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Makro – Einsteiger Digitalkamera Ausrüstung

Die Makro oder Nahfotografie ist eigentlich eine Spezialdisziplin der Fotografie. Denn dort sind die Stars: Pflanzen, Pilze, Insekten uns sonstige kleine Dinge. Und um diese auf dem Digitalen Chip zu bannen benötigt man spezielles Equipment, angefangen vom Makro Objektiv das bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 geht, bis zum Einstellschlitten und dem Balgengerät, mit dem extreme Vergrößerungen und auch Tilt/Shift möglich sind.

Für jemanden der frisch in die Makro bzw. Nahfotografie einsteigen möchte ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Es erfordert einiges an Zeit um sich in die Materie einzulesen und noch mehr Geduld. Gerade beim Einstieg in die
Makrofotografie kann es passieren das man einiges an Lehrgeld bezahlt. Denn gerade hier ist das Zubehör Angebot sehr Speziell und auch manchmal auch sehr teurer.

Dieses Lehrgeld habe auch ich bezahlt und wie…aua. Hätte ich damals, als ich mit der Makrofotografie begonnen habe, jemanden gehabt der mir Tipps gegeben hätte, dann hätte ich mir einiges an Geld und Nerven sparen können. Denn gerade in der Nahfotografie lernt man am meisten bei der Tätigkeit selbst, dem Fotografieren. Aus einem Buch oder einer Zeitschrift kann man sich Anregungen holen oder auch das eine oder andere Abschauen.

Aber der Lerneffekt ist einfach Nachhaltiger, wenn man nach einem 2 Stunden Marsch durch die Botanik, bei Minus 10 Grad, kniend auf gefrorenem Boden, merkt das so ein Einstellschlitten schon seine Daseinsberechtigung hat. Denn jedesmal wenn man fünf Zentimeter nach hinten rücken möchte, um zb. der Blume mehr Raum zu geben, muss mann aufstehen und sein Stativ neu ausrichten, ich brauche natürlich nicht zu erwähnen das mann dann auch immer seine Bildkomposition im Sucher neu gestalten und auch finden muss! Mit dem Einstellschlitten – eine Schraube lösen – Schlitten fünf Zentimeter nach hinten schieben – Schraube wieder festdrehen – fertig – dauer 10 Sekunden. Das sind die Dinge die muss man erlernen und selber Erfahren oder jemand gibt es an dich weiter, oder noch besser er nimmt dich mit auf ein Makroshooting.

In der Makrofotografie sind oft solche Kleinigkeiten die dich in den Fotografischen Wahnsinn treiben können. Um vielleicht denn einen oder anderen davor zu bewahren, gebe ich mit diesem Artikel, meine Erfahrungen mit der Makrofotografie und dem Technischen Zubehör weiter. Starten möchte ich mit einem Vorschlag für eine Einsteiger-Ausrüstung in die Makrofotografie. Demnächst werde ich noch weitere Artikel veröffentlichen die sich mit der Makrofotgrafie beschäftigen zb.: High-Tech Profi Makroausrüstung, Blitze(n) in der Makrofotgrafie, Generelles Makrozubehör.

Makroausrüstung für den Einsteiger

Diese Einsteiger Ausrüstung bzw. die Zubehörteile die ich hier beschreibe, sind für den Anfänger Interessant der in die Makrofotografie zu 100% eintauchen möchte. Um zb. nur hin und wieder Makrobilder zu machen währe diese von mir Vorgestellte Ausrüstung wohl zu Oversized. Solltet ihr nur ab und an Makrobilder machen, so reicht sicher auch ein Satz Zwischenringe mit ein paar vernünftigen Nahlinsen (Achromaten) und einer guten Festbrennweite.

Die Kamera und das Objektiv

In der Einsteigerklasse der Digitalkameras ist mir ein Modell in den letzten Wochen hängen geblieben und zwar die Canon EOS 1000D. Sicher auch andere Hersteller haben in dieser Kameraklasse sehr gute Alternativen zb. Sony Alpha 200, Nikon D60, Olympus E-420 und Pentax K-m (K200D). Mit der EOS 1000D dürfte Canon etwas gutes gelungen sein, ich habe mir mal die Erfahrungsberichte bzw. Testberichte die so in Zeitschriften und Webseiten umher schwirren angesehen. Quer durch die Bank wird der Canon EOS 1000D bis ISO 800 eine sehr hohe Auflösung, Akzeptables Rauschen und ein guter Belichtungsumfang und Bildkontrast attestiert.
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Der Dynamikumfang ist bei ISO 100 und 200 auf sehr hohem Niveau für diese Kameraklasse. Liveview mit einblendbaren Gitterlinien ist für die Makrofotografie eine wunderbare Hilfe für die Bildkomposition – auch eine Funktion die die 1000D besitzt. Die Kamerainterne Signalverarbeitung dürfte Canon auch gut hin bekommen haben, denn die Erfahrung- Testsberichte sprechen von Knackigen und Brillanten Bildern. Überzeugend dürfte auch die relativ Neutrale Farbwiedergabe sein.

Mit 10,1 Millionen Pixel sind auch noch einige Reserven da für einen Bildausschnitt, denn man gerade in der Makrofotografie des öfteren einsetzt. Denn hin und wieder kommt es auch vor, das man dem Motiv nicht so nahe wie man es gerne hätte, auf den Pelz rücken kann. Canon ist auch der einzige Hersteller de es schafft einem Einsteigermodell einen Batteriehandgriff (Hochformatauslöser) zu spendieren, das schafft komischer weise sonst keiner – Bravo Canon.
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Auf dem 2,5 Zoll (6,4 cm) großen Display lassen sich auch halbwegs vernünftig die Makrobilder Vor-beurteilen. Leider baer, trotz Liveview kein bewegliches Display, dies dürfte bei Canon aber auch kein Notwendiges Ding sein, denn auch die Profimodelle besitzen kein Dreh bzw. Schwenkbares Display.
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Tja das Objektiv, Diskussionen über ein geeignetes Objektiv für die Makrofotografie können schnell in einen Marken bzw. Glaubenskrieg enden, mehr noch als beim Kameramodell. Früher sagte man, wenn du ein Objektiv willst, das das Optisch Machbare zeigt und wo du eine Maximale Schärfe möchtest, dann kaufe ein Makroobjektiv. Für alle Wankelmütigen, die daran zweifeln welches Objektiv sie für die Makrofotografie kaufen sollen:

Es gibt keine wirklich schlechten Makroobjektive. Es sind alle Optisch Ausgezeichnet.

Die Optischen Unterschiede der verschiedenen Makroobjektive sind derart gering, das 95% der Benutzer dies nicht bemerken werden. Man beachtet bitte, die meisten Makrofotografen oder solche die ein Makroobjektiv besitzen, was tun diese Menschen mit ihren Bildern?

  • Sie laden ihre Bilder in Onlinegalerien hoch zb. Flickr oder zeigen diese auf ihrer Homepage. Und wenige zeigen ihre Bilder dort größer als zb. 800×600! Und mal abgesehen von der Komprimierung der Bilder der Galerie Software, der Darstellung des Browsers, wer kann schon bei einer Größe von max. 800×600 erkennen welches Objektiv denn nun besser ist?
  • Sie belichten ihre Bilder aus, bei den meisten wird warscheinlich bei A3 die Grenze sein. Beim A3 und etwas noch darüber sind alle Makroobjektive gleich gut. Auch hier wird man keinen Unterschied fest machen können.

Warum dann so viel Zeit verschwenden mit der Suche nach dem subjektiv richtigen Makroobjektiv? Weil es einigen einfach Spass macht, dürfte wohl ein Grund sein. Ein weiterer Grund dürfte auch sein, das einige nachplappern was sie irgendwo mal gehört bzw. gelesen haben. Wie dem auch sei, die Makroobjektive die für unsere Einsteigerausrüstung meiner Meinung nach in Frage kommen sind folgende:
canon_objektiv_efs_makro_60_usm

  • Das Canon EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM. Mit einem Preis von ca. € 350.- bietet das 60er einen flüsterleisen Ultraschallantrieb. Das Canon ist sehr gut Verarbeitet und hat unter den Makrofotografen einen sehr guten Ruf.
  • Tamron SP AF 90mm F/2,8 Di MACRO 1:1. Das Tamron gilt schon sehr lange als sichere Bank in Bezug auf die Optische Qualität. Die Verarbeitung des Tamron ist meiner Meinung nach, nicht berauschend aber Ok. Preis ca. € 380.-
  • Das Tokina AT-X 100 PRO D F/2.8. Das Tokina ist eigentlich nicht so bekannt bzw. beliebt wie das Tamron, obwohl die Optische Leistung nicht schlechter ist wie die des Tamrons. Preis ca. € 360.-
  • Sigma 50mm F2,8 EX DG MAKRO, 70mm F2,8 EX DG MAKRO, 105mm F2,8 EX DG MAKRO. Das 50er Sigma Makro hat sein sehr gutes Preis-Leistungs Verhältnis, da bekommt man um € 260.- viel Makro um sein Geld. Das 70er Makro wird immer öfters von Makro Fotografen erwähnt, als das zur Zeit beste Makroobjektiv von Sigma. Dies könnte vielleicht auch daran liegen da es eine komplette Neurechnung ist die scheinbar für das Digitalformat optimiert wurde. Das 70er bekommt man um ca. € 350.-. Das 105er von Sigma ist ein alter bekannter, und wird auch schon eine weile so gebaut. Es war damals schon gut und ist es heute noch. Wie das Tamron eine sichere Optische Angelegenheit. Die Sigma´s sind alle gut Verarbeitet.

Ein paar Worte zum Autofokus in der Makrofotografie. Die Autofokus Geschwindigkeit ist jetzt nicht das wichtigste, abgesehen vielleicht, wenn man ein fliegendes Insekt im Flug erwischen will, doch hier gäbe es auch andere Lösungen zb. mit Lichtschranken usw. Was aber wichtig in der Nahfotografie sein kann ist das Geräusch beim Fokussieren. Ich erinnere mich noch als ich mit meinem Tokina im hohen Gras lag und auf die Blüte fokussierte, ein befreundeter Fotograf sagte zu mir: “man sieht dich zwar nicht aber dein Tokina hört sich an wie eine Bohrmaschine”. Nun ja, eventuell könnte es auch sein das man mit solchen Geräuschen, kleintier verscheucht.

Aber, da man in der Makrofotografie des öfteren auch die Manuelle Scharfstellung ohne bedenken benutzen kann, gibt es dann auch kein Fokussier Geräusch. Leider ist das Manuelle Scharfstellen mit den neuen Autofokus Objektiven kein Vergnügen, das ist derartig schwammig, das macht nur Spass, wenn du noch nie bei einem Alten Manuellen Objektiven mit einem butterweichen Scharfstellring Fokussiert hast – Ein Genuss sondergleichen. Wenn mit eurem Makroobjektiv keine Sonnenblende (Streulichtblende) mitgeliefert wird (siehe Canon) solltet ihr euch unbedingt eine dazu kaufen.

Polfilter

Durch die Digitalfotografie und besonders durch die Bildbearbeitung sind Filter heutzutage fast Arbeitslos. Eine Ausnahme ist der Polfilter, es gibt zwar Software (Nik Color Efex Pro) die einen Polfilter simulieren kann, aber nicht zu 100% ersetzen. Aber gerade durch die Liveview Funktion ist es ein Vergnügen die Wirkung des Polfilters auf das fertige Bild zu beobachten. Weiters sollte man sich halt immer bewusst sein das ein Polfilter einen Lichtverlust von 1-1,5 Blendenwerte bedeutet. Aber Moment mal, was macht ein Polfilter eigentlich?
polfilter_zirkular

  1. Der Polfilter beseitigt Spiegelungen auf Glas und auf Wasseroberflächen
  2. Reduziert Dunst
  3. Verstärkt die Wolkenstimmung, Himmelblau

Heute nimmt man nur mehr die Zirkularen Polfilter. Die Preise der Polfilter bewegen sich von ca. € 30.- bis € 120.-. Besonders Hochwertige Polfilter zb. Polfilter nach Käsemann, haben eine spezielle Vergütung für Hochwertige Abbildungsleistungen und für Extreme Klimatische Beanspruchung.

PAUSEN ABSATZ
Stop – Stop, Jetzt wird es aber Zeit für eine kleine Pause. Hier kommt ja noch einiges ;) Also, jetzt habt ihr Zeit euch ein bisschen zu entspannen, ihr könnt ruhig auf das WC gehen, euch einen Kaffee hinstellen, oder eine Limo holen, eine Rauchen gehen, oder einfach ein paar Dehnungsübungen machen. Ich warte HIER auf euch – Versprochen :D

Winkelsucher

In der Makrofotografie ist es halt einfach so, das viele Motive sehr sehr nahe in Bodennähe sind. Und diese Makromotive haben die Angewohnheit auch bei schlammigen, dornigen, kalten und nassen Untergrund ganz tief unten zu sein. Deswegen ist Liveview mit einem beweglichen Monitor eine Bereicherung für alle Makrofotografen. Sollte die Kamera keinen dreh- und schwenkbaren Monitor haben so hilft ein Winkelsucher.
canon_winkelsucher_c

Mit einem Winkelsucher ist es möglich das Motiv durch den Sucher zu betrachten ohne das man Verrenkungen machen muss wie ein Elastomann. Beim Winkelsucher darauf achten das er das Bild Seitenrichtig wieder gibt, und nicht auf dem Kopf stehend. Der Winkelsucher C von Canon kostet um die € 200.- dann gibt es noch einen Universal Winkelsucher von zb. alles-foto.de um € 99.- Die meisten Winkelsucher besitzen eine Vergrösserung von 1x und 2x fach.

Woran erkennt man einen richtigen Makrofotografen? An den Knien, sie müssen schmutzig und aufgeschunden sein.

Fernauslöser und Kamera Wasserwaage

Ein Fernauslöser ist Arbeitserleichterndes Fotozubehör das gerade in der Makrofotografie sehr Rücken und Armschonend ist. Man stelle sich vor am Boden kniend das Auge am Winkelsucher und nun sucht man mit der rechten Hand den Auslöser – mit dem Fernauslöser in der Hand sieht die Sache dann schon wieder anders aus. Fernauslöser zb. den Canon RS 60E3 gibt es um € 20.-
kamera_wasserwaage_blitzschuh

Eine auf dem Blitzschuh der Kamera Aufsteckbare Wasserwaage ist so ein Zubehörteil das so simpel wie genial ist, und das beste daran das teil braucht keine Batterien ;) Wir kennen es ja alle, wenn das Bild nach links oder rechts kippt, um die Kamera 100% gerade Auszurichten ist eine Kamera Wasserwaage unumgänglich, also unbedingt kaufen. Meine Kamera Wasserwaage geht generell bei jedem Shooting mit. Preis € 20.-

Faltreflektoren

Faltreflektoren die sich sehr klein zusammen falten lassen sind wichtig um das vorhanden Licht auf die gewünschten Stellen des Motivs zu lenken. Um zb. Schattenpartien aufzuhellen oder mit Durchlichtreflektoren das Harte Sonnenlicht zu filtern – bzw. dies weich zu machen. Mit diesen Faltreflektoren lässt sich aber auch wunderbar ein Blitzlicht sehr diffus machen.
photoflex_faltreflektor_silber_weiss Für die Nahfotografie würde ich euch einen Faltreflektor mit einer Silber/Weiss Bespannung und einen mit einer Durchlicht Bespannung empfehlen. Ein Durchmesser mit 30cm reicht vollkommen für die Makrofotografie, bewehrt haben sich die Faltreflektoren von Photoflex. Preis pro Stk. € 20.-

Stativ

Ein Stativ für die Makrofotografie sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • Wenig Gewicht – denn man muss das Teil im schlechtesten Fall weite Strecken tragen
  • Es sollte so weit wie möglich senkbar sein, dh. eine maximale Beinspreizung ermöglichen
  • Und es sollte für unsere Makro-Einsteiger-Ausrüstung ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben

Mein Vorschlag ist das Slik Sprint PRO GM. Das Sprint hat eine Max. Höhe von 163,5 cm vollkommen ausreichend für unsere Makrobilder. Das Transportmaß ist 48 cm und das Tragefreundliche Gewicht von 890g schont den Rücken. Auch nicht schlecht ist das bereits ein Kugelkopf im Lieferumfang ist. Das Slik Sprint PRO GM ist um € 70.- käuflich zu erwerben.
stativ_slik_sprint_gm
Ein Stativ ist immer dann am an seinem stabilen Limit, wenn die Stativbeine Maximal ausgezogen sind und die Mittelsäule noch maximal ausgefahren ist. Bei schweren Kamera-Objektiv Kombinationen und bei starkem Wind ist dies zu vermeiden, den sonst kann das Stativ nicht das tun was es soll – Stabil zu sein und nicht zu Vibrieren. Aber da wir Makrofotografen meistens nicht in solchen Höhen Fotografieren, brauchen wir uns nicht oft damit auseinander zu setzen.

Dies und Das – Nützliches Klein Zubehör

Das Photo Survival Kit von Novoflex darf meiner Meinung nach in keiner Kameratasche eines Makrofotografen fehlen. Um zb. die Faltreflektoren die ich oben besprochen habe halten zu können oder einen Pflanzenstiel ruhig zu halten wenn ein starker Wind geht, oder wenn mann das Blitzlichtgerät fixieren möchte – da hilft das Photo Survival Kit von Novoflex.
novoflex_photo_survival_kit
Das Set besteht aus:

  • Kugelkopf, mit einer max. belastung von 3 kg
  • Mini Dreibeinstativ
  • Saugstativ
  • Erdnagel
  • Universalklemme
  • Kunststoffklammer
  • Verlängerungsstange 15 cm
  • Tasche

Dieses Set von Novoflex ist ein unentbehrlicher Helfer für den Makrofotografen. Denn es sind genau diese Dinge die einem beim Fotografieren beim Weg zum Makrobild helfen.

Nun gut, das währen nun ein paar Empfehlungen meinerseits für eine Makro – Einsteiger Digitalkamera Ausrüstung. Vielleicht hilft dieser Artikel denn einen oder anderen, damit er einen einfacheren bzw. leichteren Start in die Welt der Makrofotografie hat. Ich bin wie immer gespannt wie ein Bogen auf eure Kommentare.

Weiterführende Links zu diesem Thema: Ein Artikel über Polfilter von Ralf-Jürgen – Stativ Artikel von Martin -

21 Kommentare

  1. manne

    wow. danke für die tipps. wirlich hilfreich, wenn man sich überlegt, was man sich zu weihnachten wünschen soll ;).
    ein 2. Teil mit den richtigen einstellungen und deren auswirkung würde ich mir noch wünschen. danke.

  2. Sehr schöner Text. Das Canon EF-S 60 hatte ich auch am Crop und vermisse es heute noch am KB. Flüsterleiser, wirklich sehr schneller USM (für ein Makro) machen die Linse auch im Nichtmakrobetrieb sehr interessant. Das SlikProGM habe ich auch und kann es für Markro nur empfehlen. Klein, flexibel, und vor allem leicht. Die Mittelsäule lässt sich abschrauben, so das Bodennahes arbeiten Problemlos möglich ist. Die Mittelsäule kann auch umgekehrt montiert werden, so dass die Kamera auf dem Kopf stehend ebenfalls Bodennah nutzbar ist.

    Hast du auch Erfahrungen mit dem sehr günstigen “Delta-Ring-Blitz” ?

  3. Renee, so isses.

    pfn, super thx für den Tipp.

    manne, das kommt sicher noch, solche Artikel bedeuten halt auch einiges an Vorarbeit. Aber sie kommen :)

    crosa, Ah sehr schön, also ein Fotograf der meine Beobachtungen des Canon 60er und des Slik Pro GM bestätigt. Denn Ring Blitz kenne ich nicht. Ich persönlich halte aber von den Ring blitzen nicht viel, denn das Licht ist mir zu Flach – wenn du weißt was ich meine. Aber wie bereits oben angekündigt werde ich zum Thema “Blitzen in der Makrofotografie” noch einen ausführlichen Artikel veröffentlichen.

  4. Wow, da hat aber jemand ne ganze Menge Arbeit investiert. Super Artikel und immer schön, wenn man gewisse Negativerfahrungen vermeiden kann, die schon jemand vorweggenommen hat. Makro mit Sicherheit ein Thema mit dem ich mich mittelfristig auch beschäftigen möchte…

  5. Also der Seagull-Winkelsucher gefällt mir nicht besonders. Habe zwar noch keinen anderen/hochwertigeren verwendet, bin mir aber sicher, dass der originale von Nikon eine wesentlich bessere Bildqualität ans Auge liefert.

    Als ich mein 150er Makro bekommen habe, hat’s mich erstmal erschlagen. Es folgte: Lesen, lesen, lesen und dann ein erneuter Testlauf. Die Bilder und das Handling waren schon um einiges Besser. Ich will damit sagen, dass ein Makroobjektiv nicht so einfach zu handhaben ist wie irgendein Universalzoom.

    So long

  6. Klasse Beitrag! Vielen Dank dafür.
    Du hast mir dadurch einen guten Überblick vermittelt, was alles für eine anständige Makro-Ausrüstung von Nöten ist. Ich hatte mich bisher noch nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergestetzt, aber die Makrofotografie hatte schon immer einen großen Reiz auf mich ausgeübt und da jetzt auch noch Weihnachten vor der Tür steht, wäre dies eine gute Gelegenheit in die Makrofotografie einzusteigen.

    Ich bin schon tierisch gespannt auf die nächsten Artikel!

  7. Pingback: Wochenrückblick KW48 - lens-flare.de Fotoblog

  8. Hallo,

    ich bin nicht sooo wahnsinnig in die Makrofotografie eingetaucht um zum Beispiel die Augen einer Wespe/Biene abzulichten, aber dennoch mach ich ganz gerne hin und wieder Makro´s von Blüten.
    Ich persönlich nutze ein Makroobjektiv und wenns es hart auf hart käme habe ich noch einen Zwischenring zur Verfügung.

    Zum Thema Nahlinsen: eine Bekannte von mir nutzt diese Nahlinsen, leider ist mir bei ihren Bildern aufgefallen dass es immer dunkle Abschttungen an den Ecken gibt und wenn dem nicht der Fall ist, wird es ungewollt unscharf in diesem Bereich.

    Mein persönliches Resumee hierbei: keine Nahlinsen für mich.

    LG Susi

  9. Pingback: Stativalternative - Optera von Trek Tech | zoomyboy

  10. Pingback: Aufsteckbare Wasserwaage - Videoserie Folge 1 | zoomyboy

  11. Pingback: Makroausrüstung für den Ambitionierten Fotografen | zoomyboy

  12. Als Alternative zu Nahlinsen kann ich dem Einsteiger, der nicht gleich das Geld für ein Makroobjektiv ausgeben will oder kann, den Raynox DCR-250 Makrovorsatz empfehlen. Hiermit lassen sich schnell überraschende Ergebnisse erarbeiten :-)

  13. Pingback: 3 Must Have Fotozubehör für die Natur- und Makrofotografie | Digital Fotografie Blog-Zoomyboy

  14. Pingback: Neun Anregungen für das Fotografieren in der kalten Jahreszeit | lens-flare.de - Blog über Fotografie

  15. Thomas

    Hallo!
    Danke mal für den tollen Überblick!
    Ich hätt eine brennende Frage, die ich nicht beantworten kann:
    Haben Makro Objektive mit kürzerer Brennweite eine größere Schärfentiefe als solche mit längerer Brennweite (wie Weitwinkel Objektive im Vergleich zu Teles?
    Und – wirkt sich das aus?

    … habt ihr schon die Bilder von http://thomasshahan.com/photos gesehen? Der macht das mit einer 20mm Fixbrennweite, einem Umkehrring, einem 2x Telekonverter und einem Balgengerät …. und viel Geduld am Computer.
    Aber mit Umkehrring hab ich auch herumgespielt und hat Spaß gemacht – jedes Objektiv hat da seine individuellen Eigenschaften.
    LG
    T

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