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How To – Fotografie Hero

Das Jahresende möchte ich dazu nutzen um mich auch in die Reihe derer einzureihen, die Tipps für Fotografie Anfänger geben. Hier nun meine Ultimativen (Ironischen) Tipps für Anfänger/Einsteiger/Erstbesitzer einer Digitalkamera:

  1. Teste prinzipiell immer bei Minus 15 Grad mit deiner Zunge ob deine Aluminium Stativbeine wirklich so kalt sind.
  2. Um den Nervenkitzel etwas zu erhöhen fotografiere die Hochzeit deines besten Freundes schulter zuckend mit einem Halbvollen Akku.
  3. Wische des öfteren mit deinen Winterhandschuhen den Sensor deiner Digitalkamera sauber.
  4. Nimm möglichst oft an Fotowettbewerben teil und mache Ausstellungen und verwende dabei Bilder von anderen Fotografen, die du aus dem Internet herunter geladen hast.
  5. Spare Geld und kaufe deine Ausrüstung ((Schnelle Bildfrequenz – Dauerfeuer)) nach Testberichten, am besten nach Testergebnissen von Fachzeitschriften wie zb. Schip, Unser Garten und Stiftung Warenwert.
  6. Mache nicht den Fehler und gehe oft Fotografieren, sondern lerne wirklich etwas und verbringe deine freie Zeit lieber in Fotografie Foren und Foto Communities.
  7. Als beweis das du zu deiner Kameramarke ((30 Millionen Pixel Kamera)) stehst, lasse dir gut sichtbar das Logo deines Herstellers Tätowieren.

Wenn du diese Tipps ernst nimmst und auch immer schön brav befolgst. Bist du auf den besten Weg ein Absoluter Fotografie Hero zu werden, der dann von vielen anderen Anfängern beneidet, geschätzt und respektiert wird – Viel Glück dabei. Und ich bin sicher meinen Lesern werden auch noch einige Tipps einfallen, die dir weiter helfen. Also bleib dran. ;)

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  1. 8. Kaufe auf keinen Fall hochwertige teure Objektive sondern gib das gleiche Geld lieber für mehrere billigere Objektive aus. Schließlich sieht eine Kameratasche mit zehn Objektiven darin VIEL professioneller aus, als wenn nur zwei Objektive darin sind.

    9. Achte beim Kamerakauf darauf, dass Du auch die erwirbst, die am lautesten auslöst. Schließlich willst Du ja Eindruck machen, wenn Du den Auslöser drückst.

    10. Finger weg von Festbrennweiten. Zoomobjektive sind ausgefahren viel länger. Und größer ist schließlich besser!

    11. Stelle Deinen großen externen Blitz immer auf volle Leistung und blitze alle Umstehenden frontal an. Das selbstsichere Auftreten hinterlässt einen bleibenden Eindruck von Kompetenz !

  2. Beweise Deine Professionalität, indem Du in Foren (und Kommentaren ;-) ungefragt zum Besten gibst, dass man ohne teuere Festbrennweiten überhaupt nicht richtig fotografieren kann! Verbirg dabei nicht Deine Geringschätzung gegenüber Fotografen mit minderwertigem Equipment!

  3. 14. Vergiss niemals, beleidigt zu sein, wenn Dir jemand sagt, dass Dein Equipment nichts taugt und schlag unter Aufbietung all Deiner verbalen Ressourcen umgehend zurück!
    15. Frag die Konzertfotografen mit dem Backstageausweis niemals, warum sie mit einer vorsintflutlichen analogen Kamera und ohne Blitz Zutritt zu allen Bereichen haben. Zieh lieber lautstark über sie her und behaupte, da sei Sex im Spiel, dann ist Dir der Jubel Deiner Mitstreiter sicher.
    16. Denk daran, immer von Rauschen zu sprechen, wenn ein Bild, das Du kommentierst Korn aufweist! Das zeigt Deine digitale Kompetenz!

  4. 17. Stative sind totes Kapital, das man auch noch schleppen muss. Kaufe lieber ein oder zwei billige Kit-Zooms mit Antiwackel-Funktion, die machen wesentlich schärfere Aufnahmen als Festbrennweiten ohne – auch bei völliger Dunkelheit.

    18. … sollte man entgegen der Theorie aus Punkt 17 trotzdem irgendwie unscharfe Fotos gemacht haben, ist selbstverständlich nicht der Fotograf der Schuldige, sondern das vom Hersteller einfach schlecht programmierte Motivprogramm. Um das zu vermeiden, macht man am besten “Schärfeselektionsreihen”: Mit Motivwahl “Nachtaufnahme” und Serienbildfunktion einfach draufhalten, bis die Speicherkartenzugriffs-LED dauerleuchtet und/oder der integrierte Blitz durchbrennt – ein Foto wird schon scharf sein.

  5. 19. Das einzig wahre Objektiv ist ein 18-600 mm Tamron, denn merke:

    Fremdhersteller können unabhängig vom Kamerahersteller viel höhere Qualität liefern. Schließlich gibt es sowas ja nicht nur für Canon oder Nikon, sondern für Canon, Nikon, Sony, Olympus und Pentax. Das kann doch nur gutes verheißen! Und ein großer Brennweitenbereich zeugt natürlich auch von optischer Qualität.

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