ersten Persönlichen Eindrücke von der E-30, natürlich weitere werden folgen. Also bis jetzt habe ich mit der Olympus E-30 sehr viel Spass.




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