Über den Tellerrand-Olympus als Alternative und das erste kennenlernen

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Olympus E-620 HLD-5 Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

Gestern konnte ich die Olympus E-620 und die E-3 mal etwas befingern.

Die E-620 ist eine tolle Kamera leider ist sie mir ein Spur zu klein, obwohl ich eigentlich keine großen Hände habe im Verhältnis zu einem Finnischen Holzfäller. Mit dem Optionalen Batteriehandgriff dürfte es wahrscheinlich besser sein, aber für diesen will Olympus € 250.- !! Aber vielleicht kann er ja auch meinen Earl Grey aufkochen und gleichzeitig eine Verbindung zu meinem Rasenmäher aufnehmen?
Positioniert ist die E-620 sicher optimal, denn die Funktionsvielfalt ist enorm, wenn dann in kürze, so wie fast immer, die Strassenpreise fallen, wird es ein extrem Attraktives Kameramodell, mit dem sicher viele Fotografen noch viel Spass haben werden.

Olympus E-620 HLD-5

Die Olympus E-3 spielt da halt schon in einer anderen Klasse, aber auch Preislich. Jetzt nachdem ich sie selber in der Hand hatte, verstehe ich auch wie die E-3 das aushalten konnte, wie sich der Typ bei der Olympus Präsentation komplett auf die E-3 stellte. Sie ist einfach gebaut wie ein Panzer, das merkt man schon beim befingern.

Gerade bei Olympus Kameras gibt es einige Punkte die in Diskussionen immer weider gern als Argument gegen Olympus genannt werden. Die da zb. währen:

  • Olympus Digitalkameras rauschen ab ISO 400 bzw. ISO 800 mehr als zb. Nikon oder Canon Kameras.


    • Bildrauschen für mich kein Thema, denn wenn ich bedenke wie oft ich damals zu analogen Zeiten einen Film über ISO 400 eingesetzt habe oder ich jetzt mit der Digitalkamera über ISO 400 bzw. 800 gehe, sehr sehr selten. Und wenn doch stört mich das Rauschen eigentlich nicht, generell empfinde ich Bildrauschen nicht so störend wie zb. Bildunschärfe. Und sollte ich mal wirklich in den Kritischen ISO bereich kommen wo alles zugerauscht ist und es mich stört, dann habe ich ein wunderbar arbeitendes Professionelles Entrauschungsplugin (Noiseware), das hier noch einiges herausholen kann. Bildrauschen für mich Uninteressant.
  • Olympus Kameras haben generell einen geringeren Dynamikumfang als Kameras anderer Hersteller.
    • Dynamik was? Ja einige mehr oder weniger glaubhafte Tests haben gezeigt das hier ein Unterschied ist, zb. im Schattenbereich oder im Hellsten Bereich, das dort keine Zeichnung mehr ist usw. oder so ähnlich. Sowas vergesse ich aber leider immer sehr schnell. Denn bei so geringen Unterschieden ist es der Speicherplatz nicht wert darüber noch zu schreiben oder gar Nachzudenken. Einen merkbaren Dynamikunterschied könnte ich mir vorstellen bei Cropkameras zu Digitalen Mittelformatkameras wie einer Hasselblad oder Phase One.

      Michael Reichmann von Luminous Landscape hat mal einen recht lustigen Test gemacht, er hat Experten zwei Bilder im format 13×19″ gezeigt, einmal Fotografiert mit einer Canon G10 und einmal mit einer 40000.- Dollar Hasselblad mit Phase One Rückteil. Keiner der Experten konnte eindeutig einen Unterschied der Aufnahmen feststellen und keiner konnte die Bilder der jeweiligen Kamera zuordnen! Soviel zum Dynamikumfang Unterschied!


12 Gedanken zu „Über den Tellerrand-Olympus als Alternative und das erste kennenlernen“

  1. @Andreas, 4:3 überhaupt kein Problem für mich. Was mich eher stören würde ist die Einblendung der Sucherinformationen an der rechten Seite, aber das haben ja zum Glück nur die 4…5er Modelle.

  2. Was mich jetzt stören würde, wäre der kleiner Sensor, also das geringere Freistellungspotential. In der Makrofotografie sicher ein Vorteil, auch bei Telebrennweiten macht sich der Crop-Faktor 2.0 sicher gut. Bei Lichtstarken Festbrennweiten und Fotos nache Offenblende wäre das für mich aber DER Nachteil…

  3. Sofern man tatsächlich nicht über ISO 400 gehen sollte, magst Du im allgemeinen Recht haben, aber heutzutage sind gerade die hohen ISO’s sehr interessant. Der Megapixelwahn sollte so langsam seinem Ende entgegen gehen, was bleibt sind Verbesserungen in der Bildqualität und da steht vor allem High-ISO im Vodergrund (meine Meinung).
    Wo man damals noch sagte, gehen nie über ISO 400, da kann man heute mittlweile je nach Modell locker mit ISO-Werten jenseits der 1000 arbeiten (gilt jetzt nicht für meine 400D 😉 ).
    Wenn man überlegt welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben, gerade im Bereich Available Light kann man so das eine ums andere Mal auf’s Stativ verzichten etc.
    Alleine deshalb käme mir keine Oly ins Haus, der Crop Faktor wurde ja bereits genannt, aber was man auch nicht vergessen darf, ist die bescheidene Auswahl an Objektiven, gerade auch von Fremdherstellern.
    Falls Du also ernsthaft über einen Wechsel nachdenken solltest, überlege es Dir bitte noch mal sehr gründlich…

  4. Das Objektiv Sortiment von Olympus finde ich im gegenteil gut aufgestellt, es ist eigentlich alles da, bis auf ein paar Lichtstarke Festbrennweiten. Ich weiß zwar nicht wie sich die Prozentuelle Verteilung aufgliedert, von denen Fotografen die wirklich viel Available Light fotografieren. Aber, Ich glaube mich zu erinnern das ich damals mal gelesen habe das die meistverkauftesten Dia und Farbnegativfilme im bereich von ISO100,200 und 400 waren, wenig 800er und eher selten über ISO1000.

  5. Ich finde den Unterschied hinsichtlich Bildwirkung von 1.6er Crop zu Kleinbild bei Offenblende signifikant. Diese Aussage ist ja nicht ganz unumstritten. Wie gesagt ich beziehe mich auf das „Freistellpotential“ Rauschen und ISO- Werte würde ich jetzt nicht so hoch ansetzen, auch wenn ich mich schon am relativ geringen Rauschen auf Konzerten/Veranstaltungen der Kombination ISO 3200//5D/70-200 2.8 erfreue :)

  6. Das ganze Olympus Sortiment ist prima, solange die Dinger micht kaputtgehen.
    Denn dann wird es lustig: lange Reparaturzeiten und zudem noch ziemlich teuer. :-((
    Habe leider schon schlechte Erfahrung mit deren Service gemacht, es ist nicht ohne Grund warum soviele Berufsfotografen bei Nikon oder Canon bleiben. 😉
    Also prima Kameras….aber irgendwann, auch wenn keiner dran denken will kommt der Tag wo es weh tut.

    LG frank

  7. Zum Thema ISO… ich finde mich oft in Situationen wieder, wo ISO 3200 und f1.8 gerade so noch reicht, bei 1/8 Belichtungszeit. Knack scharf wird es dann natürlich nicht mehr, aber das ist nicht so wichtig. Ich würde sogar behaupten, dass ich einen beträchtlichen Teil meiner Fotos bei 800-3200 mache, und mich darüber freue zumindest bei 800 noch ziemlich gute Fotos machen zu können.

    Was mich bei Olympus aber besonders stört ist die Verwendung von alten Objektiven. So wirklich geht das ja nicht, außer man will aus jedem Objektiv ein Tele machen. Das finde ich schon bei dem 1.5er-1.6er Crop der sonst üblich ist schlimm, aber die Olympus Modelle sind da ja noch schlimmer. Wer es sich leisten kann, für den ist die Objektivauswahl sicherlich nicht schlecht. Gerade die Pancakes finde ich z.B. interessant.

    Aber vergesse nicht Pentax. Die wissen auch wie man gute Kameras baut 😉

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